Bachelorarbeit, 2017
84 Seiten, Note: 0,5
1 Einleitung und Problemstellung
1.1 Einleitung
1.2 Problemstellung
2 Zielsetzung
3 Gegenwärtiger Kenntnisstand
3.1 Posttraumatische Belastungsstörung
3.1.1 Traumatadefinition
3.1.2 Symptomatik einer PTBS
3.1.3 Körperliche Aktivität als Behandlungsansatz für PTBS
3.2 Selbstwirksamkeit
3.2.1 Definition
3.2.2 Theorien
3.3 Allgemeines habituelles Wohlbefinden
3.3.1 Definition
3.3.2 Theorien
3.4 Kurze Darstellung der Ausgangslage
4 Methodik
4.1 Studiendesign
4.2 Stichprobe
4.3 Intervention
4.4 Messung der abhängigen Variablen
4.4.1 Selbstwirksamkeitserwartung
4.4.2 Allgemeines habituelles Wohlbefinden
4.5 Datenanalyse/Statistik
5 Ergebnisse
5.1 Allgemeine Daten
5.2 Selbstwirksamkeitserwartung
5.3 Allgemeines habituelles Wohlbefinden
6 Diskussion
7 Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht mittels einer prospektiven Prä-Post-Befragung die Wirksamkeit eines zweiwöchigen Lehrgangs „spezielle Sporttherapie nach Einsatzschädigung“ auf die Selbstwirksamkeit und das allgemeine habituelle Wohlbefinden von Soldaten mit posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) im Vergleich zu einer Kontrollgruppe.
1.1 Einleitung
Die Selbstwirksamkeit und das allgemeine Wohlbefinden, welches sich in körperliche, psychische und soziale Zufriedenheit kategorisieren lässt, sind feste Größen im Leben. Ein permanent positiv ausgeprägtes allgemeines Wohlbefinden sollte das Ziel jedes Menschen sein (WHO, 2014). Es ist die Basis, um den alltäglichen Herausforderungen im sich aufhaltenden Setting begegnen und gegen diese bestehen zu können. Diese Grundhaltung beeinflusst die eigene Einstellung zu auftretenden Problemen. Je häufiger Probleme oder Herausforderungen eigenständig, durch Beobachtung anderer, durch Motivation von außen oder über die emotionale Ebene bewältigt werden, desto ausgeprägter kann die eigene Selbstwirksamkeitserwartung sein und damit die Einschätzung der aktuellen Lebensqualität und des allgemeinen habituellen Wohlbefindens positiver ausfallen (Schwarzer, 2014). Bestimmte Lebens- und Arbeitsbedingungen können diese Variablen negativ beeinflussen.
Eine Berufsgruppe, die davon besonders betroffen ist, ist die der Soldatinnen und Soldaten. Im Rahmen von Auslandseinsätzen, den damit verbundenen außergewöhnlichen Lebensumständen (fremdes Land, andere Kultur, andere Religion, veränderte Lebensumstände, soziale und persönliche Einschränkung durch Abwesenheit von Zuhause und damit von Familie und Freunden), den gesammelten Eindrücken (Eigenbeschuss, Kampfhandlung, Tod und Verwundung) und den gemachten Erfahrungen tendiert dieser Personenkreis durch direkten oder indirekten Einfluss auf das physische, psychische und soziale Befinden vermehrt an traumatischen Störungen zu erkranken, die sich im weiteren Verlauf zu einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) entwickeln können (circa 300 je 10000 Soldaten pro Jahr, Wittchen et al. 2012).
Die Zahl der Soldaten, die mit einer psychischen Störung aus den Einsätzen zurückkommen, nimmt signifikant und exponentiell zu und bedarf einer besonderen Aufmerksamkeit und Behandlung (Dunkelziffer: 45%, Wittchen et al., 2012). Der Verlauf der Krankheit ist ein schleichender Prozess, wird am Anfang nicht als psychische Verhaltensänderung wahrgenommen und ist im Gegensatz zu einer körperlichen Verwundung nicht direkt ersichtlich.
