Fachbuch, 2020
100 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Relevanz des Themas
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Merkmale von KMU
2.1 Begriffsbestimmung von KMU
2.2 Wirtschaftlicher Stellenwert und qualitative Charakteristika von KMU
2.3 Personalmanagement und Employer Branding in KMU
3 Theoretische Grundelemente des Employer Brandings
3.1 Begriffsbestimmung Employer Brand und Employer Branding
3.2 Funktionen des Employer Brandings
3.2.1 Funktionen aus Arbeitgebersicht
3.2.2 Funktionen aus Arbeitnehmersicht
3.3 Prozessmodell des Employer Brandings
3.3.1 Zielgruppendefinition
3.3.2 Analyse
3.3.3 Strategie
3.3.4 Umsetzung
4 Digitales Employer Branding zur Mitarbeitergewinnung
4.1 Handlungsfelder der Online-Unternehmenskommunikation
4.1.1 Karrierewebsite
4.1.2 Online-Stellenanzeigen und Online-Jobbörsen
4.1.3 Soziale Medien
4.2 Best-Practice-Beispiel
5 Empirischer Teil
5.1 Forschungsfrage und Hypothesen
5.2 Methodik und Forschungsdesign
5.3 Fragebogendesign
6 Ergebnisauswertung
6.1 Beschreibung der Stichprobe
6.2 Darstellung einzelner Variablen
6.2.1 Mediennutzung
6.3 Einstellung gegenüber der Digitalisierung
6.4 Darstellung der Ergebnisse in Relation zur Hypothese
6.4.1 Hypothese H1
6.4.2 Hypothese H2
6.4.3 Hypothese H3
6.4.4 Hypothese H4
6.5 Einfluss der Unternehmensgröße
7 Diskussion
7.1 Interpretation der Ergebnisse und Beantwortung der Leitfragen
7.2 Ableitung von Handlungsempfehlungen
7.2.1 Systematischer Aufbau einer starken Arbeitgebermarke
7.2.2 Programm aus verschiedenen Kommunikationsmaßnahmen
8 Fazit
Diese Arbeit entwickelt einen praxisorientierten Handlungsleitfaden für das Employer Branding in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU), um diesen im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte und Auszubildende eine stärkere Positionierung zu ermöglichen. Dabei liegt der Fokus auf der Relevanz externer digitaler Kommunikationsmaßnahmen sowie der Identifizierung generationsspezifischer Attraktivitätsfaktoren.
3.3.1 Zielgruppendefinition
Den Ausgangspunkt des Prozesses stellt die Definition der Zielgruppen dar. Der Arbeitgeber stellt sich folglich die Frage, wen er mit seiner Employer Brand ansprechen bzw. erreichen möchte. Dabei sollten insbesondere Schlüssel- und Engpassfunktionen Berücksichtigung finden. Die Engpassfunktionen stellen Positionen dar, für die ein großer Personalbedarf seitens des Unternehmens besteht, jedoch nur eine beschränkte Zahl an Talenten im Arbeitsmarkt zur Verfügung steht. Den Schlüsselfunktionen wird hingegen eine strategisch wichtige Bedeutung für das Unternehmen zugemessen.
Um die einzelnen Zielgruppen effizienter bearbeiten zu können, wird der Arbeitsmarkt dabei mittels bestimmter Merkmale in homogene Teilmärkte aufgeteilt. Die interne Zielgruppe stellen die derzeitigen Mitarbeiter des Unternehmens dar. Diese kann zum Beispiel nach Funktionen, Besonderheiten oder Leistungskriterien unterteilt werden. Die externe Zielgruppe umfasst die potentiellen Mitarbeiter und Multiplikatoren wie Berufsverbände oder Lehrpersonal. Für die Einteilung potentieller Arbeitnehmer können berufsbezogene Kriterien wie Schulabsolventen, Hochschulabsolventen oder branchenerfahrener Spezialisten herangezogen werden.
