Magisterarbeit, 2007
81 Seiten, Note: 2,0
1 DIE VORISLAMISCHE ZEIT UND DIE ENTWICKLUNG ZUM ISLAM
1.1 Die sozialen und politischen Verhältnisse um das Jahr 600
1.2 Die altarabische Religion
1.2.1 Die mekkanische Religion und der „Hochgott“
1.2.2 Die älteren monotheistischen Religionen
1.3 Der religiöse Führer
1.3.1 Mohammed als Prophet
1.3.2 Der Koran
1.4 Die Ausbreitung der islamischen Religion
1.5 Die Geschichte und die Entstehung des Landes Usbekistan, die Anfänge, verschiedene Einflüsse
1.6 Die Entstehung der Nation
1.7 Die Wirtschaft in Usbekistan
1.7.1 Lebensstandard und das Lebensniveau
1.7.2 Gott im täglichen Leben
2 CHRISTLICHE MISSIONEN IN ZENTRALASIEN
2.1 DIE ARMENISCH-APOSTOLISCHE KIRCHE IN TASCHKENT
2.1.1 Öffentliche Gottesdienste
2.1.2 Gemeinsame Feier des Passah
2.2 DIE EVANGELISCH-LUTHERISCHE KIRCHE
2.2.1 10-jährige Bestehen der Kirche
2.2.2 Kinder- und Jugendarbeit
2.2.3 Diakoniearbeit und Sprachkurse
2.2.4 Bekämpfung des HIV- und Aids Erkrankungen
2.2.5 Humanitäre Hilfe
2.2.6 Christliche Radiosendungen
2.2.7 Christlich-muslimische Tagung
2.3 DIE RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE IN USBEKISTAN
2.3.1 „Zeugnis von Jesus Christus in Asien“
2.3.2 Missionare der Barmherzigkeit
2.3.3 Die Feier des Passahfestes
2.3.4 Das jährliche Treffen „Sui Iuris“
2.3.5 Katholischer Informationsdienst
2.4 DIE RUSSISCH-ORTHODOXE KIRCHE
2.4.1 Feierliches Treffen am runden Tisch
2.4.2 Dialog der Zivilisation
2.4.3 Arbeit mit den Jugendlichen
2.4.4 Sonntagsschule für Kinder und Jugendliche
2.4.5 Taufen und Trauungen
2.4.6 Publikationsaktivitäten
2.5 DIE KIRCHE DER SIEBENTEN-TAGS-ADVENTISTEN
2.5.1 Einrichtung des Gesundheitszentrums
2.5.2 ADRA-Usbekistan
2.5.3 Adventist World Radio
2.5.4 Aus- und Weiterbildung von Missionaren
3 EIGENE ERKENNTNISSE UND VORSCHLÄGE
3.1 Möglichkeiten der christlichen Mission
3.1.1 Die Religion des Islam für die Usbeken
3.1.2 Der Islam in Usbekistan
3.2 Kultureller Hintergrund
3.2.1 Dialog auf das Leben bezogen
3.2.2 Dialog auf den Verstand bezogen
3.2.3 Dialog auf das Herz gerichtet
3.2.4 Soziale Einrichtungen, humanitäre Unterstützung und Behördenhilfe
4 ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen christlicher Missionsarbeit in Usbekistan vor dem Hintergrund der islamischen Prägung der Region. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der Analyse historischer, kultureller und sozio-politischer Faktoren, um Wege für einen interreligiösen Dialog und eine effektive missionarische Praxis zu erschließen.
1.1 Die sozialen und politischen Verhältnisse um das Jahr 600
Den Ursprung des Islam finden wir in Arabien zu der Zeit, als Arabien noch von den Nomadenstämmen besiedelt war. Heute ist das nur noch in manchen Teilen des Landes der Fall. „Fast völlig von Wüsten bedeckt (Gebirgswüste, Steppen mit einzelnen Oasen), daher unfruchtbar und wenig Landwirtschaft und Nutztierhaltung“.
