Fachbuch, 2020
90 Seiten
1 Einführung
1.1 Aufgabenstellung
1.2 Verwendung der Begriffe „Leitung“ und „Führung“
2 Grundlagen der Leitung in der Sozialen Arbeit
2.1 Leitungskompetenzen
2.2 Theorien zur Mitarbeiterführung
2.3 Führungsinstrumente
2.4 Was gute Führung ausmacht
3 Generationenabhängige Leitung
3.1 Übersicht über die Generationen
3.2 Die Generation Y
4 Empirische Untersuchung zu den Anforderungen von Mitarbeitern an Leitungskräfte in der Sozialen Arbeit
4.1 Methodik der empirischen Untersuchung
4.2 Beschreibung der Ergebnisse der Befragung
5 Diskussion der empirischen Untersuchung unter Berücksichtigung der Forschungshypothesen
5.1 Zur ersten Forschungshypothese
5.2 Zur zweiten Forschungshypothese
6 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, durch eine quantitative Studie die aktuellen Anforderungen von Mitarbeitern an ihre Führungskräfte im Bereich der Sozialen Arbeit zu ermitteln und dabei insbesondere die spezifischen Erwartungen der Generation Y zu untersuchen.
2.2 Theorien zur Mitarbeiterführung
Führungsforschung war für viele Jahre nach Gründung dieses Forschungszweigs fast ausschließlich ein Teilgebiet der Betriebswirtschaftslehre. Durch die Führungsforschung sollte ermittelt werden, wie erfolgreiche (Mitarbeiter-)Führung aussieht und wie erfolgreiche Führung erreicht werden kann.
Als messbarer Parameter für den Erfolg von Führung wird in der Führungsforschung die Produktivität und die Zufriedenheit der Mitarbeiter angesehen (vgl. Schulenberg 2016: S. 31).
In der betriebswirtschaftswissenschaftlichen Literatur werden meist vier theoretische Ansätze von Mitarbeiterführung voneinander unterschieden (s. Felfe 2009: S. 24).
Zu Beginn der Führungsforschung dominierten die eigenschaftsorientierten Ansätze, wonach der Erfolg von Führung durch bestimmte Eigenschaften der Führungskraft hervorgerufen werden kann. Historisch gesehen folgten darauf situationsorientierte Ansätze, wonach der Führungserfolg erst unter Berücksichtigung der vorliegenden Situation und einer möglicherweise dementsprechenden Anpassung des Führungsverhaltens erreicht werden kann. Danach bildeten sich die verhaltensorientierten Ansätze heraus, wonach der Erfolg von Führung auf ein bestimmtes (und korrektes) Verhalten bzw. Handeln der Führungskraft zurückgeführt werden kann. In den letzten Jahrzehnten wurden neue Ansätze entwickelt (nach Felfe auch „new leadership approach“), wonach der Führungserfolg nicht strikt auf eine Eigenschaft, situatives Handeln oder ein bestimmtes Verhalten zurückgeführt wird, sondern unterschiedliche Gründe für den Erfolg berücksichtigt werden (vgl. auch Schulenberg 2016: S. 31-32).
1 Einführung: Hinführung zum Thema, Darlegung der Ambivalenz von Leitung in der Sozialen Arbeit und Definition der zentralen Forschungshypothesen.
2 Grundlagen der Leitung in der Sozialen Arbeit: Erörterung der theoretischen Basis, Führungstheorien, notwendiger Kompetenzen und Instrumente für Leitungskräfte.
3 Generationenabhängige Leitung: Übersicht über verschiedene Generationen mit speziellem Fokus auf die Merkmale und Führungsanforderungen der Generation Y.
4 Empirische Untersuchung zu den Anforderungen von Mitarbeitern an Leitungskräfte in der Sozialen Arbeit: Beschreibung des methodischen Vorgehens bei der Erhebung und der deskriptiven Datenanalyse.
5 Diskussion der empirischen Untersuchung unter Berücksichtigung der Forschungshypothesen: Detaillierte Auswertung und Interpretation der Befragungsergebnisse im Abgleich mit den Hypothesen und der vorhandenen Literatur.
6 Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der Kernerkenntnisse und Vorschläge für zukünftige Forschungsansätze.
Soziale Arbeit, Mitarbeiterführung, Führungskraft, Generation Y, Autonomie, Eigenverantwortlichkeit, Partizipation, Leitbild, Führungstheorien, Vorgesetztenbeurteilung, Betriebsklima, Führungsinstrumente, Feedback, Organisationskultur, Management.
Die Arbeit untersucht die Anforderungen von Sozialarbeitern an ihre Führungskräfte und wie diese im Arbeitsalltag wahrgenommen werden.
Die Themen umfassen Führungstheorien, Generationenforschung (insbesondere Generation Y), Personalmanagement in sozialen Organisationen sowie Mitarbeiterpartizipation.
Das Ziel ist zu klären, ob Mitarbeiter in der Sozialen Arbeit mehr Autonomie anstreben und ob die Generation Y tatsächlich signifikant andere Ansprüche an Führung und Hierarchien stellt als andere Generationen.
Es wurde eine quantitative empirische Untersuchung in Form eines internetbasierten, standardisierten Fragebogens zur Vorgesetztenbefragung durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einleitung zum Thema Führung und eine ausführliche Auswertung der Befragungsdaten im Kontext der aufgestellten Hypothesen.
Soziale Arbeit, Führung, Generation Y, Autonomie, Partizipation und Mitarbeiterführung.
Die Generation Y wird in der betriebswirtschaftlichen Literatur oft als besonders anspruchsvoll in Bezug auf Autonomie und Partizipation beschrieben, was ihre Rolle in sozialen Organisationen besonders interessant macht.
Die Untersuchung konnte die Hypothese, dass die Generation Y signifikant ablehnender gegenüber Autorität eingestellt ist als andere Generationen, nicht bestätigen; die Wünsche nach Partizipation erwiesen sich als eher generationenübergreifend.
Selbstreflexion wird als eine der zentralen Kompetenzen einer Führungskraft identifiziert, um auf unterschiedliche Situationen und Bedürfnisse der Mitarbeiter angemessen reagieren zu können.
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