Fachbuch, 2020
143 Seiten
Die vorliegende Studie befasst sich mit der Bedrohung der Geschlechtsidentität im beruflichen Kontext und untersucht die Reaktionen von Männern und Frauen auf eine solche Bedrohung. Im Fokus stehen dabei die affektiven Reaktionen der Probanden sowie deren Einstellungen zu beruflichen Konstrukten, die mit Weiblichkeit oder Männlichkeit assoziiert werden.
Das erste Kapitel der Arbeit beleuchtet den theoretischen Hintergrund der Studie und stellt die relevanten Theorien zu Identität und Geschlechtsidentität vor. Es werden Geschlechterstereotype, Gender Role Conflict und die Social Identity Theory sowie die Symbolic Self-Completion Theorie und die Self-Verification und Self-Enhancement Theorie erläutert. Im Fokus des zweiten Kapitels steht die Methodik der Studie, die als Online-Studie mit einem 2 (Geschlecht: männlich vs. weiblich) x 2 (Bedrohung: ja vs. nein)-between-subjects Design durchgeführt wurde. Das dritte Kapitel präsentiert die Ergebnisse der Studie, wobei die deskriptiven und inferenzstatistischen Analysen sowie die Moderatoranalysen zusammengefasst werden. Das vierte Kapitel widmet sich der Diskussion der Ergebnisse und beleuchtet die Implikationen der Studie für den Berufsalltag sowie die Limitationen und Perspektiven für zukünftige Forschung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Geschlechtsidentität, Geschlechterstereotype, Bedrohung der Geschlechtsidentität, beruflicher Erfolg, Arbeitsflexibilität, Work-Life-Balance, Social Identity Theory, Self-Verification und Self-Enhancement Theorie, Individual Mobility, Gender Role Conflict, Precarious Manhood Theory, Maskulinität, Femininität.
Beruflicher Erfolg wird oft mit Männlichkeit assoziiert, während Flexibilität und Sorgearbeit häufig als weiblich wahrgenommen werden, was die Gleichstellung erschwert.
Diese tritt auf, wenn Personen Verhaltensweisen zeigen oder Berufe wählen, die nicht den gesellschaftlichen Erwartungen an ihr Geschlecht entsprechen.
Die Forschung (z.B. Precarious Manhood Theory) legt nahe, dass Männlichkeit oft als ein fragiler Status gesehen wird, der aktiv bewiesen und verteidigt werden muss.
Diese Theorie besagt, dass ein Teil des Selbstkonzepts eines Individuums aus der Zugehörigkeit zu sozialen Gruppen (wie dem Geschlecht) resultiert.
Die Arbeit empfiehlt, Stereotype bewusst vom Geschlecht zu entkoppeln, damit Erfolg und Work-Life-Balance für alle Geschlechter gleichermaßen erstrebenswert sind.
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