Bachelorarbeit, 2019
73 Seiten, Note: 1.5
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel- und Fragestellung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Vorbetrachtung und aktueller Forschungsstand
2.1 Geschichtliches und grundsätzliches
2.2 Wirkung des HIT
2.2.1 Neuromuskulär
2.2.2 Endokrinologisch
2.3 Regeneration
2.4 Aminosäuren
2.4.1 Wirkung von Aminosäuren
3 Methode und Vorgehen
3.1 Studienaufbau und Studiendesign
3.2 Vorbereitung
3.2.1 Informationsgespräch und Randomisierung
3.3 Durchführung der Studie
3.3.1 Geräte-Übungen
3.3.2 Ablauf der Untersuchung
3.3.3 Messmethoden Instrumente
3.4 Statistische Analysen
4 Ergebnisse
4.1 Workload
4.2 Muskelkaterschmerz gemessen an VAS
4.3 QOLQ und FEW 16
4.4 Trainingsspezifischer Fragebogen
4.5 Studienabbrüche und Fehlzeiten
4.6 Hypothesenfalsifizierung
5 Diskussion
5.1 Methodendiskussion
5.2 Ergebnisdiskussion
6 Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Wirksamkeit eines hochintensiven Einsatztrainings (HIT) bei Breitensportlern und analysiert, ob eine Supplementierung mit 15g des Aminosäurekomplexes A'MIN™ die Kraftsteigerung und die Regeneration nach dem Training positiv beeinflussen kann.
2.2 Wirkung des HIT
In diesem Abschnitt sollen einige Theorien sowie derzeitige Lehrmeinungen zur Hypertrophie und zu physiologischen Vorgängen bei der Kraftsteigerung aufgeführt und betrachtet werden. Auch auf den Vorgang der Rekrutierung wird eingegangen, da dieser besonders relevant bei schnellen Anpassungsvorgängen nach Belastung mit hohen Gewichten ist.
- Nervale Aspekte - motorische Einheit
Nach Schnabel, Harre und Krug (2008) fördert exzentrisches Training die intramuskuläre Koordination, unterstützt aber auch die Hypertrophie. Morton, McGlory, & Phillips proponieren 2015, dass die muskuläre Hypertrophie im Wesentlichen bzw. grundsätzlich durch größtmögliche Rekrutierung motorischer Einheiten und durch Training bis zum kontraktilen Versagen angetrieben wird. Bezugnehmend auf die Rekrutierung motorischer Einheiten spekulieren Proske und Morgan (2001) eine gesteigerte Muskelproteinsynthese (MPS) auch aufgrund einer verlängerten TUT. Dies steht in Verbindung mit der Remodelierung einer entstandenen Muskelverletzung. Ein Mangel an experimenteller Stützung dieser Aussagen wird allerdings betont (Morten et. al., 2015)
1 Einleitung: Einführung in die Thematik des hochintensiven Krafttrainings und Darstellung der Forschungsfrage zur Supplementierung mit Aminosäuren.
2 Theoretische Vorbetrachtung und aktueller Forschungsstand: Überblick über die Grundlagen des HIT, physiologische Anpassungsmechanismen und die Bedeutung von Aminosäuren für den Muskelaufbau und die Regeneration.
3 Methode und Vorgehen: Detaillierte Beschreibung des Studiendesigns, der Durchführung des HIT-Protokolls, der eingesetzten Fragebögen und der statistischen Auswertungsmethoden.
4 Ergebnisse: Präsentation der erhobenen Daten zu Kraftsteigerung, Muskelkaterschmerz, Lebensqualität und Trainingsmotivation unter Berücksichtigung der Gruppenunterschiede.
5 Diskussion: Kritische Auseinandersetzung mit der Methodik, Interpretation der gefundenen Ergebnisse im Kontext der bestehenden Literatur und Ableitung von Limitationen.
6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Wirksamkeit des HIT und der supplementbegleitenden Regeneration sowie Ausblick auf weiterführende Forschungsbedarfe.
Hochintensives Einsatztraining, HIT, Kraftsteigerung, Regeneration, Aminosäuren, Nahrungsergänzung, A'MIN, Muskelkater, Muskelproteinsynthese, Lebensqualität, Sportwissenschaft, Trainingseffizienz, Leistungsfähigkeit, Muskelversagen, Interventionsstudie.
Die Arbeit untersucht, ob ein wöchentliches, hochintensives Einsatztraining bei Breitensportlern zu Kraftzuwächsen führt und ob die tägliche Einnahme des Aminosäuresupplements A'MIN™ die Regeneration sowie das Muskelkaterempfinden verbessert.
Die Schwerpunkte liegen auf dem Einsatz-Hochintensitätstraining (HIT), den physiologischen Regenerationsprozessen nach extremen Belastungen und der Rolle freier Aminosäuren bei der Unterstützung anaboler Prozesse und der Immunfunktion.
Die zentrale Forschungsfrage lautet, ob die tägliche Einnahme von 15g A'MIN™ einen Einfluss auf die Kraftsteigerung und die Erholungsphase nach einem hochintensiven Einsatztraining hat.
Es handelt sich um eine sechswöchige, einfach verblindete, placebokontrollierte klinische Studie mit einer Interventions- und einer Kontrollgruppe.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Forschungsstands zum HIT und zu Aminosäuren sowie in einen methodischen Teil zur Durchführung der Studie und eine detaillierte Auswertung der Ergebnisse.
Zentrale Begriffe sind HIT, Maximalkrafttraining, Regeneration, Aminosäure-Supplementierung, Muskelkater (VAS) und Lebensqualität (FEW 16, QOLQ).
Die Untersuchung zeigt, dass Teilnehmer der Interventionsgruppe, die A'MIN™ einnahmen, insbesondere in den ersten Tagen nach den Trainingseinheiten signifikant mildere Schmerzen angaben als die Kontrollgruppe.
Nein, beide Gruppen zeigten zwar signifikante Verbesserungen der Kraftfähigkeiten über den Verlauf der Studie, jedoch konnten keine signifikanten Unterschiede zwischen der Interventions- und der Kontrollgruppe bezüglich des Kraftzuwachses festgestellt werden.
Der Autor weist darauf hin, dass die Teilnehmerzahl von 25 Personen relativ klein war und für zukünftige Studien größere, homogenere Gruppen empfohlen werden, um spezifischere Ergebnisse zu erzielen.
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