Masterarbeit, 2019
110 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung und Relevanz der Thematik
1.2 Zielsetzung und Methodik
1.3 Aufbau und Gang der der Arbeit
2 RISIKOMANAGEMENT, OPERATIONELLES RISIKOMANAGEMENT UND SICHERHEITSMANAGEMENT IN KREDITINSTITUTEN
2.1 Der Wertbeitrag von Risikomanagement und Sicherheitsmanagement in Kreditinstituten
2.2 Risikomanagement in Kreditinstituten
2.2.1 Der Risikobegriff – Definition
2.2.2 Risiko-Architektur in Kreditinstituten
2.3 Operationelles Risikomanagement in Kreditinstituten
2.3.1 Operationelles Risiko – Definition
2.3.2 Abgrenzung von operationellen Risiken zu anderen Risiken
2.3.3 Rechtliche Anforderungen an das operationellen Risikomanagement
2.3.4 Ausgestaltung des Managements operationeller Risiken
2.4 Sicherheitsmanagement in Kreditinstituten
2.4.1 Der Sicherheitsbegriff – Definition
2.4.2 Rechtliche Anforderungen an das Sicherheitsmanagement
2.4.3 Ausgestaltung des Sicherheitsmanagements in Kreditinstituten
2.5 Querbezüge zwischen Risiko- und Sicherheitsmanagement
3 BESCHREIBUNG UND BEWERTUNG VON SYNERGIEPOTENTIALEN
3.1 Der Synergie-Begriff – Definition
3.2 Kategorisierung von Synergieeffekten
3.3 Messung und Bewertung von Synergien
4 EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG ZU UMSETZUNG UND BEWERTUNG DES SYNERGIEPOTENTIALS ZWISCHEN OPERATIONELLEM RISIKOMANAGEMENT UND SICHERHEITSMANAGEMENT
4.1 Methodisches Vorgehen der empirischen Untersuchung
4.2 Inhaltliche Umsetzung der empirischen Untersuchung
4.3 Schlussfolgerungen basierend auf der empirischen Untersuchung
5 BEWERTUNG DES SYNERGIEPOTENTIALS ZWISCHEN OPERATIONELLEM RISIKOMANAGEMENT UND SICHERHEITSMANAGEMENT
5.1 Synergiepotential durch einen Wissenstransfer
5.2 Synergiepotential durch eine Prozessintegration
5.3 Synergiepotential durch Integration der Methodiken
5.4 Synergiepotential durch organisatorische Integration
5.4.1 Aktuelle Organisation und organisationstheoretische Grundlagen
5.4.2 Formen der organisatorischen Integration
5.4.3 Synergien und Dyssynergien im Hinblick auf die Organisation
6 EMPFEHLUNGEN ZUR INTEGRATION VON OPERATIONELLEM RISIKOMANAGEMENT UND SICHERHEITSMANAGEMENT
6.1 Zusammenfassende Bewertung des Synergiepotentials zwischen operationellem Risikomanagement und Sicherheitsmanagement in Kreditinstituten
6.2 Kritische Würdigung
6.3 Modell zur Bewertung von unternehmensinternem Synergiepotential
7 FAZIT
Die vorliegende Arbeit untersucht den optimalen Integrationsgrad zwischen dem operationellen Risikomanagement und dem Sicherheitsmanagement in Kreditinstituten, um Synergiepotentiale zu heben und gleichzeitig Dyssynergien zu vermeiden.
2.3.1 Operationelles Risiko – Definition
„Operational Risk is everything which is not credit and market [risk].“
Diese etwas kurz gegriffene Definition macht deutlich, dass operationelle Risiken eine Teilmenge aller Risiken ausmachen und es sich somit um eine spezifische Risikoart handelt. Das gängige Verständnis von operationellen Risiken definiert diese als die Gefahr von Verlusten, die aus unzulänglichen oder fehlgeschlagenen internen Prozessen, Systemen oder Menschen sowie aus externen Ereignissen resultieren. Dabei werden oft auch explizit das strategische Risiko und das Reputationsrisiko ausgeschlossen. Durch die allgemeine ursachenbasierte Definition ergeben sich gegenüber einer effektbasierten Abgrenzung Überschneidungen zu anderen Risiken.