1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die steigenden Herausforderungen des Fachkräftemangels für KMU und begründet die Relevanz einer starken Arbeitgebermarke als strategisches Instrument zur Wettbewerbsfähigkeit.
2 Merkmale von KMU: Hier werden kleine und mittelständische Unternehmen definiert und deren wirtschaftliche Bedeutung sowie Besonderheiten im Personalmanagement im Vergleich zu Großunternehmen herausgearbeitet.
3 Theoretische Grundelemente des Employer Brandings: Dieses Kapitel liefert ein Verständnis für Employer Brand und Employer Branding sowie deren Funktionen und beschreibt den Prozess von der Zielgruppendefinition bis zur Umsetzung.
4 Digitales Employer Branding zur Mitarbeitergewinnung: Es werden internetbasierte Kommunikationsfelder wie Karrierewebsites, Online-Stellenanzeigen und soziale Medien als zentrale Instrumente der modernen Personalgewinnung vorgestellt und durch ein Best-Practice-Beispiel veranschaulicht.
5 Empirischer Teil: Die methodische Vorgehensweise der Arbeit wird erläutert, wobei das Design eines quantitativen Online-Fragebogens zur Erhebung des Suchverhaltens über vier Generationen im Mittelpunkt steht.
6 Ergebnisauswertung: Die erhobenen Daten werden analysiert und im Hinblick auf die aufgestellten Hypothesen sowie den Einfluss der Unternehmensgröße ausgewertet, wobei generationsspezifische Präferenzen deutlich werden.
7 Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert, Forschungsfragen beantwortet und konkrete Handlungsempfehlungen für KMU zum systematischen Aufbau einer Arbeitgebermarke abgeleitet.
8 Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass eine systematische Employer-Branding-Strategie für KMU unerlässlich ist, um trotz begrenzter Ressourcen qualifizierte Mitarbeiter erfolgreich zu gewinnen und langfristig zu binden.
Employer Branding, KMU, Fachkräftemangel, Arbeitgebermarke, Online-Rekrutierung, Generation Y, Generation Z, Personalmarketing, Arbeitgeberattraktivität, Digitalisierung, Online-Kommunikation, Mitarbeitergewinnung.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Handlungsleitfadens für modernes Employer Branding in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in Zeiten des demografischen Wandels.
Die zentralen Felder umfassen die Definition von KMU, die theoretischen Grundlagen des Employer Brandings, digitale Kommunikationsinstrumente sowie eine empirische Untersuchung der Präferenzen verschiedener Generationen am Arbeitsmarkt.
Das Ziel ist es, den Stellenwert von Employer Branding in KMU zu untersuchen und einen Leitfaden zu entwickeln, der insbesondere aufzeigt, wie KMU digitale Kanäle zur gezielten Mitarbeitergewinnung nutzen können.
Es wurde eine quantitative Untersuchungsmethode in Form eines standardisierten Online-Fragebogens gewählt, um ein valides Bild der Mediennutzung und Präferenzen über vier Generationen zu erhalten.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Untersuchung digitaler Rekrutierungsmöglichkeiten und einen empirischen Teil, der das Such- und Bewertungsverhalten von Arbeitnehmern analysiert.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Employer Branding, KMU, Digitalisierung, Arbeitgeberattraktivität und generationsspezifische Rekrutierung charakterisieren.
Die jüngeren Generationen (Y und Z) zeigen eine signifikant höhere Affinität zu digitalen Medien und sozialen Netzwerken, während die Babyboomer und Generation X bei der Arbeitssuche noch stärker auf klassische Medien wie Print-Zeitungen und persönliche Empfehlungen setzen.
Die Analyse zeigt, dass KMU zwar über geringere personelle Kapazitäten verfügen, jedoch ihre schlanken Strukturen nutzen können, um eine authentische Arbeitgebermarke aufzubauen, wobei keine signifikanten Unterschiede zu Großunternehmen in Bezug auf die Wichtigkeit der Markenbildung bestehen.
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