Masterarbeit, 2018
97 Seiten, Note: 1,0
1 THEORETISCHER HINTERGRUND UND FORSCHUNGSSTAND
1.1 Inhaltsstoffe von Energy Drinks
1.1.1 Koffein
1.1.1.1 Einfluss auf das Nerven- und Herz-Kreislauf-System
1.1.1.2 Koffein und Sport
1.1.2 Taurin
1.1.3 Kohlenhydrate
1.1.4 B-Vitamine
1.2 Studienlage zu Energy Drinks und Red Bull
1.2.1 Physiologische Wirkungen und Nebenwirkungen
1.2.2 Einfluss auf die Leistungsfähigkeit
1.3 Peripherer und zentraler Blutdruck zur Beurteilung der Gefässgesundheit
1.3.1 Zentraler Blutdruck
1.3.2 Belastungshypertonie
1.3.3 Einfluss von körperlicher Aktivität auf den Blutdruck
1.3.3.1 Bewegungsempfehlungen zur Blutdrucksenkung
1.3.3.2 Akute und chronische Effekte auf den Blutdruck
2 FRAGESTELLUNGEN UND HYPOTHESEN
3 METHODIK
3.1 Studiendesign
3.2 Auswahl der Studienpopulation
3.3 Ablauf der Studie
3.3.1 Erster Untersuchungstermin
3.3.2 Zweiter und dritter Untersuchungstermin
3.4 Probandencharakteristik
3.5 Testsubstanzen
3.5.1 Placebo
3.5.2 Red Bull
3.6 Messinstrumente
3.6.1 Fragebögen
3.6.1.1 Stimulantien Fragebogen
3.6.1.2 Freiburger Fragebogen zur körperlichen Aktivität – Kurzform
3.6.2 Anthropometrische Daten und bioelektrische Impedanzanalyse
3.6.3 Ruhe-EKG und Ruheblutdruck
3.6.4 Spiroergometrie
3.6.5 Schiller BR-102 plus PWA
3.7 Ethische Aspekte
3.8 Statistik
4 ERGEBNISSE
4.1 Peripherer Blutdruck vor dem Ausdauertraining
4.1.1 Systolisch
4.1.2 Diastolisch
4.2 Peripherer Blutdruck während des Ausdauertrainings
4.2.1 Systolisch
4.2.2 Diastolisch
4.3 Peripherer Blutdruck nach dem Ausdauertraining
4.3.1 Bis zehn Minuten nach dem Ausdauertraining
4.3.1.1 Systolisch
4.3.1.2 Diastolisch
4.3.2 Bis drei Stunden nach dem Ausdauertraining
4.3.2.1 Systolisch
4.3.2.2 Diastolisch
4.4 Zentraler Blutdruck vor dem Ausdauertraining
4.4.1 Systolisch
4.4.2 Diastolisch
4.5 Zentraler Blutdruck während des Ausdauertrainings
4.6 Zentraler Blutdruck nach dem Ausdauertraining
4.6.1 Bis zehn Minuten nach dem Ausdauertraining
4.6.1.1 Systolisch
4.6.1.2 Diastolisch
4.6.2 Bis drei Stunden nach dem Ausdauertraining
4.6.2.1 Systolisch
4.6.2.2 Diastolisch
4.7 Peripherer und zentraler Blutdruck bis zum Ende der 24-Stunden-Messung
4.8 Herzfrequenz
4.8.1 Vor dem Ausdauertraining
4.8.2 Während des Ausdauertrainings
4.8.3 Nach dem Ausdauertraining
4.9 Sensitivitätsanalyse
5 DISKUSSION
5.1 Vor dem Ausdauertraining
5.2 Während des Ausdauertrainings
5.3 Nach dem Ausdauertraining
5.4 Limitationen und Stärken der Studie
6 SCHLUSSFOLGERUNG UND AUSBLICK
Das Hauptziel dieser Masterarbeit ist die Untersuchung der akuten Auswirkungen des Energy Drinks "Red Bull" auf den peripheren und zentralen Blutdruck bei gesunden, normotensiven Probanden im Kontext eines aeroben Ausdauertrainings. Die Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, wie sich der Konsum vor, während und nach sportlicher Aktivität auf hämodynamische Parameter auswirkt und ob Red Bull die blutdrucksenkende Wirkung von Ausdauertraining beeinträchtigt.
1.1.1 Koffein
Koffein ist ein Purinalkaloid (Ashihara, Sano & Crozier, 2008; Beiglböck, 2016, S. 40) und gehört zu den ergogenen (leistungssteigernden) Substanzen mit stimulierender Wirkung auf das zentrale Nervensystem (Greenwood, Cooke, Ziegenfuss, Kalman & Antonio, 2015, S. 34). Es wird primär in der Leber metabolisiert (Ashihara et al., 2008; Benowitz, 1990; Musgrave, Farrington, Hoban & Byard, 2016) und erreicht in der Regel seine maximale Konzentration im Körper innerhalb von 30 bis 120 Minuten (Higgins, Tuttle & Higgins, 2010).
