Bachelorarbeit, 2018
69 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2.Gesundheit fördern – doch was genau ist Gesundheit?
2.1 Die Wirkung der körperlichen Aktivität auf die Gesundheit auf dem Prüfstand
2.2 Ansätze zur Förderung von körperlicher Aktivität
3. Überblick über die Modelle des Gesundheitsverhaltens
3.1 Überblick über Beratungsansätze
3.2 Beratungsansätze in der Gesundheitsförderung
4. Begründung der Auswahl der qualitativen Forschungsmethode
4.1 Begründung der Auswahl der Personen
4.2 Beschreibung und Begründung der Erstellung des Interviewleitfadens
4.3 Beschreibung der Datenerhebung
4.4 Beschreibung der Datenanalyse
5. Ergebnisse und Diskussion
6. Fazit
Die Arbeit untersucht, wie eine Beratung aus der Perspektive von Frauen gestaltet sein sollte, um diese effektiv bei der Etablierung eines körperlich aktiven Lebensstils zu unterstützen. Ziel ist es, praxisorientierte Erkenntnisse für die Gestaltung solcher Beratungsprozesse zu gewinnen, indem subjektive Erfahrungen von Nutzerinnen analysiert werden.
Raum:
Eine Beratung wurde als positiv empfunden, wenn diese in einem abgetrennten, geschützten Raum stattgefunden hat, in dem nichtbeteiligte Personen keine Möglichkeit hatten zuzuhören. Dadurch fiel es den Klientinnen leichter, sich in einem Gespräch zu öffnen. Darauf deuten folgende Zitate hin: „Wenn man jetzt so jemand gar nicht kennt, und man soll so sein Inneres nach außen stülpen und so viel von sich hergeben, dann denkt man auch erstmal [seufzt] muss das sein? Aber es war so eine schöne Situation. Also es war nicht, es war in einem Raum, in einem geschützten Raum und es war nicht irgendwo, wo andere Leute noch mithören. (Interview 2, Zeile 146 – 150).“ Oder wie eine andere Teilnehmerin es schilderte: „Der Rahmen war okay und also es war eben so ein kleiner abgeschlossener Raum, die Frau war irgendwie die war ja nett und einfühlsam, individuell auf einen eingehend, also es war in Ordnung. Ja, ich habe mich ganz gut damit gefühlt (Interview 1, Zeile 121 – 124).“ Die gleiche Person erwähnt den Raum schon zuvor mit: „es ist ja doch irgendwie auch relativ persönlich, also, man kriegt dann irgendwie schon, man misst also die Körperwerte, man redet so über irgendwie über einen BMI, den man hat und so also es war schon irgendwie oder auch über Krisen und über Stress, den man hat… es war so abgetrennt in einem Raum und ich glaube es war jetzt mit der Frau, die war auch ungefähr in meinem Alter auch ganz angenehm. Hm fiel mir jetzt auch nicht schwer mich zu öffnen ihr gegenüber (Interview 1, Zeile 108 – 113).“
1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Lücke in der Beratungsqualifikation von Gesundheitsberufen und definiert das Ziel, Frauen beim Aufbau eines aktiven Lebensstils zu unterstützen.
2.Gesundheit fördern – doch was genau ist Gesundheit?: Es erfolgt eine theoretische Einordnung des Gesundheitsbegriffs und der Gesundheitsförderung, ergänzt um einen Exkurs zur Salutogenese.
2.1 Die Wirkung der körperlichen Aktivität auf die Gesundheit auf dem Prüfstand: Dieses Kapitel analysiert die wissenschaftliche Evidenz für die positiven Auswirkungen körperlicher Aktivität auf diverse Gesundheitsparameter.
2.2 Ansätze zur Förderung von körperlicher Aktivität: Es werden verschiedene Interventionsstrategien, wie kommunale, betriebliche und medizinische Programme, hinsichtlich ihrer Ansätze diskutiert.
