Diplomarbeit, 2019
43 Seiten, Note: 5.5 (Schweizer Notenskala)
1. Einleitung
1.1 Ausgangslage, Problemstellung
1.2 Forschungsfrage
1.3 Zielsetzung, inhaltliche Abgrenzung
2. Ist-Zustand der Reinigungsbrache in der Schweiz
2.1 Branchenübersicht
2.2 Externe und interne Kräfte der Digitalisierung in der Reinigungsbranche
2.3 Trends in der Reinigungsbranche
3. Methodische Vorgehensweise
3.1 Forschungsziel und Forschungsfragen
3.2 Quantitative Sozialforschung
3.3 Methodologie
3.3.1 Recherche
3.3.2 Schriftliche Befragung
3.3.3 Der Fragebogen
4. Empirischer Teil
4.1 Ergebnisse der Umfrage
4.1.1 demografische Fragen
4.1.2 persönliche Einschätzungen zur Digitalisierung
4.1.3 Digitalisierungsgrad der Unternehmen
4.1.4 Reifegrad der Kunden
4.1.5 Webbasierte Akquise
4.1.6 Einschätzung des persönlichen Digitalisierungsgrads der Mitarbeitenden
4.1.7 Personalmanagement der Arbeitgeber
5. Erwarteter Soll-Zustand
6. Fazit
6.1 Beantwortung der Problemstellung
6.2 Handlungsempfehlung / Notwendige Massnahmen
7. Anhang
Das Hauptziel dieser Diplomarbeit besteht darin, den aktuellen Digitalisierungsstand innerhalb der Schweizer Gebäudereinigungsbranche systematisch zu analysieren und Zusammenhänge zur jeweiligen Unternehmensgröße aufzuzeigen. Zudem sollen praxisnahe Handlungsempfehlungen erarbeitet werden, um kleine bis mittlere Reinigungsunternehmen bei der Implementierung notwendiger digitaler Transformationsschritte zu unterstützen.
2.3. Trends in der Reinigungsbranche
Technischer Bereich
Vorteile der Digitalisierung in der Gebäudereinigung lassen sich vor allem auf die Elektronik zurückführen. Mittels miniaturisierter Sensorik lässt sich die Performance von Gebäuden verbessern und besser verstehen. Ausfälle von zum Beispiel Aufzügen oder Laufbändern können so verlässlich vorhergesagt werden und detaillierte Real-Time-Gebäudenutzungsanalysen erstellt werden. Die ersten autonomen Reinigungsroboter werden schon bald im Tagesgeschäft eingesetzt und erleichtern die Arbeit der Reinigungskräfte bei schwer zugänglichen Stellen. Spezialroboter für die Reinigung von Schächten oder Solarflächen sind bereits im Einsatz. „Spezielle Drohnen befinden sich in der Entwicklung, die die Fenster von Fassaden und sogar ganze Schiffsrümpfe reinigen können. Die Drohnen sind mit einem Schlauch verbunden, durch den das Reinigungswasser zuläuft, und können vollautomatisch freischwebend putzen oder manuell ferngesteuert werden.
Sensoren in Papierhandtuch- und Seifenspender melden der Reinigungskraft den aktuellen Füllstand auf das Smartphone/Tablet und ermöglichen ihr damit schon zu Schichtbeginn Ihren Trolley optimal mit Hygienematerial zu bestücken und genau dort rechtzeitig aufzufüllen wo es erforderlich ist.
Die Firma Kärcher bietet ein „Fleet Management“ an, welches ihnen ermöglicht, umfangreiche Maschinendaten zu erfassen und zur Weiterverarbeitung an die Cloud zu sendet und somit Mehrkosten, wie Geräteausfälle oder vom Kunden erwünschte Nacharbeiten, zu vermeiden.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Ausgangslage sowie die Problemstellung durch den digitalen Wandel in der Reinigungsbranche und definiert die Forschungsfragen sowie die Zielsetzung der Arbeit.
2. Ist-Zustand der Reinigungsbrache in der Schweiz: Hier wird ein Überblick über die Branche gegeben, fünf große Reinigungsfirmen analysiert und externe sowie interne Kräfte und aktuelle Trends der Digitalisierung aufgezeigt.
3. Methodische Vorgehensweise: Dieser Abschnitt beschreibt das Forschungsdesign, inklusive der gewählten quantitativen Sozialforschung, der Recherchemethodik und dem Aufbau des digitalen Fragebogens zur Datenerhebung.
4. Empirischer Teil: Die Ergebnisse der Umfrage werden hier detailliert dargestellt und analysiert, unterteilt in demografische Merkmale, Digitalisierungsgrade der Unternehmen, Kundenanforderungen und Personalmanagement.
5. Erwarteter Soll-Zustand: Auf Basis der empirischen Daten werden Trends wie datenbasierte Reinigung, Service on Demand und der Einsatz von Robotern auf ihr zukünftiges Potenzial und die Notwendigkeit von Personalentwicklungsmaßnahmen hin bewertet.
6. Fazit: Das Kapitel schließt mit einer Beantwortung der Forschungsfragen sowie konkreten Handlungsempfehlungen für kleine bis mittelgrosse Reinigungsbetriebe hinsichtlich notwendiger technischer und organisatorischer Massnahmen.
7. Anhang: Dieser Teil enthält das Quellenverzeichnis der verwendeten Texte sowie das Abbildungsverzeichnis der Arbeit.
Digitalisierung, Gebäudereinigungsbranche, Schweiz, Reinigungsroboter, Sensorik, Datenbasierte Reinigung, Service on Demand, Personalmanagement, Cloud Computing, Prozessoptimierung, Customer Experience, Softwarelösungen, Digitale Zeiterfassung, Technologietransfer, Wettbewerbsfähigkeit
Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen der fortschreitenden Digitalisierung auf die Schweizer Gebäudereinigungsbranche und wie Unternehmen diesen Wandel nutzen können.
Zentrale Themen sind der aktuelle Digitalisierungsstand in Schweizer Reinigungsbetrieben, technologische Trends wie Sensorik und Robotik sowie die Anforderungen an das Personalmanagement.
Die Hauptforschungsfrage lautet: „Was sind die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Gebäudereinigungsbranche?“ Ziel ist es, den Status quo zu analysieren und Handlungsempfehlungen für kleine bis mittlere Betriebe zu geben.
Der Autor nutzt Ansätze der quantitativen Sozialforschung. Als zentrales Datenerhebungsinstrument dient ein digitaler Fragebogen, der über Verbände und soziale Medien gestreut wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Analyse des Ist-Zustands sowie einen empirischen Teil, der die Umfrageergebnisse zu Digitalisierungsgraden, Kundenwünschen und Automatisierungsprozessen auswertet.
Die wichtigsten Begriffe sind Digitalisierung, Gebäudereinigung, Service on Demand, datenbasierte Reinigung, Prozessoptimierung und Personalmanagement.
Die Untersuchung zeigt, dass grössere Unternehmen mit über 250 oder 500 Mitarbeitern bereits einen deutlich höheren Grad an digitalisierten Systemen und Cloud-Lösungen einsetzen als kleinere Betriebe.
Laut den befragten Branchenexperten sind Kunden gegenüber neuen Innovationen in der Gebäudereinigung mehrheitlich bis teilweise sehr offen.
Das Personalmanagement wird als kritischer Erfolgsfaktor identifiziert, wobei die Schulung der Mitarbeitenden auf allen Ebenen für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit als zwingend notwendig erachtet wird.
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