Gemäss der „Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit“ (EBL) gelten für gesunde und nicht schwangere Personen bis zu 400 mg Koffein am Tag, was bei einem 70 kg schweren Erwachsenen einer Menge von 5,7 mg/kg Körpergewicht entspricht, als unbedenklich. Dabei spielt es keine Rolle, aus welcher Quelle das Koffein stammt. Schwangeren empfiehlt man, nicht mehr als 200 mg Koffein am Tag zu sich zu nehmen. Betrachtet man eine einzelne Dosis, so sollten 200 mg, bzw. 3 mg/kg Körpergewicht, nicht überschritten werden (EFSA Panel on Dietetic Products, 2015). Als mögliche Folge einer zu hohen Koffeindosis werden Symptome wie Nervosität, Tremor, erhöhte Herzfrequenz (HF) und Schlaflosigkeit genannt (Burke & Deakin, 2009, S. 438; Musgrave et al., 2016). Diese Nebenwirkungen treten in der Regel erst bei höheren Dosen von mindestens 300 mg pro Aufnahmezeitpunkt auf (Musgrave et al., 2016). Personen, die nicht wie erwartet auf Koffein reagieren, sogenannte Non-Responder (Burke & Deakin, 2009, S. 438), Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder schlechtem Methylxanthinmetabolismus unterliegen einem höheren Vergiftungsrisiko durch Koffein (Musgrave et al., 2016).
1. THEORETISCHER HINTERGRUND UND FORSCHUNGSSTAND: Analyse der Inhaltsstoffe von Energy Drinks und deren physiologische Wirkung sowie Erläuterung des peripheren und zentralen Blutdrucks als Indikatoren für die Gefäßgesundheit.
2. FRAGESTELLUNGEN UND HYPOTHESEN: Definition der Forschungsziele und Hypothesen zur Wirkung von Red Bull auf den Blutdruck vor, während und nach Ausdauertraining.
3. METHODIK: Detaillierte Beschreibung des verblindeten Cross-Over-Studiendesigns, der Probandenauswahl, der Testsubstanzen, der eingesetzten Messinstrumente und der statistischen Analyse.
4. ERGEBNISSE: Detaillierte Darstellung der gemessenen Blutdruck- und Herzfrequenzdaten zu den verschiedenen Messzeitpunkten vor, während und nach der Belastung.
5. DISKUSSION: Einordnung der Ergebnisse in den bestehenden Forschungsstand, Reflexion der Befunde und Diskussion der Stärken sowie Limitationen der Studie.
6. SCHLUSSFOLGERUNG UND AUSBLICK: Zusammenfassende Bewertung der Studienergebnisse und Empfehlungen für zukünftige Forschungsarbeiten im Bereich der Energy-Drink-Konsumation bei Sportlern.
Energy Drinks, Red Bull, Blutdruck, peripherer Blutdruck, zentraler Blutdruck, Ausdauertraining, Herzfrequenz, Koffein, Taurin, Zucker, körperliche Aktivität, hämodynamische Parameter, Gefäßgesundheit, Sportphysiologie, Interventionsstudie
Die Arbeit untersucht die akuten physiologischen Auswirkungen des Konsums von Red Bull auf den peripheren und zentralen Blutdruck bei gesunden Probanden vor und nach einem moderaten aeroben Ausdauertraining.
Die zentralen Themen umfassen die Wirkung von Energy-Drink-Inhaltsstoffen wie Koffein, Taurin und Zucker, das Verständnis hämodynamischer Messgrößen sowie die Auswirkungen von Ausdauertraining auf die akute Blutdruckregulation.
Das Hauptziel ist es zu bestimmen, ob der Konsum von Red Bull unmittelbar vor sportlicher Aktivität zu einer ungünstigen Veränderung der Blutdruckwerte führt oder die blutdrucksenkenden Effekte des Trainings abschwächt.
Es wurde eine kontrollierte Interventionsstudie mit einem verblindeten Cross-Over-Design durchgeführt, bei der Probanden Red Bull oder ein Placebo-Getränk konsumierten und einer standardisierten Belastung auf dem Fahrradergometer unterzogen wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Analyse der Inhaltsstoffe und des Forschungsstandes, die detaillierte Beschreibung der methodischen Durchführung und die Auswertung der erhobenen Blutdruck- und Herzfrequenzdaten.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Red Bull, zentraler/peripherer Blutdruck, Ausdauertraining, Herzfrequenz, Koffein, Taurin und hämodynamische Belastungsparameter.
Der zentral an der Aorta gemessene Blutdruck gilt als wichtiger, unabhängiger Parameter zur Beurteilung der Gefäßgesundheit und für das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, der oft zusätzliche Informationen im Vergleich zum peripheren Blutdruck liefert.
Die Studie zeigt, dass der Konsum von Red Bull vor dem Ausdauertraining zu einem langsameren Abfall des Blutdrucks nach der Belastung führt, wodurch der eigentlich blutdrucksenkende Effekt des Trainings beeinträchtigt wird.
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