Um das Jahr 600 gab es viele Stämme in Arabien. Die einzige Einnahmequelle war die Viehzucht. Man lebte von der Kamel-, Schaf- und Ziegenzucht. Diese Stämme bildeten zwei Stammklassen. Die eine bestand aus Hirten, Schaf- und Ziegenhirten. Sie waren nicht so angesehen, nicht so mobil; denn die Art ihrer Arbeit brachte ihnen Einschränkungen. Sie musste ihr Leben den Umständen und der Situation anpassen. Ihr Gebiet war der äußerste Rand der Wüste.
Anders war es mit der Stammklasse, die sich auf die Kamelzucht spezialisierte. Diesen Stämmen waren bessere Möglichkeiten gegeben. Sobald der Frühling (rabi) begann, wanderten diese Stämme in die Wüstenregion hinaus. Kamele sind für die Wetterverhältnisse der Wüste sehr gut geeignet. So bot sich eine gute Möglichkeit, trotz unterschiedlicher Regenzeiten in jedem Jahr, seinem Geschäft nachzugehen.
Jeder hatte sein ihm zugewiesenes Gebiet zum Durchwandern. „In verschiedenen Fällen war nur ein Teil eines Stammes nomadisch, während der andere Teil sich in einer Oase angesiedelt hatte und dort Ackerbau betrieb“.
1 DIE VORISLAMISCHE ZEIT UND DIE ENTWICKLUNG ZUM ISLAM: Dieses Kapitel liefert einen Überblick über die sozialen, religiösen und historischen Entwicklungen in Arabien und dem späteren Usbekistan vor und während der Entstehung des Islam.
2 CHRISTLICHE MISSIONEN IN ZENTRALASIEN: Hier werden die Präsenz und die Aktivitäten verschiedener christlicher Konfessionen in Usbekistan analysiert, inklusive deren humanitärer und sozialer Projekte.
3 EIGENE ERKENNTNISSE UND VORSCHLÄGE: Dieser Abschnitt reflektiert die Möglichkeiten für christliche Mission unter dem Gesichtspunkt des interreligiösen Dialogs und der kulturellen Sensibilität.
4 ZUSAMMENFASSUNG: Die Ergebnisse der Arbeit werden resümiert und die Bedeutung des interreligiösen Dialogs für zukünftige missionarische Bemühungen hervorgehoben.
Christliche Mission, Usbekistan, Mittelasien, Islam, interreligiöser Dialog, Religionsgeschichte, Evangelisch-Lutherische Kirche, Römisch-Katholische Kirche, Russisch-Orthodoxe Kirche, Adventisten, humanitäre Hilfe, Kultur, Missionsstrategie, Religionswandel, Monotheismus.
Die Arbeit erforscht die Möglichkeiten christlicher Mission in Usbekistan unter Berücksichtigung des starken islamischen Einflusses in Mittelasien.
Die Arbeit analysiert historische Hintergründe, die aktuelle religiöse Lage, die Arbeit verschiedener christlicher Kirchen vor Ort sowie Strategien für einen konstruktiven Dialog.
Das Ziel ist es, Erkenntnisse zu gewinnen, um Vorschläge für eine angemessene und erfolgreiche christliche Missionspraxis in einem muslimisch geprägten Kontext zu unterbreiten.
Es handelt sich um eine theologische Untersuchung, die historische Quellenanalyse mit der Auswertung aktueller Berichte und kircheninterner Daten zur Missionsarbeit in Zentralasien verbindet.
Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse der islamischen Entstehung und eine detaillierte Bestandsaufnahme der Arbeit von fünf führenden christlichen Kirchen in Usbekistan.
Schlüsselbegriffe sind Mission, Interreligiöser Dialog, Usbekistan, Islam, Kultur und Kontextualisierung.
Die humanitäre Hilfe, etwa durch Organisationen wie ADRA, dient als praktischer Zugang, um Vertrauen aufzubauen und mit der Bevölkerung in einen persönlichen Kontakt zu treten.
Der Autor argumentiert, dass aufgrund der engen Verflechtung von Kultur, Politik und Religion in Usbekistan ein Dialog auf Basis von Respekt und Wertschätzung essenziell ist, um missionarisch Gehör zu finden.
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