Fachbuch, 2020
106 Seiten
Die Arbeit befasst sich mit den rechtlichen und ethischen Aspekten der Sterbehilfedebatte. Sie analysiert die unterschiedlichen Formen der Sterbehilfe, beleuchtet die aktuelle Gesetzeslage zum assistierten Suizid in Deutschland und der Schweiz, und betrachtet die ethischen Argumente für und gegen den assistierten Suizid.
Die Einleitung führt in das Thema der Sterbehilfedebatte ein und skizziert die zentralen Aspekte, die im weiteren Verlauf der Arbeit behandelt werden. Kapitel 2 erläutert verschiedene Arten der Sterbehilfe, darunter passive Sterbehilfe, indirekte Sterbehilfe, aktive Sterbehilfe und assistierter Suizid. Auch die Rolle von Hospizen und Palliativmedizin wird beleuchtet. In Kapitel 3 wird die aktuelle Gesetzeslage zum assistierten Suizid in Deutschland und die Debatte um § 217 StGB analysiert. Hierbei wird ein historischer Rückblick gegeben, Gesetzesentwürfe vorgestellt und die Folgen des § 217 StGB vor dem 26.02.2020 erläutert. Kapitel 4 widmet sich der Ethik des assistierten Suizids. Es werden Argumente gegen und für den assistierten Suizid aus ethischer Perspektive vorgestellt. Schließlich werden im 5. Kapitel die Erfahrungen mit dem assistierten Suizid in der Schweiz betrachtet, insbesondere die Arbeit von Organisationen wie EXIT, DIGNITAS und SterbehilfeDeutschland e. V.
Assistierter Suizid, Sterbehilfe, Rechtliche Rahmenbedingungen, Ethische Aspekte, Deutschland, Schweiz, § 217 StGB, Palliativmedizin, Hospiz, Selbstbestimmung, Lebensqualität, Gesellschaftliche Debatte.
Das Bundesverfassungsgericht hat den § 217 StGB im Februar 2020 für nichtig erklärt, wodurch der assistierte Suizid grundsätzlich nicht mehr strafbar ist.
Aktive Sterbehilfe ist die gezielte Tötung auf Verlangen, während passive Sterbehilfe den Verzicht auf lebensverlängernde Maßnahmen bezeichnet.
In der Schweiz ist die Beihilfe zum Suizid seit langem durch Organisationen wie EXIT oder DIGNITAS etabliert und rechtlich klarer geregelt.
Die Arbeit untersucht ethische Positionen zur Selbstbestimmung am Lebensende und die Rolle von Palliativmedizin und Hospizen.
Kritiker führen oft die Gefahr von Missbrauch, den Schutz des Lebens und mögliche gesellschaftliche Drucksituationen auf Kranke an.
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