Bachelorarbeit, 2017
43 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlage
2.1 Bläserklasse
2.1.1 Begriffsbestimmung
2.1.2 Bläserklasse im Allgemeinen
2.1.3 Die Bläserklasse im Bildungsplan
2.1.4 Ziele und Chancen von Bläserklassen
2.1.5 Grenzen der Bläserklasse
2.1.6 Die Finanzierung der Bläserklasse
2.2 Musikdidaktische Grundlage
2.3 Musikdidaktische Modelle
2.3.1 Orientierung am Objekt
2.3.2 Orientierung am Subjekt
2.4 Musikdidaktische Konzepte
2.4.1 Didaktische Interpretation von Musik
2.4.2 Schülerorientierter Musikunterricht
2.4.3 Inszenierung ästhetischer Erfahrungsräume
2.5 Hypothese
3 Methodisches Vorgehen
3.1 Auswahl der Stichprobe
3.2 Semantisches Differenzial und Aufbau des Fragebogens
3.3 Datenerhebung
3.4 Operationalisierung der Variablen
3.5 Methodik und Gütekriterien
4 Empirische Prüfung
4.1 Deskriptive Analyse der Stichprobe
4.2 Güteprüfung des reflektiven Messmodells
4.2.1 Reliabilitätsprüfung mit Hilfe der Gütekriterien der ersten und zweiten Generation
4.2.2 Validitätsprüfung mit Hilfe der konfirmatorischen Faktorenanalyse
4.3 Evaluation des Gesamtmodells
4.4 Gesamtbeurteilung des reflektiven Messmodells
5 Diskussion
5.1 Ergebnisinterpretation
5.2 Ergebniswürdigung
5.3 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Emotionalität innerhalb einer Bläserklasse und dem schulischen Erfolg der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler. Ziel ist es, empirisch zu prüfen, ob ein emotional ansprechender Musikunterricht zu einer Steigerung der schulischen Gesamtleistung führt.
2.4.3 Inszenierung ästhetischer Erfahrungsräume
Im Konzept „Inszenierung ästhetischer Erfahrungsräume“ geht es um den individuellen und subjektiven Prozess ästhetischen Erfahrens (Rolle 2010, S. 245). Die Institution Schule bietet für die Schülerinnen und Schüler die größten Chancen ihre individuelle ästhetische Erfahrung zu entfalten (Schulz 1997, S. 33). Rolle entwirft dafür verschiedene Ausgangspunkte für musikalische Bildungsprozesse aus einer musik-didaktischen Perspektive. Er bezeichnet die ästhetische Wahrnehmung als eine spezielle Art von sinnlicher Wahrnehmung (Rolle 1999, S. 120) und soll als subjektiver und individueller Vorgang zum Verstehen der Welt dienen (Rolle 1999, S.8, 246f). Zudem wird die ästhetische Erfahrung nicht unmittelbar vermittelt, sondern kann nur vom Handeln anderer Personen interpretiert werden (Rolle 1999, S. 143-155). Mit diesen Ausgangspunkten lässt sich eine didaktische Leitlinie für das Konzept der ästhetischen Erfahrung ableiten. Wenn Menschen ästhetische Erfahrungen durch das Musizieren machen, findet musikalisch-ästhetische Bildung statt. Es entwickelt sich eine ästhetische Rationalität.
Dabei schlägt Rolle vor, „vielfältige Räume für ästhetisch rationales musikalisches Handeln“ (Rolle 1999, S. 11) zu eröffnen. Daraus sollen ästhetische Erfahrungen angeregt und unterstützt werden. Auf Basis dieser Leitidee entwickelt Rolle methodische Möglichkeiten, die sich dafür eignen ästhetische Erfahrungen im Kontext des Unterrichts, als Inszenierung, in der Schule zu ermöglichen und zu unterstützten (Rolle 1999,S. 156). Um dies zu gewährleisten soll bei der Inszenierung der ästhetischen Erfahrungsräume das klangliche Ereignis in den Mittelpunkt des Unterrichts gestellt werden. Zudem sollten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben selbstbezogen und voller Tatendrang die Musik zu spüren oder sie zu hören (Wallbaum 2005, S. 5).
1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert den allgemeinen Rückgang schulischer Leistungen und stellt die Bläserklasse als potenzielle musikdidaktische Interventionsmöglichkeit zur Leistungssteigerung vor.
2 Theoretische Grundlage: Dieses Kapitel erläutert das Konzept der Bläserklasse, ordnet es in den Bildungsplan ein und untersucht verschiedene musikdidaktische Modelle, um eine theoretische Basis für die Hypothese zu schaffen.
3 Methodisches Vorgehen: Hier wird die quantitative Erhebungsmethode beschrieben, inklusive der Auswahl der Stichprobe, der Konstruktion des Fragebogens und der Operationalisierung der Variablen.
4 Empirische Prüfung: In diesem Kapitel wird das Modell mittels deskriptiver Analyse sowie explorativer und konfirmatorischer Faktorenanalyse empirisch auf Validität und Reliabilität geprüft.
5 Diskussion: Abschließend werden die Ergebnisse interpretiert, kritisch gewürdigt und ein Fazit hinsichtlich der Kausalbeziehung zwischen Emotionalität und schulischem Erfolg gezogen.
Bläserklasse, Musikdidaktik, Emotion, Schulerfolg, Klassenmusizieren, Inszenierung ästhetischer Erfahrungsräume, Kausalanalyse, empirische Forschung, Fragebogen, Reliabilität, Validität, Faktorenanalyse, Schulische Leistung, Musikpädagogik, Hypothesenprüfung.
Die Bachelorarbeit analysiert, ob eine emotional positiv erlebte Bläserklasse einen nachweisbaren Einfluss auf den schulischen Erfolg der beteiligten Schülerinnen und Schüler hat.
Die Arbeit fokussiert auf die Schnittstelle zwischen Musikpädagogik (Bläserklassen), Didaktik und empirischer Bildungsforschung zur Messung von Kausalzusammenhängen.
Es wird untersucht, ob die Emotionalität einer Bläserklasse einen signifikanten Einfluss auf den schulischen Erfolg der Teilnehmenden hat.
Es kommt ein quantitatives Forschungsdesign zum Einsatz, das auf einem semantischen Differenzial basiert, welches mittels explorativer und konfirmatorischer Faktorenanalyse statistisch ausgewertet wird.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Fundierung durch musikdidaktische Konzepte, die methodische Operationalisierung der Variablen und die anschließende empirische Prüfung der aufgestellten Hypothese mittels SPSS und AMOS.
Klassenmusizieren, Bläserklasse, statistische Kausalanalyse, empirische Wirkungsforschung und musikdidaktische Inszenierung.
Dieses Konzept wurde ausgewählt, da es die Musik und die eigene Produktion von Musik in den Mittelpunkt stellt, was als theoretische Grundlage für die Messung von Emotionen in Bläserklassen am besten geeignet erschien.
Diese Prüfungen sind essenziell, um sicherzustellen, dass die gewählten Messinstrumente (Fragebogen) die intendierten Konstrukte zuverlässig messen und die empirischen Ergebnisse wissenschaftlich belastbar sind.
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