Masterarbeit, 2015
164 Seiten, Note: Sehr gut: 3,62/4 (B+)
KAPITEL 0 : EINLEITUNG
0.1 Begründung des Themas und Problematik
0.2 Fragestellungen und Arbeitshypothesen
0.3 Forschungstand
0.4 Ziel der Untersuchung
0.5 Aufbau der Arbeit
TEIL I: LINGUISTISCHE UNTERSUCHUNG ZUM NEOLOGISMUS UND ZUR ÜBERSETZUNG
KAPITEL 1: ZUM WESEN DES NEOLOGISMUS
1.1 Begriffsbestimmungen des Neologismus
1.2 Typen von Neologismen
1.3 Stellungswert von Neologismen in der Literatur
KAPITEL 2 : ZUM WESEN DES ÜBERSETZENS
2.1 Begriffsbestimmungen des Übersetzens
2.2 Das Wesen der Übersetzungswissenschaft
2.3 Das Produkt „literarische Übersetzung“
2.4 Zum kulturellen Aspekt der Übersetzung
2.5 Zum Begriff „Übersetzungsauftrag“
2.6 Die Übersetzungstypen
KAPITEL 3: ÜBERSETZUNGSTHEORIEN
3.1 Die linguistischen Übersetzungstheorien
3.2 Die Handlungs- und Kommunikationstheorien der Übersetzung
3.2.1 Die Theorie der dynamischen Äquivalenz von Nida
3.2.2 Die Skopostheorie
3.3 Das Untersuchungsmodell
TEIL II: EMPIRISCHES: DATENANALYSE, -INTERPRETATION UND -AUSWERTUNG
KAPITEL 4: DATENMATERIAL UND ANALYSEKATEGORIEN
4.1 Datenmaterial: Das Werk und seine Übersetzung
4.1.1 Datenerhebungsquelle
4.1.2 Kriterien zur Wahl der Datenquelle
4.1.3 Der Autor Patrice Nganang
4.1.4 Zusammenfassung des Romans „Temps de Chien“
4.1.5 Form und Stil des Romans „Temps de Chien“
4.1.6 Die Übersetzer von dem Roman „Temps de Chien“
4.1.7 Der Zweck und das Publikum der Übersetzung
4.1.8 Datenaufbereitung
4.2 Analysekategorien
KAPITEL 5: ÜBERSETZUNGSVERFAHREN VON NEOLOGISMEN IN PATRICE NGANANGS ROMAN HUNDEZEITEN UND DISKUSSION
5.1 Typen von Neologismen bei Nganang
5.1.1 Die semantischen Neologismen
5.1.2 Die morpholexematischen Neologismen
5.1.3 Die morphosyntaktischen Neologismen
5.2 Übersetzungsverfahren von Neologismen
5.2.1 Übersetzungsverfahren von semantischen Neologismen
5.2.2 Übersetzungsverfahren von morpholexematischen Neologismen
5.2.3 Übersetzungsverfahren von morphosyntaktischen Neologismen
Fazit
KAPITEL 6: ÜBERSETZUNGSVORSCHLÄGE EINIGER NEOLOGISMEN AUS TEMPS DE CHIEN
6.1 Beibehaltung der Neologismen anstatt der Analogie
6.2 Ungenügende und unpassende Erklärungen
6.3 Fehlende Erklärungen
6.4 Problematische Analogien und Fehldeutungen
6.5 Erklärung anstatt Umformung oder Analogie
6.6 Zur Übersetzung von Kosewörtern
KAPITEL 7: DIDAKTISCHE KONSEQUENZEN FÜR DIE ÜBERSETZUNG VON NEOLOGISMEN UND SCHLUSSFOLGERUNG
7.1 Didaktische Konsequenzen für die Übersetzung von Neologismen
7.2 Schlussfolgerung
Diese Arbeit untersucht die übersetzerische Handhabung von Neologismen im Roman "Temps de Chien" von Patrice Nganang und seiner deutschen Übersetzung "Hundezeiten". Ziel ist es, die eingesetzten Übersetzungsverfahren zu analysieren und zu bewerten, um einen Beitrag zur Übersetzungstheorie von Neologismen in interkulturellen Kontexten zu leisten.
5.2.1.2 Die Umformung
(2) J’aboyai au mendiant ma sympathie. Mon maître, lui, demeurait incrédule. Il faisait têtument le frein à main. Il rentra d’ailleurs dans son bar, livrant sa cour aux visions maléfiques du mendiant. S.299.
(2’) [...] und bellte ihm meine Sympathie entgegen. Mein Herr glaubte dem Bettler kein Wort. Nach mehreren vergeblichen Versuchen, ihn [den Bettler] zu bremsen, ging er schließlich in seine Kneipe zurück und überließ deren Hof den Unheil verkündenden Visionen des Bettlers. S. 236.
