Bachelorarbeit, 2017
39 Seiten, Note: 2,5
1. Einleitung
1.1 Hintergrundinformation
1.2 Zielsetzung
1.3 Fragestellung
1.4 Methode
1.5 PEDro-Bewertung
1.6 Vorschau auf den Aufbau der Bachelorarbeit
1.7 Vertiefendes Kapitel
1.7.1 Wassertherapie
1.7.2 Visuelle Analog Skala (VAS)
1.7.3 Numerische Schmerz Skala – Numeric Rating Scale (NRS)
2. Resultate
2.1 Beschreibung der Studien
2.2 Designtabelle
2.3 Ergebnistabelle
3. Diskussion
4. Konklusion
Das primäre Ziel der Arbeit ist es, Patienten und Therapeuten zur Anwendung aktiver Therapiekonzepte zu motivieren, die über rein passive "Hands-on"-Methoden hinausgehen. Die Forschungsfrage untersucht dabei den Effekt von aktivem Bewegungstraining im Wasser bei Patienten mit chronischen aspezifischen lumbalen Wirbelsäulenschmerzen im Hinblick auf die Schmerzintensität.
1.7.1 Wassertherapie
Die Wassertherapie ist eine der grundlegendsten Arten natürlicher Behandlungsmethoden. Sie ist ferner z.B. bekannt unter dem Namen Aquatherapie, Pooltherapie oder Balneotherapie. Es ist mittlerweile bewiesen, dass Wasser in verschiedenen Aggregatzuständen (Wasser, Eis, Dampf) oder Temperaturen verschiedene Effekte auf verschiedene Bereiche des Körpers aufweist. Im weitesten Sinne kann Wasser dem Körper intern oder extern zugeführt werden (Mooventhan & Nivethitha, 2014). Für diese Arbeit ist es vorrangig interessant zu wissen, dass Wassertherapie einen positiven Effekt auf das Gefäßsystem besitzt und demzufolge auch dazu beiträgt das Körpergewebe besser zu durchbluten und somit gegebenenfalls eine Auswirkung auf die Beweglichkeit der Wirbelsäule haben könnte (Weston, Taber, Casagranda & Cornwall, 1994). Ebenso besitzt Hydrotherapie die Eigenschaft Nozizeptoren zu blockieren und so durch Schmerzlinderung bessere Körperaktivität zu erreichen (Bender, Karagülle, Bálint, Gutenbrunner, Bálint & Sukenik, 2005). Was das muskuloskelettale System an sich betrifft, so fand man heraus, dass Bewegungstraining in bauchnabelhohem Wasser zu einer höheren Aktivierung des M. erector spinae führe, als herkömmliche Bewegungen an Land (Chevutschi, Lensel, Vaast & Thevenon, 2007). Auch Schwellungen und das durch chronische Rückenschmerzen verursachte Schweregefühl lässt sich durch den Auftrieb des Wassers minimieren (Eversden, Maggs, Nightingale & Jobanputra, 2007) – letztendlich könnten all diese Vorteile auch einen gewissen Einfluss auf die Beweglichkeit in diesen Segmenten haben.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik chronischer Rückenschmerzen ein, definiert die Zielsetzung und Fragestellung der Arbeit und erläutert die methodische Vorgehensweise der Literaturrecherche sowie grundlegende Begriffe.
2. Resultate: Hier erfolgt die detaillierte Beschreibung der vier ausgewählten Studien, unterteilt in Studiendesigns und tabellarische Darstellungen der Messergebnisse hinsichtlich der Schmerzintensität.
3. Diskussion: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse der untersuchten Studien, kritisiert methodische Aspekte wie Gruppengrößen oder Randomisierung und beleuchtet das Potential von aktiver Wassertherapie.
4. Konklusion: Diese Zusammenfassung schließt die Arbeit mit der Erkenntnis ab, dass aktives Bewegungstraining im Wasser eine wirksame Methode zur Schmerzreduktion darstellt und empfiehlt die Kombination mit Schmerzedukation.
Aktive Wassertherapie, chronische Rückenschmerzen, CLBP, Physiotherapie, Schmerzreduzierung, Bewegungstraining, Visuelle Analog Skala, VAS, Numerische Schmerz Skala, NRS, Rehabilitation, Evidenzbasierte Praxis, Wirbelsäule, Schmerzedukation, Beweglichkeit.
Die Arbeit untersucht den Effekt von aktivem Bewegungstraining im Wasser bei Patienten mit chronischen, aspezifischen lumbalen Rückenschmerzen.
Themen sind die Epidemiologie von Rückenschmerzen, die Abgrenzung von passiven zu aktiven Therapien sowie der wissenschaftliche Vergleich von Wassertherapie-Studien.
Die Arbeit fragt nach dem Effekt von aktivem Bewegungstraining im Wasser auf die Schmerzintensität bei Patienten mit chronischen aspezifischen lumbalen Wirbelsäulenschmerzen.
Es wurde eine systematische Literaturrecherche in wissenschaftlichen Datenbanken (Pubmed, PEDro) durchgeführt, wobei nur klinisch kontrollierte Studien (CCTs/RCTs) der letzten 10 Jahre berücksichtigt wurden.
Der Hauptteil analysiert die Qualität der Studien mittels PEDro-Kriterien, beschreibt die Studiendesigns und vergleicht die Messergebnisse der Probanden in Bezug auf Schmerzskalen.
Die Arbeit fokussiert sich insbesondere auf Begriffe wie aktive Wassertherapie, CLBP, Rehabilitation, Wirbelsäulenbeweglichkeit und klinische Messinstrumente wie die VAS.
Die Studie zeigt, dass eine zusätzliche neurophysiologische Schmerzedukation vor dem Training die Erfolgsquote bei der Schmerzreduktion im Vergleich zum reinen Training signifikant steigern kann.
Diskutiert werden insbesondere die teilweise geringen Probandenzahlen, die fehlende Standardisierung der Trainingseinheiten sowie Probleme bei der Verblindung und Randomisierung der Teilnehmer.
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