Bachelorarbeit, 2018
85 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Wissensbegriff
2.2 Wissensmanagement
2.2.1 Definition und Ziele
2.2.2 Bausteinmodell des Wissensmanagements
2.2.3. Das Potsdamer Wissensmanagementmodell
2.2.4. Wissensmanagement ISO 9001:2015
2.3 Demografischer Wandel im Unternehmen
2.3.1 Entwicklung der Erwerbsbevölkerung
2.3.2 Umgang mit der Baby Boomer Generation
2.3.3 Wissensverluste
3 Charakterisierung unterschiedlicher Generationen
3.1 Baby Boomer
3.2 Generation X
3.3 Generation Y
3.4 Generation Z
3.5 Zwischenfazit
4 Anwendung von Wissensmanagement
4.1 Erfolgsfaktoren der Umsetzung
4.2 Barrieren
4.3 Anreizsysteme
5 Auswertung der Evaluation
5.1 Ableitung der Untersuchungshypothesen
5.2 Wahl und Entwicklung des Untersuchungsgegenstandes
5.3 Durchführung der Befragung
5.4 Statistische Auswertung
6 Implikationen für Unternehmen
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen des Wissensmanagements vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der zunehmenden Vielfalt an Generationen (X, Y und Z) in Unternehmen. Das primäre Ziel ist es, theoretisch und empirisch zu klären, welche Methoden der Wissensweitergabe effektiv sind und inwieweit Anreizsysteme notwendig sind, um den Wissensverlust durch ausscheidende Baby-Boomer zu minimieren.
2.1 Wissensbegriff
Historisch gesehen gibt es eine regelrechte Definitionsunschärfe des Begriffes Wissen2, jedoch sind sich alle einig, dass Wissen immateriell ist (vgl. Mescheder/ Sallach, 2012, S. 12). Da eine detaillierte Darstellung der unterschiedlichen Definitionen den Rahmen dieser Arbeit sprengen würden, beschränkt sich die Begriffsabgrenzung auf die in der betriebswirtschaftlichen Literatur vorhandenen Definitionen.
„Wissen bezeichnet die Gesamtheit der Kenntnisse und Fähigkeiten, die Individuen zur Lösung von Problemen einsetzen. Dies umfasst sowohl theoretische Erkenntnisse als auch praktische Alltagsregeln und Handlungsanweisungen. Wissen stützt sich auf Daten und Informationen, ist im Gegensatz zu diesen jedoch immer an Personen gebunden“ Probst/ Raub/ Romhardt, 2010, S. 23.
Diese Definition wird erweitert, indem gesagt wird, dass Wissen durch den Einbau von Informationen in Erfahrungskontexten entsteht, die sich in der Geschichte des Systems als wichtig und bedeutsam herausgestellt haben (vgl. Willke, 2001, S. 11).
1 Einleitung: Vorstellung der Problematik des Wissensverlustes durch den demografischen Wandel und Definition der Forschungsfragen.
2 Theoretische Grundlagen: Erläuterung der Wissensbegriffe, verschiedener Wissensmanagementmodelle und der Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf Unternehmen.
3 Charakterisierung unterschiedlicher Generationen: Analyse der prägenden Merkmale, Werte und Arbeitsweisen der Generationen Baby Boomer, X, Y und Z.
4 Anwendung von Wissensmanagement: Diskussion von Erfolgsfaktoren, Hemmnissen und der Bedeutung von Anreizsystemen bei der Implementierung von Wissensmanagement.
5 Auswertung der Evaluation: Darstellung und Analyse der Ergebnisse der empirischen Online-Befragung sowie Prüfung der aufgestellten Hypothesen.
6 Implikationen für Unternehmen: Zusammenfassende Handlungsempfehlungen für Unternehmen zur erfolgreichen Gestaltung von Wissensmanagement über Generationengrenzen hinweg.
Wissensmanagement, Demografischer Wandel, Generation X, Generation Y, Generation Z, Wissenstransfer, Anreizsysteme, impliziertes Wissen, explizites Wissen, Wissensweitergabe, Wissensverlust, Personalmanagement, Organisationskultur, berufliche Erfahrung, interne Kommunikation.
Die Arbeit behandelt die Herausforderung des Wissensmanagements in Unternehmen angesichts einer alternden Belegschaft und der Notwendigkeit, Wissen zwischen verschiedenen Generationen effektiv weiterzugeben.
Zu den zentralen Themen gehören die theoretischen Grundlagen des Wissensmanagements, die demografische Entwicklung, die spezifischen Eigenschaften der Generationen X, Y und Z sowie die Gestaltung von Anreizsystemen.
Die Arbeit untersucht, welche Methoden der Wissensweitergabe angesichts der Generationenvielfalt anzuwenden sind und ob Anreizsysteme für einen erfolgreichen Wissenstransfer notwendig sind.
Die Autorin nutzt eine Kombination aus einer theoretischen Literaturanalyse und einer quantitativen, empirischen Untersuchung in Form einer Online-Befragung mit 106 verwertbaren Teilnehmern.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erörterung von Wissensmanagementmodellen, eine detaillierte Charakterisierung der vier Generationen sowie eine empirische Auswertung bezüglich der Präferenzen zur Wissensweitergabe.
Wissensmanagement, demografischer Wandel, Generationenvielfalt, Wissenstransfer, Anreizsysteme, impliziertes/explizites Wissen und Wissensverlust.
Es dient als praxisnahe und prozessorientierte Erweiterung des klassischen Modells, indem es spezifische Wissensmanagementaufgaben und -aktivitäten unterscheidet und die zentrale Rolle der Wissensarbeiter hervorhebt.
Während die Generation X eine einheitliche Struktur bevorzugt, zeigt sich die Generation Z zwar technikaffin und offen, neigt jedoch zur Zurückhaltung bei der Übernahme von Verantwortung und benötigt stärkere Anreize, um Wissen aktiv in den Unternehmenskontext einzubringen.
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