Bachelorarbeit, 2019
44 Seiten, Note: 1
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Fragestellung
1.3 Methodik
1.4 Hypothese
2 VERSCHIEDENE STORAGE LÖSUNGEN
2.1 DAS – Direct Attached Storage
2.2 NAS – Network Attached Storage
2.3 SAN – Storage Area Network
3 CLOUD STORAGE
3.1 Entwicklung der Cloud
3.2 Cloud Klassifizierungen
3.3 Cloud Storage Hürden
4 VERGLEICH DER TECHNOLOGIEN
4.1 RAID
4.2 Block Level, Datei Level und Objektspeicher
4.3 SAN: FC vs iSCSI vs FCoE
4.3.1 iSCSI
4.3.2 Fibre Channel
4.3.3 FCoE
4.4 Dateisysteme und Protokolle
4.5 Performance und Zuverlässigkeit aller Technologien im Vergleich
4.6 Anwendungsgebiete der vorgestellten Technologien
5 WIRTSCHAFTLICHKEIT DER SPEICHERLÖSUNGEN
6 UMFRAGE – WAS IST IM EINSATZ?
6.1 Häufige Systemkonfigurationen
7 FAZIT UND AUSBLICK
8 ANHANG
8.1 Datenschutz:
8.2 Umfrage:
8.3 RAID Performance Tabelle
8.4 Kostenvergleich Cloud und NAS
Diese Bachelorarbeit untersucht, ob Cloud-Speicher eine praktikable Alternative zu lokalen, unternehmenseigenen Speicherlösungen (wie DAS, NAS oder SAN) für klein- und mittelständische Unternehmen darstellt, insbesondere unter Berücksichtigung von Kosten, Performance und Sicherheit. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, welche Speicherlösung für KMUs die beste Wahl ist und welche infrastrukturellen Hürden in Österreich den Cloud-Einsatz derzeit noch einschränken.
2.1 DAS – Direct Attached Storage
Direct Attached Storage ist, wie der Name bereits verrät, ein direkt mit einem Computer oder Server verbundener Speicher. Unterteilt wird „DAS“ in zwei Kategorien: interner und externer „DAS“. Interner Speicher sind direkt mit dem Computer/ Server, beziehungsweise direkt mit den Speicherkontrollern verbundene Festplatten, wohingegen als externer Speicher alles von USB-Sticks oder USB Festplatten bis hin zu über iSCSI oder Fibre Channel verbundene RAID – Arrays bezeichnet werden kann, solange dieser direkt mit einem Computer/ Server und nicht mit diversen Clients verbunden ist. Dabei ist es nicht von Relevanz, ob es sich beispielsweise um mechanische SATA-Festplatten oder M.2 NVMe (Non-Volatile Memory Express) Flash SSD Festplatten handelt.
Dadurch, dass diese Art von Speicher in jedem Computersystem vorhanden ist und zusätzliche Festplatten einfach mit nur wenigen Kabeln intern- oder extern zu dem Host hinzugefügt werden können, ist DAS eine sehr simple Technologie, welche schnell konfiguriert und einsatzbereit ist und auch von kleinen Firmen verwendet werden kann, die kein eigenes IT-Personal haben. Im Vergleich zu anderen Speicherlösungen sind auch die Anschaffungskosten gering (siehe Kapitel 5). Außerdem kann Direct Attached Storage, abhängig von der Art der Verbindung und dem zu verbinden Speicher, auch sehr gute Performance liefern und auch zu einem gewissen Grad ausfallsicher sein (siehe Kapitel 4.1).
1 EINLEITUNG: Einführung in die Allgegenwärtigkeit der Cloud und Darlegung der Problemstellung, Fragestellung sowie der methodischen Vorgehensweise zur Untersuchung von Speicherlösungen für KMUs.
2 VERSCHIEDENE STORAGE LÖSUNGEN: Überblick über die grundlegenden Speichertechnologien DAS, NAS und SAN sowie deren spezifische Charakteristika und Funktionsweisen.
3 CLOUD STORAGE: Beleuchtung der historischen Entwicklung der Cloud, ihrer Klassifizierungen in Public, Private, Hybrid und Community Clouds sowie der Hürden, die einem primären Cloud-Einsatz in Österreich entgegenstehen.
4 VERGLEICH DER TECHNOLOGIEN: Technischer Vergleich der Systeme hinsichtlich RAID-Level, Speichertypen (Block-, Datei-, Objektspeicher), Protokollen und der Leistung bzw. Zuverlässigkeit.
5 WIRTSCHAFTLICHKEIT DER SPEICHERLÖSUNGEN: Analyse der Kostenstrukturen und Wirtschaftlichkeit von Speicherlösungen anhand von Total Cost of Ownership und einem beispielhaften Kostenvergleich zwischen Cloud-Speicher und NAS.
6 UMFRAGE – WAS IST IM EINSATZ?: Präsentation und Auswertung einer Umfrage unter steirischen Unternehmen zur Verbreitung und Nutzung der verschiedenen Speicher- und Backup-Lösungen.
7 FAZIT UND AUSBLICK: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse, welche zeigt, dass die Cloud zwar als Offsite-Backup an Bedeutung gewinnt, lokale Lösungen für datenintensive Aufgaben jedoch meist überlegen bleiben.
Storage Systeme, Direct Attached Storage, Network Attached Storage, Storage Area Network, Cloud Speicher, KMU, Datensicherheit, RAID, Performance, Wirtschaftlichkeit, IT-Infrastruktur, Datensicherung, Cloud Computing, Block Level Speicher, Backup
Die Arbeit analysiert verschiedene Speicherlösungen (DAS, NAS, SAN und Cloud) hinsichtlich ihrer Eignung für klein- und mittelständische Unternehmen.
Die zentralen Themen sind Speichertechnologien, Cloud-Konzepte, Performance-Vergleiche, Kostenanalysen und eine empirische Umfrage zur Nutzung in der steirischen Wirtschaft.
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, welches Storage-System für KMUs unter Berücksichtigung von Kosten, Zuverlässigkeit und Performance die optimale Wahl darstellt.
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Analyse der Speichertechnologien mit einer eigenen empirischen Umfrage bei steirischen Unternehmen.
Der Hauptteil behandelt die Funktionsweisen der Systeme, den Vergleich von Technologien wie RAID, die Analyse von Cloud-Hürden sowie die wirtschaftliche Betrachtung der Lösungen.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Storage Systeme, NAS, SAN, DAS, Cloud Speicher, IT-Infrastruktur, Backup, Performance, Kosten und Datensicherheit.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Cloud als primäre Speicherlösung für datenintensive lokale Anforderungen oft noch an infrastrukturellen Hürden scheitert, aber als zusätzliche Backup-Strategie sehr gut geeignet ist.
Die Umfrage zeigt, dass Kleinstunternehmen häufig einfache DAS-Lösungen nutzen, während mit steigender Mitarbeiterzahl komplexere Serverstrukturen und vermehrt SAN-Systeme zum Einsatz kommen.
Die Ergebnisse zeigen, dass NAS-Systeme aufgrund ihrer vergleichsweise simplen Einrichtung und Kosteneffizienz als bevorzugte Lösung für die Datensicherung außerhalb des primären Systems dienen.
Die Arbeit zeigt anhand eines symbolischen Vergleichs, dass Cloud-Speicher für spezifische Langzeit-Archivierungen (z.B. S3 Glacier) kostengünstig sein kann, aber die Wirtschaftlichkeit stark vom Datenvolumen und den individuellen Anforderungen abhängt.
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