1 Einleitung und Problemstellung: Diese Einführung verdeutlicht die Relevanz der Selbstwirksamkeit und des Wohlbefindens bei Soldaten mit PTBS und leitet die zentrale Forschungsfrage der Arbeit ab.
2 Zielsetzung: In diesem Kapitel wird das Vorhaben beschrieben, mittels einer Prä-Post-Befragung die Effekte eines spezifischen Sporttherapie-Lehrgangs auf die psychische Gesundheit der Soldaten zu evaluieren.
3 Gegenwärtiger Kenntnisstand: Dieser Abschnitt fasst theoretische Grundlagen zur PTBS, Selbstwirksamkeit und zum Wohlbefinden zusammen und diskutiert den aktuellen Forschungsstand zur therapeutischen Wirkung körperlicher Aktivität.
4 Methodik: Hier werden das Studiendesign, die Stichprobenauswahl, die Intervention sowie die eingesetzten Messinstrumente zur Erfassung der Selbstwirksamkeit und des Wohlbefindens dargelegt.
5 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die deskriptive und inferenzstatistische Auswertung der erhobenen Daten beider Probandengruppen.
6 Diskussion: Die Ergebnisse werden hier kritisch reflektiert, mit der bestehenden Literatur in Beziehung gesetzt und Limitationen sowie Ausblicke für künftige Studien diskutiert.
7 Zusammenfassung: Hier werden die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit nochmals komprimiert dargestellt und die Wirksamkeit des untersuchten Lehrgangs bewertet.
Selbstwirksamkeit, allgemeines habituelles Wohlbefinden, PTBS, Sporttherapie, Soldaten, Auslandseinsätze, Rehabilitation, Prä-Post-Befragung, psychische Gesundheit, Stressmanagement, Bewegung, psychologische Betreuung, Traumata, Interventionsstudie, Gesundheitskonzept.
Die Bachelor-Thesis untersucht die Effizienz eines zweiwöchigen Sporttherapie-Lehrgangs der Bundeswehr auf die psychische und physische Verfassung von Soldaten, die an einer einsatzbedingten posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) leiden.
Die zentralen Themenfelder umfassen die PTBS-Symptomatik, die psychologische Bedeutung von Selbstwirksamkeit, die Konzepte des habituellen Wohlbefindens sowie die physiologischen und psychischen Wirkmechanismen sportlicher Aktivität.
Die Arbeit fragt, ob der Lehrgang „spezielle Sporttherapie nach Einsatzschädigung“ einen kurzfristigen und nachhaltigen positiven Effekt auf die Selbstwirksamkeit und das Wohlbefinden der Soldaten hat und als Unterstützung in der Rehabilitation dienen kann.
Es handelt sich um eine quantitative Studie im prospektiven Prä-Post-Kontrollgruppendesign. Die Auswertung erfolgte inferenzstatistisch mittels Mann-Whitney-U-Test.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Literaturaufarbeitung zu den psychologischen Konstrukten und der PTBS sowie einen empirischen Methodenteil, der die Ergebnisse der Befragung auswertet.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Selbstwirksamkeit, allgemeines habituelles Wohlbefinden, PTBS, Sporttherapie, Rehabilitation und Auslandseinsätze.
Eine hohe Selbstwirksamkeit wirkt als psychologischer Schutzfaktor, da sie Patienten ermöglicht, ihre eigenen Kompetenzen zur Problembewältigung positiv einzuschätzen, was gegen die Abwärtsspirale bei depressiven oder traumatisierten Zuständen hilft.
Die Untersuchung zeigt kurzfristige und nachhaltige positive Tendenzen bei den Teilnehmern, wenngleich im direkten statistischen Vergleich zur Kontrollgruppe keine Signifikanz auf Gesamtebene nachgewiesen werden konnte.
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