Fachbuch, 2020
129 Seiten
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Definition Talent
2.2 Definition Talentmanagement
2.3 Talentmanagementprozess
2.4 Definition Kompetenz
2.5 Entstehung des Konzepts Agilität
3. Stand der Forschung
3.1 Talentmanagement
3.2 Agilität im Kontext der Organisation
4. Trends im Talentmanagement
4.1 Methodisches Vorgehen
4.2 Ergebnisdarstellung und Interpretation
5. Handlungsempfehlungen
5.1 Was sollte unternommen werden?
5.2 Wie sollte unternommen werden?
5.3 Wer sollte unternehmen?
5.4 Erfolgsmessung im Talentmanagement
6. Fazit und Ausblick
Diese Arbeit befasst sich mit der Anpassung von Talentmanagement-Prozessen in einem volatilen Marktumfeld. Ziel ist es, Gestaltungsansätze zu identifizieren, die es Organisationen ermöglichen, trotz geringerer Planungssicherheit wettbewerbsfähig zu bleiben und dem Fachkräftemangel effektiv entgegenzuwirken.
2.5 Entstehung des Konzepts Agilität
Agilität ist die Fähigkeit agil zu sein. Agil wird vom Duden als „von großer Beweglichkeit zeugend; regsam und wendig“ definiert. Dabei kommt agil aus dem lateinischem und wurde von „agilis“ abgeleitet, was mit gewandt, wendig, flink, tätig, regsam, geschäftig sowie eifrig gleichgesetzt werden kann.
Das Verständnis eines agilen (Talent) Managements wird maßgeblich durch die Impulse der Entwicklung des Konzepts von Agilität geprägt. Mit dem Begriff Agilität wurde sich das erste Mal 1953 wissenschaftlich auseinandergesetzt. Die Publikation „Working Paper in the Theory of Action“ der Autoren PARSONS, BALES und SHILS diente als Grundlage für das Agil-Schema von PARSONS. AGIL ist ein Akronym und steht nach PARSON für die vier Funktionen, die ein System erfüllen muss, um seine Existenz erhalten zu können.
Die Reihenfolge ergibt sich aus den Phasen, die dabei durchlaufen werden. AGIL wird dabei als „four system problems“ beschrieben. PARSON erklärt als Erster, dass Systeme „agil“ sein müssen, um überlebensfähig zu sein. Die Buchstaben haben dabei folgende Bedeutung:
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Problemstellung im Kontext einer VUCA-Welt und definiert die Zielsetzung der Arbeit, Gestaltungsansätze für ein flexibleres Talentmanagement zu entwickeln.
2. Theoretische Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe wie Talent, Talentmanagement, Kompetenz und Agilität definiert, um das notwendige Verständnis für die Analyse zu schaffen.
3. Stand der Forschung: Dieser Abschnitt analysiert den aktuellen Diskurs zu Talentmanagement und Agilität, wobei insbesondere die Prozessschritte Identifikation, Entwicklung und Einsatz beleuchtet werden.
4. Trends im Talentmanagement: Hier wird das methodische Vorgehen bei der Durchführung von Experteninterviews beschrieben und die daraus resultierenden Ergebnisse detailliert dargestellt und interpretiert.
5. Handlungsempfehlungen: Basierend auf den Forschungsergebnissen werden konkrete Empfehlungen zur strategischen und operativen Gestaltung des Talentmanagements gegeben.
6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung einer mitarbeiterzentrierten Talentstrategie.
Talentmanagement, Agilität, VUCA, Fachkräftemangel, Kompetenzmanagement, Talententwicklung, Talentidentifikation, Personalstrategie, Transformation, Organisationsentwicklung, Laufbahnplanung, Mitarbeiterbindung, Human Ressource Management, Experteninterviews, Zukunftsfähigkeit
Die Arbeit untersucht, wie Talentmanagement-Systeme angepasst werden müssen, um in einem volatilen und unsicheren Marktumfeld (VUCA-Welt) wettbewerbsfähig zu bleiben und dem Fachkräftemangel erfolgreich zu begegnen.
Die zentralen Themen sind die theoretische Fundierung des Talentmanagements, die Anwendung agiler Organisationsprinzipien, die Identifikation und Entwicklung von Talenten sowie die Rolle der Digitalisierung.
Das primäre Ziel ist es, alternative Gestaltungsansätze für das Talentmanagement aufzuzeigen, die eine schnellere und flexiblere Reaktion auf interne und externe Veränderungen ermöglichen.
Die Autorin nutzt ein qualitatives Forschungsdesign, basierend auf leitfadengestützten Experteninterviews, die nach der Methode der qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet wurden.
Im Hauptteil erfolgt eine theoretische Einordnung, eine Darstellung des Stands der Forschung sowie die empirische Analyse von Trends durch Expertenmeinungen zu den Themen Identifikation, Entwicklung und Einsatz von Talenten.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Talentmanagement, Agilität, VUCA, Kompetenzmanagement, Transformation und Strategische Personalarbeit charakterisieren.
Die Regel dient der Strukturierung von Personalentwicklungsmaßnahmen, wobei 70 % des Lernens auf "On-the-Job"-Prozesse entfallen, 20 % auf soziale Interaktion und 10 % auf klassische Trainings.
Eine mitarbeiterzentrierte Ausrichtung ist essentiell, da sie die Eigenverantwortung der Mitarbeiter stärkt, deren Stärken individueller fördert und somit die Resilienz und Innovationskraft der Organisation erhöht.
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