Die Definition von operationellen Risiken ist im Vergleich zu anderen Risikoarten sehr weit gefasst, was dazu führt, dass operationelle Risiken inhärent mit allen Geschäftsaktivitäten verbunden sind. Folglich sind die Art und Höhe der operationellen Risiken auch stark vom Geschäftskonzept und Unternehmensprofil des jeweiligen Instituts abhängig, genauso wie von der Effektivität der Steuerung dieser Risiken. Zudem wirkt sich auch die Unternehmenskultur auf die operationellen Risiken aus. Für gewinnorientiert agierende Unternehmen wie Banken und Sparkassen ist zudem ein relevantes Merkmal, das operationelle Risiken nicht durch einen Zusammenhang zwischen Risiko und Ertrag gekennzeichnet sind, also höhere Risiken keine größeren Ertragschancen generieren und deshalb bewusst eingegangen werden.
1 EINLEITUNG: Das Kapitel führt in das Thema ein, erläutert die Relevanz der Synergien zwischen Risiko- und Sicherheitsmanagement und stellt die Methodik der Arbeit vor.
2 RISIKOMANAGEMENT, OPERATIONELLES RISIKOMANAGEMENT UND SICHERHEITSMANAGEMENT IN KREDITINSTITUTEN: Es werden die Grundlagen, Definitionen und rechtlichen Anforderungen beider Managementdisziplinen innerhalb von Banken und Sparkassen erläutert.
3 BESCHREIBUNG UND BEWERTUNG VON SYNERGIEPOTENTIALEN: Dieses Kapitel definiert den Synergiebegriff, kategorisiert mögliche Effekte und erörtert theoretische Ansätze zur Messung von Synergien.
4 EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG ZU UMSETZUNG UND BEWERTUNG DES SYNERGIEPOTENTIALS ZWISCHEN OPERATIONELLEM RISIKOMANAGEMENT UND SICHERHEITSMANAGEMENT: Das methodische Vorgehen der Experteninterviews wird dargelegt und die Ergebnisse der Befragungen in den Kontext der Hypothesen gestellt.
5 BEWERTUNG DES SYNERGIEPOTENTIALS ZWISCHEN OPERATIONELLEM RISIKOMANAGEMENT UND SICHERHEITSMANAGEMENT: Eine detaillierte Untersuchung der verschiedenen Integrationstiefen, vom Wissenstransfer bis hin zur organisatorischen Zusammenführung, bildet den Kern dieses Kapitels.
6 EMPFEHLUNGEN ZUR INTEGRATION VON OPERATIONELLEM RISIKOMANAGEMENT UND SICHERHEITSMANAGEMENT: Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen wird ein Modell zur Bewertung von Synergiepotentialen entwickelt und kritisch gewürdigt.
7 FAZIT: Eine zusammenfassende Rückschau auf die Forschungsarbeit, die betont, dass ganzheitliches Management vor allem eine Frage der Unternehmenskultur ist.
Operationelles Risikomanagement, Sicherheitsmanagement, Kreditinstitute, Synergiepotential, Integration, Risikokultur, Prozessintegration, Wissenstransfer, Schadensfalldatenbank, MaRisk, Risikoanalyse, Wertbeitrag, Dyssynergien, Unternehmensorganisation, Interne Kontrollsysteme.
Die Masterarbeit befasst sich mit der Frage, wie das operationelle Risikomanagement und das Sicherheitsmanagement in Kreditinstituten sinnvoll verknüpft werden können, um Synergieeffekte zu nutzen.
Zentral sind die theoretische Fundierung, die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die praktische Umsetzung und organisatorische Einbettung beider Disziplinen in Banken.
Das Ziel ist die Bestätigung der Hypothese, dass eine moderate Integration Synergien freisetzen kann, während ein Übermaß an organisatorischer Zusammenführung zu Dyssynergien führt.
Es wird eine Kombination aus einer theoretischen Literaturanalyse und einer empirischen Untersuchung in Form von leitfadenbasierten Experteninterviews bei Kreditinstituten und Bankaufsichtsbehörden angewandt.
Im Hauptteil werden verschiedene Integrationsstufen untersucht: Wissenstransfer, Prozessintegration, Methodikangleichung und organisatorische Integration.
Die Arbeit fokussiert auf Themen wie operationelles Risikomanagement, Sicherheitsmanagement, Synergiepotentiale, Integration und die spezifische Risikokultur in Kreditinstituten.
Laut der Studie führt eine zu starke organisatorische Zusammenführung oft zu Inflexibilität, hohen Integrationskosten und einer Überforderung der operativen Einheiten, ohne den Wertbeitrag zu erhöhen.
Der Wissenstransfer wird als elementar angesehen, da er Doppelarbeiten vermeidet und die Qualität der Risikoanalysen steigert, ohne die fachliche Eigenständigkeit der Disziplinen aufzugeben.
Die Aufsicht legt Wert auf ein angemessenes Risikobewusstsein und konsistente Risikobehandlung, wobei die spezifische organisatorische Struktur dem Institut überlassen bleibt, sofern die Prozesse plausibel sind.
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