(3) Pour une fois, l‘ingénieur vient en aide au petit Vieux: « Vous savez même que l’adresse de Biya devait être publique? -N’est-ce pas c’est toi le long crayon? lui dit un client de mon maître. Si tu connais l’adresse du président, pourquoi tu ne lui écris pas alors? [...]». S. 343.
(3’) Ein einziges Mal kam der Ingenieur nun dem kleinen Alten zu Hilfe: „wisst ihr denn nicht, dass die Öffentlichkeit ein Anrecht darauf hat, Biyas Adresse zu erfahren?“ „Machst du dich jetzt zum Anwalt der Armen und schreibt Petitionen?“, fragte ihn ein Kunde meines Herrn. Wenn dir die Adresse des Präsidenten bekannt ist, warum schreibst du ihm denn nicht?“ S. 271.
KAPITEL 0 : EINLEITUNG: Definiert die linguistischen Rahmenbedingungen und die Problematik von Neologismen in der kamerunischen Literatur im Kontext der Übersetzung.
KAPITEL 1: ZUM WESEN DES NEOLOGISMUS: Erläutert die theoretischen Begriffsbestimmungen und Typologien von Neologismen.
KAPITEL 2 : ZUM WESEN DES ÜBERSETZENS: Beleuchtet das Wesen der Übersetzung und Übersetzungswissenschaft unter Berücksichtigung literarischer Aspekte.
KAPITEL 3: ÜBERSETZUNGSTHEORIEN: Gibt einen Überblick über translationstheoretische Paradigmen, inklusive Skopostheorie und dynamischer Äquivalenz.
KAPITEL 4: DATENMATERIAL UND ANALYSEKATEGORIEN: Stellt das Primärwerk "Temps de Chien" vor und definiert das methodische Modell zur Datenanalyse.
KAPITEL 5: ÜBERSETZUNGSVERFAHREN VON NEOLOGISMEN IN PATRICE NGANANGS ROMAN HUNDEZEITEN UND DISKUSSION: Führt die empirische Untersuchung der Übersetzungsstrategien durch.
KAPITEL 6: ÜBERSETZUNGSVORSCHLÄGE EINIGER NEOLOGISMEN AUS TEMPS DE CHIEN: Bietet praxisorientierte Verbesserungsvorschläge für problematische Stellen der Übersetzung.
KAPITEL 7: DIDAKTISCHE KONSEQUENZEN FÜR DIE ÜBERSETZUNG VON NEOLOGISMEN UND SCHLUSSFOLGERUNG: Diskutiert die didaktische Rolle des Übersetzers als Kulturvermittler und fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen.
Neologismen, Übersetzung, Patrice Nganang, Temps de Chien, Hundezeiten, Kamerun, Literaturübersetzung, Translationstheorie, Sprachkontakt, Kulturtransfer, linguistische Analyse, Adaption, Äquivalenz, Skopos, Mehrsprachigkeit.
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen bei der Übersetzung neologischer Ausdrücke aus der kamerunischen Literatur – spezifisch am Roman "Temps de Chien" von Patrice Nganang – ins Deutsche.
Im Zentrum stehen die Kategorisierung von Neologismen, die Anwendung übersetzungswissenschaftlicher Theorien auf diese spezifischen Sprachphänomene und der interkulturelle Wissenstransfer zwischen Kamerun und dem deutschen Sprachraum.
Das Ziel ist es, zu ermitteln, welche Übersetzungsverfahren bei Neologismen zum Einsatz kommen und wie diese die ästhetische und kulturelle Qualität des Ausgangstextes im Zieltext beeinflussen.
Es wurde ein variationslinguistisches Modell verwendet, das den Übersetzungsprozess in Analyse, Transfer und Kommunikationssituation unterteilt, um Neologismen systematisch aus dem Werk zu extrahieren und zu analysieren.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit dem Neologismusbegriff sowie eine empirische Untersuchung der im Roman verwendeten Übersetzungsverfahren, begleitet von konkreten Fallbeispielen.
Die wichtigsten Schlagworte sind Neologismus, Übersetzungspraxis, interkulturelle Kommunikation, literarische Übersetzung, Sprachrealismus und Kamerunische Literatur.
Die Arbeit erkennt die kreative Leistung der Übersetzer an, weist aber darauf hin, dass manche Neologismen durch eine zu starke Einbürgerung ihren speziellen kulturellen oder neologischen Charakter im Zieltext verlieren.
Die Arbeit stellt fest, dass Kosewörter oft als Appositionen missverstanden werden könnten, und schlägt Alternativen wie Glossare, Fußnoten oder Klammerzusätze vor, um die Bedeutung präziser zu vermitteln.
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