Bachelorarbeit, 2019
50 Seiten, Note: 3.0
1 Einleitung
2 Währungsrisiko im Unternehmen
2.1 Internationale Finanztransaktionen
2.2 Leistungsindikatoren von Stablecoins im Fremdwährungsrisikomanagement
2.3 Die Blockchain: eine innovative Lösung
3 Stablecoins: Wertstabile Kryptowährungen
3.1 Stablecoins aktuelle Auswahl
3.2 LIBRA – Gerüchte um den Facebook Coin
3.3 Bedienung von Stablecoin-Transaktionen
3.4 Anreizsysteme für Stakeholder
3.5 Vertragsrecht und Identifikation der Teilnehmer
3.6 Steuern und Bilanz
3.7 Eignung des Stablecoins anhand vorher definierter Kriterien
3.7.1 Übersicht: Bewertung und Einsparpotential
3.7.2 Kosten bei Verwendung der Blockchain
3.8 Einsparungen gemessen an gewöhnlichen Finanztransaktionssystemen
3.9 Bewertung anhand fiktiver Auftragsvolumen
3.9.1 Beispiel bei Berechnung exemplarischer Werte
3.9.2 Berechnung unter der Verwendung historischer Kurswerte
3.9.3 Wann rentiert sich der Stablecoins für Unternehmer?
4 Fazit
Die Arbeit untersucht die Eignung von Stablecoins als Instrument zur Optimierung des unternehmerischen Fremdwährungsrisikomanagements. Es wird analysiert, ob diese Technologie durch die Vermeidung von Kursschwankungen und die Reduktion von Transaktionskosten eine effiziente Alternative zu herkömmlichen Sicherungsinstrumenten wie Devisentermingeschäften darstellen kann.
Eignung des Bitcoins als unternehmensinterne Währung
Angenommen ein Konzern hätte die Blockchain Technologie im Unternehmen implementiert und ist nun bereit all seine Finanztransaktionen per Kryptowährung zu tätigen, es wäre noch immer eine immense Problematik zu bewältigen. Am Beispiel des Bitcoins wird schnell ersichtlich, dass der momentane Einsatz von Kryptowährung, aus finanzieller Perspektive betrachtet, eine völlig irrationale Entscheidung bedeutet. Das Problem ist zum einem das noch fehlende Vertrauen der breiten Masse in Kryptowährungen und die noch größere Problematik, welche auch durch dieses fehlende Vertrauen mit zustande kommt, ist die extreme Volatilität der bekanntesten digitalen Währungen (siehe Abb.4).
Rein technisch gesehen ist die Blockchain-Technologie dank ihrer Programmierung absolut vertrauenswürdig. Vertrauen ist dank Algorithmus und Programmierung noch nicht einmal mehr nötig. Aber es gibt keinerlei Physische Sicherheiten für Währungen nach dem Prinzip des Bitcoins, kein Edelmetall und keine Devisen stützen ihn. Und er wird auch nicht durch eine Zentralbank oder ähnliche Institution geschöpft, sondern von privaten „Minern“. Diese Tatsache lässt den konventionell denkenden Menschen scheinbar skeptisch werden. Die extremen Volatilitäten lassen den Bitcoin somit für den internationalen Einkauf/Verkauf zu einem völlig ineffektiven Instrument verkommen. Das Währungsrisiko wäre für jeden Konzern um ein Vielfaches höher. Ganz nüchtern betrachtet ist der Bitcoin aber dennoch ein weiters Zahlungsmittel, nur eben vollständig digital und instabil und könnte, rein technisch gesehen, durchaus im Unternehmen implementiert werden.
1 Einleitung: Einführung in die Blockchain-Technologie und deren Potential zur Neugestaltung des Finanzsystems, sowie Definition der Problemstellung und Zielsetzung.
2 Währungsrisiko im Unternehmen: Analyse der Risiken durch internationale Finanztransaktionen und Reflexion über traditionelle Hedging-Strategien.
3 Stablecoins: Wertstabile Kryptowährungen: Detaillierte Untersuchung von Stablecoins, ihrer Funktionsweisen (Fiat-gestützt, Krypto-gestützt, Seigniorage Shares), rechtlicher Rahmenbedingungen, steuerlicher Aspekte und deren ökonomischer Eignung.
4 Fazit: Kritische Würdigung des Potentials von Stablecoins zur Risikominimierung und ein Ausblick auf die zukünftige Massenadoption durch große Unternehmen.
Blockchain, Stablecoin, Fremdwährungsrisikomanagement, Finanztransaktionen, Kursschwankungen, Hedging, Smart Contracts, Libra, Bitcoin, Kryptowährungen, Liquiditätsrisiko, Bilanzierung, Finanzrisiken, Unternehmensfinanzierung, digitale Währung.
Die Arbeit analysiert, ob Stablecoins als technologische Lösung geeignet sind, um die mit internationalen Finanztransaktionen verbundenen Fremdwährungsrisiken für Unternehmen zu minimieren.
Die Arbeit behandelt die Blockchain-Technologie, verschiedene Arten von Stablecoins, das klassische Fremdwährungsrisikomanagement, sowie rechtliche und bilanzielle Anforderungen an Krypto-Assets im Unternehmen.
Das Ziel ist die Prüfung der Praxistauglichkeit von Stablecoins als Instrument zur Kostenersparnis und Risikokompensation im unternehmerischen Treasury-Bereich.
Es erfolgt eine qualitative Analyse der aktuellen Literatur und technischer Standards, unterstützt durch fiktive Fallbeispiele und historische Kursdaten, um die Effizienz der Technologie zu bewerten.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Risiken, die Vorstellung der Funktionsweise verschiedener Stablecoin-Modelle (z. B. Libra, TrueUSD), eine detaillierte Prüfung anhand vordefinierter Kriterien und eine Kosten-Nutzen-Analyse im Vergleich zu klassischen Bankensystemen.
Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Blockchain, Stablecoin, Fremdwährungsrisikomanagement und Smart Contracts definieren.
Aufgrund seiner hohen Volatilität und fehlender staatlicher oder physischer Besicherung ist Bitcoin als Zahlungsmittel für den internationalen Handel zu riskant und ineffektiv.
Libra wird als ein Beispiel für ein groß angelegtes Stablecoin-Projekt angeführt, das durch seine institutionelle Unterstützung und geplante Reservehaltung Potential zur Massenadoption und Veränderung des Finanzsektors besitzt.
Smart Contracts ermöglichen eine automatisierte Abwicklung von Transaktionen und Eigentumsübertragungen, stellen jedoch aufgrund ihrer binären Natur und fehlenden Flexibilität bei Rechtsstreitigkeiten eine Herausforderung für das aktuelle Zivilrecht dar.
Eine Umstellung ist erst dann ökonomisch sinnvoll, wenn die Nachteile der bisherigen Finanzsysteme vollständig kompensiert werden und nach einer initialen Investitionsphase langfristige Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen nachweisbar sind.
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