3. Überblick über die Modelle des Gesundheitsverhaltens: Zentrale psychologische Theorien, wie das sozial-kognitive Modell oder das transtheoretische Modell, werden als Grundlage für Verhaltensänderungen vorgestellt.
3.1 Überblick über Beratungsansätze: Verschiedene Beratungsströmungen, darunter psychodynamische und existential-humanistische Ansätze, werden im Hinblick auf ihre Anwendbarkeit reflektiert.
3.2 Beratungsansätze in der Gesundheitsförderung: Hier wird der Fokus auf spezifische, pädagogisch orientierte Beratungsprozesse gelegt, die in der Praxis der Gesundheitsförderung angewendet werden.
4. Begründung der Auswahl der qualitativen Forschungsmethode: Die Wahl des narrativen Interviews zur Erfassung der Nutzerinnenperspektive wird methodisch fundiert begründet.
4.1 Begründung der Auswahl der Personen: Die Kriterien für die Auswahl der Zielgruppe (Frauen in Freiburg) und das Rekrutierungsverfahren werden dargelegt.
4.2 Beschreibung und Begründung der Erstellung des Interviewleitfadens: Die Entwicklung des halbstrukturierten Interviewleitfadens und dessen Zielsetzung für das Forschungsgespräch werden erläutert.
4.3 Beschreibung der Datenerhebung: Dieses Kapitel beschreibt den praktischen Ablauf der Interviewführung mit acht Probandinnen.
4.4 Beschreibung der Datenanalyse: Das methodische Vorgehen nach der Grounded Theory zur Kategorienbildung wird erläutert.
5. Ergebnisse und Diskussion: Die Ergebnisse werden anhand der fünf Hauptkategorien (Struktur, Raum, Atmosphäre, Beraterpersönlichkeit, Vorgehensweise) präsentiert und diskutiert.
6. Fazit: Die Arbeit resümiert die Erkenntnisse zur Beratung und betont die Bedeutung individueller, wertschätzender Kommunikation bei der Förderung eines aktiven Lebensstils.
Gesundheitsförderung, Körperliche Aktivität, Beratungsansatz, Gesundheitsverhalten, Nutzerinnenperspektive, Salutogenese, Verhaltensänderung, Qualitative Forschung, Trainingsplanung, Patientenorientierung, Selbstwirksamkeit, Gesundheitsberatung, Lebensstil, Motivationspsychologie, Beratungskompetenz
Die Bachelorarbeit untersucht die Qualität und den Aufbau von Beratungssituationen aus Sicht von Frauen, die einen körperlich aktiveren Lebensstil anstreben.
Die zentralen Themen sind Gesundheitsförderung, Modelle zur Verhaltensänderung, beraterische Methoden und die subjektive Wahrnehmung der Klientinnen.
Die Forschungsfrage lautet: „Wie sollte eine Beratung aus Sicht der Nutzerinnen aufgebaut sein, um Frauen zu einem aktiveren Lebensstil zu verhelfen?“
Es wurde eine qualitative Forschungsmethode gewählt, konkret das narrative Interview mit einem halbstrukturierten Leitfaden, um die Erfahrungen der Teilnehmerinnen in den Mittelpunkt zu stellen.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoriegeleiteten Teil (Modelle des Gesundheitsverhaltens, Beratungsansätze) und einen forschungsgeleiteten Teil (Methodik, Interviewauswertung, Ergebnisse).
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Gesundheitsförderung, körperliche Aktivität, Beratungsansätze, Nutzerinnenperspektive und Verhaltensänderung.
Die Analyse zeigt, dass abgetrennte und geschützte Räume wesentlich dazu beitragen, dass Klientinnen Vertrauen fassen und sich im Gespräch offener äußern können.
Ergebnisse deuten darauf hin, dass erfahrene Berater neben theoretischen Konzepten stark auf ihre intuitive Wahrnehmung vertrauen, was eine flexiblere und individuellere Anpassung an die Bedürfnisse der Klientin ermöglicht.
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