Bachelorarbeit, 2013
74 Seiten, Note: 1,3
1. Problemstellung und Gang der Untersuchung
2. Business-to-Business (B2B)-Beziehungen
2.1 Definition und Abgrenzung von Business-to-Business (B2B)-Beziehungen
2.2 Business-to-Business (B2B)-Beziehungen vs. Business-to-Consumer (B2C)-Beziehungen
3. Corporate Social Responsibility (CSR)
3.1 Definition und Abgrenzung von Corporate Social Responsibility (CSR)
3.2 Erfolgsauswirkungen von Corporate Social Responsibility (CSR)
3.3 Corporate Reputation und ihre Auswirkungen
3.4 Corporate Social Responsibility und psychologische/verhaltensbezogene Auswirkungen
4. Aktuelle Forschungen: Corporate Social Responsibility (CSR)-Auswirkungen im B2B-Kontext
5. Datenerhebung: Untersuchung und verwendete Fragebögen
6. Datenauswertung. Hypothesenprüfung
7. Zusammenfassung. Limitationen und zukünftige Forschungen
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von Corporate Social Responsibility (CSR)-Maßnahmen auf B2B-Beziehungen, um zu ermitteln, ob CSR einen positiven Beitrag zur Unternehmensentwicklung in diesem Kontext leisten kann.
3.1 Definition und Abgrenzung von Corporate Social Responsibility (CSR)
In der Literatur existieren unterschiedliche Definitionen von Corporate Social Responsibility. Im Rahmen dieser Studie wird die Definition der EU-Kommission verwendet: Corporate Social Responsibility ist „ein Konzept, das den Unternehmen als Grundlage dient, auf freiwilliger Basis soziale Belange und Umweltbelange in ihre Unternehmenstätigkeit und in die Wechselbeziehungen mit den Stakeholdern zu integrieren.“
Der Begriff Corporate Social Responsibility ist sehr umfangreich und beinhaltet verschiedene Facetten. Eine der ersten CSR-Kategorisierungen ist der „Three concentric circles“-Ansatz, der von dem Komitee für wirtschaftliche Entwicklung (CED) im Jahr 1971 vorgestellt wurde. Der innere Kreis ist die Grundverantwortung des Unternehmens, seine wirtschaftlichen Funktionen, wie Produktion, Arbeitsplatzbeschaffung usw. zu realisieren. Der mittlere Kreis beinhaltet die sozialen Funktionen des Unternehmens, wie Umweltschutz und Mitarbeiteraktionen. Der äußere Kreis schließt die Funktionen des Unternehmens wie Teilnahme an Hauptproblemen der Menschlichkeit wie Armut, Hunger usw. ein. Im äußeren Kreis sind die philanthropischen Funktionen des Unternehmens vorgestellt.
Im Jahr 1979 wurde von Carroll eine weitere vierdimensionale CSR-Struktur im Rahmen des Corporate Social Performance-Modells präsentiert. „Corporate Social Responsibility erfasst wirtschaftliche, juristische, ethische und diskretionäre Erwartungen, die die Gesellschaft in Bezug auf das Unternehmen in diesem Moment hat.“ Vier Grunderwartungen wurden auf die eine oder andere Weise schon früher vorgestellt, aber von Carroll wurde zum ersten Mal eine klare und umfassende CSR-Struktur vorgeschlagen.
1. Problemstellung und Gang der Untersuchung: Einführung in das Thema CSR im B2B-Kontext, Aufzeigen der Forschungslücke und Vorstellung des strukturellen Ablaufs der Arbeit.
2. Business-to-Business (B2B)-Beziehungen: Definition der B2B-Beziehungen und Gegenüberstellung zu B2C-Beziehungen hinsichtlich Zielsetzung, Kaufverhalten und Kundenbindung.
3. Corporate Social Responsibility (CSR): Theoretische Fundierung von CSR durch Definitionen und Modelle sowie Erläuterung der psychologischen und reputationellen Auswirkungen.
4. Aktuelle Forschungen: Corporate Social Responsibility (CSR)-Auswirkungen im B2B-Kontext: Übersicht über den Forschungsstand und bisherige Erkenntnisse zu CSR-Effekten in B2B-Beziehungen.
5. Datenerhebung: Untersuchung und verwendete Fragebögen: Beschreibung des empirischen Forschungsdesigns und der methodischen Vorgehensweise bei der Befragung.
6. Datenauswertung. Hypothesenprüfung: Statistische Analyse der erhobenen Daten mittels ANOVA und Post-Hoc-Tests zur Überprüfung der aufgestellten Hypothesen.
7. Zusammenfassung. Limitationen und zukünftige Forschungen: Synthese der Ergebnisse, kritische Würdigung der Arbeit und Ausblick auf künftige Forschungsbedarfe.
Corporate Social Responsibility, B2B-Beziehungen, Corporate Reputation, Vertrauen, Commitment, Identifikation, Stakeholder, Philanthropie, Business Practices, Unternehmensführung, Kundenbindung, empirische Untersuchung, Relationship Marketing, soziale Austauschtheorie, Kaufentscheidung.
Die Bachelorarbeit analysiert die Auswirkungen von CSR-Maßnahmen auf B2B-Beziehungen und prüft, ob CSR die Unternehmensentwicklung in diesem spezifischen Kontext positiv beeinflussen kann.
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von B2B-Beziehungen, dem Konzept Corporate Social Responsibility, der Bedeutung der Corporate Reputation sowie psychologischen Auswirkungen wie Vertrauen und Commitment.
Das primäre Ziel ist es, durch eine empirische Untersuchung zu belegen, inwieweit CSR-Maßnahmen die Corporate Reputation und das Vertrauen von Geschäftspartnern in einem B2B-Kontext beeinflussen.
Es wurde eine empirische Untersuchung mit Online-Fragebögen durchgeführt. Die Daten wurden anschließend mit univariater Statistik (ANOVA) und Post-Hoc-Tests (Tukey-Tests) im Programm SPSS ausgewertet.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der Begriffe und Modelle sowie eine detaillierte Auswertung einer empirischen Umfrage, die Post-CSR-Einstellungen mit einer Kontrollgruppe vergleicht.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Corporate Social Responsibility, B2B-Beziehungen, Corporate Reputation, Vertrauen, Commitment und Identifikation beschreiben.
Die Hypothese 1a wurde bestätigt: CSR-Maßnahmen haben einen signifikanten positiven Einfluss auf die Corporate Reputation im B2B-Kontext.
Hypothese 1b wurde verworfen, da sich kein signifikanter Unterschied zwischen der Wirkung von philanthropischen Maßnahmen und Business Practices auf die Reputation zeigte; beide generieren einen ähnlich hohen Nutzen für die Stakeholder.
Hypothese 2 wurde abgelehnt, da die Analyse zeigte, dass CSR-Maßnahmen im gewählten B2B-Beispiel keinen direkten signifikanten Einfluss auf das Vertrauen in das Unternehmen hatten.
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