Bachelorarbeit, 2018
75 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Grundlagen: Deutscher Apothekenmarkt
2.1 Voraussetzung für den Betrieb einer Apotheke
2.2 Apothekensortiment
2.3 Stationärer Apothekenmarkt
2.4 Versandapotheken
2.5 EUGH-Urteil und die Auswirkungen
2.6 Aktuelle Studienergebnisse
3 Empirische Untersuchung
3.1 Forschungsfrage und Hypothesen
3.2 Erhebungsinstrument
3.3 Stichprobengröße
3.4 Gruppierung
3.5 Fragebogen
4 Ergebnisse der empirischen Untersuchung
4.1 Hypothese 1
4.2 Hypothese 2
4.3 Hypothese 3
4.4 Hypothese 4
4.5 Sonstige Ergebnisse
5 Diskussion
6 Handlungsempfehlung für stationäre Apotheken in Deutschland
6.1 Cross Selling
6.2 Category Management
7 Zusammenfassung, Fazit, Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht das aktuelle Nutzungsverhalten deutscher Konsumenten im Vergleich zwischen stationären Apotheken und Versandapotheken. Das primäre Ziel ist es, durch eine quantitative empirische Analyse fundierte Erkenntnisse über die Kundenanforderungen zu gewinnen, um daraus praxisrelevante Handlungsempfehlungen für stationäre Apotheken abzuleiten.
Die allgegenwärtige „Digitalisierung“ ist einer der Gründe für die sich ständig verändernde Welt.
Es werden Prozesse teilweise oder gar ganz digitalisiert. Im Bereich Handel wird die Verzahnung zwischen stationären und Online-Handel immer deutlicher forciert. Dies soll Unternehmen unter anderem helfen den großen Playern im Markt etwas entgegenzusetzen und sich nicht rausdrängen zu lassen.
Die Unternehmen haben den Kunden die Vorzüge und angebotene Serviceleistungen im Rahmen des E-Commerce anerzogen. Ein deutlicher Trend hierbei ist das „Convenience Shopping", z. Dt. das „Bequemlichkeits-Einkaufen“. Dies bedeutet, dass die Kunden sich daran gewöhnt haben, Produkte an die Haustür geliefert zu bekommen. Auch die Vernetzung im Offline-Bereich vom klassischen Einkaufen mit Erlebnissen, wird immer mehr erwartet. Das Shopping so zu einem Event werden. Der Kunde möchte ein erfüllende „Rund-um-Paket“ erhalten.
Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem aktuellen Nutzungsverhalten von ausgewählten Online-Apotheken sowie die Gründe „für“ und „gegen“ die Nutzung. Schlussendlich soll durch die empirische Befragung ein Hinweis auf die Anforderungen des Kunden im Apothekenmarkt gegeben werden. Die Ergebnisse meiner später dargestellten Befragung beziehen sich nur auf Deutschland.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den digitalen Wandel in der Welt und im Gesundheitswesen sowie die Relevanz der Untersuchung für den Apothekenmarkt.
2 Grundlagen: Deutscher Apothekenmarkt: Dieses Kapitel stellt die rechtlichen Rahmenbedingungen, das Sortiment, die Strukturen des stationären und Online-Handels sowie aktuelle Studienergebnisse und das wichtige EuGH-Urteil dar.
3 Empirische Untersuchung: Hier wird die Methodik der Datenerhebung, die Hypothesenbildung, die Stichprobenbestimmung und die Gestaltung des Fragebogens erläutert.
4 Ergebnisse der empirischen Untersuchung: Dieses Kapitel präsentiert die Auswertung der Umfragedaten und prüft die aufgestellten Hypothesen anhand statistischer Analysen.
5 Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch hinterfragt, mit bestehenden Studien verglichen und auf ihre Aussagekraft für die Forschungsfrage hin bewertet.
6 Handlungsempfehlung für stationäre Apotheken in Deutschland: Es werden konkrete Strategien wie Cross Selling und Category Management vorgestellt, um die Wettbewerbsfähigkeit der stationären Apotheken zu stärken.
7 Zusammenfassung, Fazit, Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen der Branche durch neue Wettbewerber wie Amazon.
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Die Bachelorarbeit analysiert, wie deutsche Konsumenten Arzneimittel beziehen – sei es in der Vor-Ort-Apotheke oder bei Versandapotheken – und welche Faktoren diese Entscheidung beeinflussen.
Die Arbeit fokussiert sich auf den Apothekenmarkt, die Auswirkungen der Digitalisierung, den Einfluss von Urteilen wie dem EuGH-Entscheid zur Preisbindung sowie Strategien zur Kundenbindung.
Das Ziel ist die Erforschung des Konsumentenverhaltens im Apothekenbereich, um auf Basis empirischer Daten fundierte Empfehlungen für den stationären Apothekenbetrieb zu entwickeln.
Es wurde eine quantitative empirische Untersuchung mittels einer Online-Umfrage durchgeführt, die 448 verwertbare Datensätze lieferte.
Der Hauptteil umfasst eine theoretische Fundierung des Apothekenmarktes, die methodische Herleitung der Umfrage, die Darstellung der Ergebnisse in Bezug auf vier Hypothesen sowie eine Diskussion der Resultate.
Neben dem Kernthema "Nutzungsverhalten" sind "Digitalisierung", "Cross Selling" und "Category Management" entscheidende Fachbegriffe der Arbeit.
Die Autorin untersucht Unterschiede zwischen Generation X und Y, um festzustellen, ob das Alter bzw. die digitale Sozialisation die Gewichtung von Einkaufsgründen beeinflusst.
Die Autorin sieht darin ein zentrales Werkzeug, um durch Sortimentsbreite und aktive Ansprache den Kunden Mehrwerte zu bieten und die Kundenloyalität sowie den Umsatz zu steigern.
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