Bachelorarbeit, 2015
71 Seiten, Note: 1,6
1. Einleitung
1.1. Erfolgsfaktorenforschung: Bedeutung und Verantwortung
1.2. Traditionsunternehmen in Krisenzeiten im Fokus der Erfolgsfaktorenforschung
1.3. Gegenstand und Gang der Untersuchung
2. Erfolgsfaktoren
2.1 Definitionen und Forschungsstand
2.1.1 Historie
2.1.2 Begriffsdefinition
2.2 Datenerhebungsart u. -methodik der Erfolgsfaktorenforschung
2.2.1 Überblick
2.2.2 Anforderungen an Erfolgsfaktorenforschung
2.2.3 Konkrete Methoden und Ansätze
2.2.3.1 Laien- und wissenschaftliche Theorien
2.2.3.2 Analysenmethodenansätze
2.2.3.3 Hypothesenprüfung
2.3 Schwächen und Probleme der Erfolgsfaktorenforschung und Lösungsansätze
2.3.1 Schwächen und Kritikpunkte
2.3.2 Lösungsansätze für die Darstellung von langfristigen Erfolgen
3. Betrachtung von Praxisbeispielen
3.1 Volkswagen
3.2 Leica Camera AG
3.3 HIPP
4. Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit untersucht, welche spezifischen Erfolgsfaktoren es Unternehmen ermöglichen, über einen Zeitraum von mehr als 50 Jahren hinweg erfolgreich am Markt zu bestehen, und beleuchtet dabei sowohl theoretische Ansätze der Erfolgsfaktorenforschung als auch die praktische Anwendung anhand ausgewählter Traditionsunternehmen.
2.1.1 Historie
Der Begriff Erfolgsfaktor wurde erstmals im Jahre 1969 von Steiner genutzt, um strategische Faktoren für unternehmerische Erfolge darzustellen. Er widmete sich dabei in einer empirischen Studie der Identifizierung der Erfolgsfaktoren und stellte als Ergebnis dieser Studie eine Liste der wichtigsten Faktoren für die Erzielung von Unternehmenserfolgen auf.
Frederick Taylor beschäftigte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts zwar nicht explizit mit den Erfolgsfaktoren, bemühte sich jedoch um die Präzisierung von wissenschaftlich geprägten Unternehmensführungen, die maßgeblich zum Erfolg der Unternehmen, insbesondere durch differenzierte Arbeitsteilung und die Anpassung von Menschen an Maschinen, beitragen sollten. In diesem Zuge entwickelte sich auch der sogenannte „Taylorismus“, der laut Nagel auch als Auslöser für die industrielle Revolution, den Beginn der Massenproduktion, den Übergang zu Routinetätigkeiten sowie die Einführung des Akkordlohnsystems, anzusehen ist.
Peters und Waterman widmeten sich ebenfalls bereits sehr frühzeitig der Frage, welche Merkmale ein „Spitzenunternehmen“ ausmachen. Auch sie fokussierten sich auf strukturierte Interviews bei zahlreichen Großunternehmen und die Auswertung unterschiedlicher Datenquellen dieser Unternehmen. Dabei unterschieden Sie zwischen harten und weichen Faktoren und erzielten als Ergebnis der Untersuchungen acht Merkmale, die erfolgreiche Unternehmensführung ausmachen und wie nachfolgend zusammengefasst werden können:
Faktor 1: Primat des Handelns;
Faktor 2: Nähe zum Kunden;
Faktor 3: Freiraum für Unternehmertum;
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, erläutert die Bedeutung der Erfolgsfaktorenforschung und definiert das Ziel der Untersuchung, langfristig erfolgreiche Traditionsunternehmen zu analysieren.
2. Erfolgsfaktoren: In diesem Kapitel werden der theoretische Forschungsstand, verschiedene Definitionen sowie die methodischen Ansätze der Erfolgsfaktorenforschung kritisch erörtert und analysiert.
3. Betrachtung von Praxisbeispielen: Hier werden anhand der Unternehmen Volkswagen, Leica Camera AG und HiPP konkrete Praxisbeispiele untersucht, um die theoretisch abgeleiteten Erfolgsfaktoren zu veranschaulichen.
4. Zusammenfassung und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die Möglichkeiten einer kumulativen Erfolgsfaktorenforschung.
Erfolgsfaktorenforschung, Traditionsunternehmen, Unternehmensführung, Marktorientierung, Innovationsfähigkeit, Kundenbindung, Unternehmenserfolg, Strategisches Management, Krisenmanagement, Nachhaltigkeit, Unternehmenskultur, Wettbewerbsvorteile, empirische Studien, Performance, langfristiger Erfolg.
Die Arbeit befasst sich mit der Frage, was Unternehmen langfristig erfolgreich macht, insbesondere solche, die bereits seit über 50 Jahren am Markt tätig sind.
Die Arbeit behandelt die Erfolgsfaktorenforschung, die methodischen Ansätze zur Identifikation von Erfolgsfaktoren und die Analyse konkreter Praxisbeispiele von Traditionsunternehmen.
Das Hauptziel ist es, Erfolgsfaktoren zu identifizieren, zu beschreiben und zu definieren, die den langfristigen Erfolg von Unternehmen über Jahrzehnte hinweg ermöglichen.
Es wird eine differenzierte, kumulative Betrachtung gewählt, die existierende empirische Studien auswertet und diese mit Praxisbeispielen verknüpft, um das komplexe Thema der Erfolgsfaktoren greifbar zu machen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Erfolgsfaktorenforschung samt ihrer historischen Entwicklung und Probleme sowie in die praktische Fallstudienanalyse von Volkswagen, Leica Camera und HiPP.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Erfolgsfaktorenforschung, Traditionsunternehmen, Marktorientierung, Innovation, Unternehmenserfolg und Wettbewerbsvorteile.
HiPP dient als exemplarisches Familienunternehmen, das christliche Werte mit Nachhaltigkeit verbindet und durch ethische Standards langfristigen Markterfolg generiert.
Eine zentrale Herausforderung ist die Problematik der "genauen" bzw. "messbaren" Kausalität sowie die Schwierigkeit, dass die meisten Studien nur Momentaufnahmen darstellen, die langfristige historische Entwicklungen schwer erfassbar machen.
Diese Einteilung wird genutzt, um den Wandel von Faktoren über verschiedene Zeitepochen hinweg besser zu verstehen und zu erklären, wie Unternehmen ihre Stabilität bewahren können.
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