Bachelorarbeit, 2019
51 Seiten, Note: 2,00
1. Einleitung
1.1. Hintergrund und Problemstellung
1.2. Gang der Untersuchung
2. Theoretische Grundlagen
2.1. Marke
2.2. Markenführung
2.2.1 Aufgaben und Entwicklung der Markenführung
2.2.2 Identitätsbasierte Markenführung
2.3 Digitale Transformation
3. Durch die digitale Transformation induzierte Veränderungen der Markenführung
3.1 Besonderheiten
3.1.1. Wachsender Wettbewerbsdruck
3.1.2. Marken als soziale Gebilde
3.1.3. Das unbekannte Wesen Kunde
3.1.4. Veränderte Formen der Prägung von Markenidentität und Markenimage
3.2 Herausforderungen
3.2.1. Informationskonkurrenz und der Kampf um Aufmerksamkeit
3.2.2. Zunehmende Machtverschiebung zugunsten des Konsumenten
3.2.3. Erhöhte Transparenz
3.3 Potentiale
3.3.1. Einbezug des Konsumenten in die Markenführung
3.3.2. Personalisierung durch die Nutzung von Daten
3.3.3. Erlebnismarketing und Emotionen
4. Fazit
5. Limitation und weiterer Forschungsbedarf
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Einfluss der digitalen Transformation auf das Konzept der Markenführung. Ziel ist es, zu analysieren, wie sich das Markenverständnis durch digitale Entwicklungen gewandelt hat und welche Herausforderungen sowie Potentiale sich für Unternehmen im B2C-Geschäft daraus ergeben, um die Markenführung zukunftsfähig zu gestalten.
3.1.4. Veränderte Formen der Prägung von Markenidentität und Markenimage
Im Konzept der identitätsbasierten Markenführung (siehe 2.2.2) war es noch die Aufgabe des Managements und der Mitarbeiter (interne Stakeholder), die Markenidentität zu definieren und an den Kunden (externe Stakeholder) heranzutragen, um das Markenimage zu prägen.135 Abbildung 2 verdeutlicht, dass dieses Konzept nicht vollumfänglich als gültig betrachtet werden kann. Zu erkennen ist, dass die Markenführung im digitalen Zeitalter nicht lediglich auf die Botschaften des Marketingmix beschränkt ist. Zwischen dem Konsumenten und seiner Umwelt sowie der Marke sind heutzutage Dialoge üblich, die in der Generierung eigenständiger Inhalte resultieren.136 Über (teils soziale) Plattformen ist es den Konsumenten möglich, Handlungen zu generieren, sog. User-Generated Content, die einen direkten Bezug zur Marke aufweisen und somit isoliert vom Unternehmen das Markenimage beeinflussen.137 Neben dem User-Generated Content hat die User-Brand-Experience einen maßgeblichen Einfluss auf die Prägung des Markenimages. Gemeint sind hiermit die Kauf- und Serviceerlebnisse mit der Marke. Insbesondere der First-Moment-of-Truth (FMOT), das erste Aufeinandertreffen von Konsumenten und Produkt, sowie der Second-Moment-of Truth (SMOT), die erste Nutzung des Produkts, tragen in großem Maße zur User Brand-Experience bei und beeinflussen in diesem Zusammenhang das Markenimage..138
Dr. Sibicki geht davon aus, dass Unternehmen künftig immer weniger Einfluss darauf haben werden, wie eine Marke inszeniert wird. Darüber hinaus geht ist er der Ansicht, dass in Zukunft wichtig sein werde, wie sich die Konsumenten über eine Marke äußern und nicht, wie das Unternehmen die Marke präsentiert.139
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der Marke als Unternehmenswert ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach dem Einfluss der digitalen Transformation auf die Markenführung.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel legt das theoretische Fundament durch die Definition von Marken und Markenführung, wobei der Fokus auf der identitätsbasierten Markenführung und der Erläuterung des Transformationsbegriffs liegt.
3. Durch die digitale Transformation induzierte Veränderungen der Markenführung: Dieser Hauptteil analysiert spezifische Besonderheiten, Herausforderungen sowie Potentiale, die sich durch die digitale Transformation für das B2C-Markenmanagement ergeben.
4. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und konstatiert, dass sich die elementaren Bestandteile der Markenführung nicht gravierend geändert haben, wohl aber die Notwendigkeit für datengetriebene und partizipative Anpassungen gestiegen ist.
5. Limitation und weiterer Forschungsbedarf: Dieses Kapitel reflektiert die Grenzen der Arbeit und regt zu zukünftigen Untersuchungen an, insbesondere bezüglich der konkreten technologischen Umsetzung und der Stabilität von Markenidentitäten.
Markenführung, digitale Transformation, Markenidentität, Markenimage, B2C, User-Generated Content, Markenvertrauen, Wettbewerbsdruck, Omni-Channel, Kundennutzen, Erlebnismarketing, Big Data, Personalisierung, Kundenbindung, Customer Co-Creation
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse, wie die digitale Transformation das traditionelle Konzept der Markenführung verändert und welche Anpassungen Unternehmen vornehmen müssen.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der identitätsbasierten Markenführung, die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Konsumentenverhalten und die Ableitung von Handlungsfeldern für ein modernes Markenmanagement.
Die Arbeit untersucht, welche Aspekte des aktuellen Konzepts der Markenführung durch die digitale Transformation verändert werden und wie diese Entwicklungen speziell im B2C-Bereich zur Markenstärkung genutzt werden können.
Es handelt sich um eine literaturbasierte Arbeit, in der keine empirischen Daten erhoben werden; stattdessen werden bestehende Konzepte und Erkenntnisse analysiert und synthetisiert.
Der Hauptteil gliedert sich in drei Bereiche: die Besonderheiten des digitalen Wandels, die daraus resultierenden Herausforderungen für Unternehmen und die Potentiale, die sich durch Technologien und Konsumenteninteraktion ergeben.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Markenführung, digitale Transformation, Markenidentität, Customer Co-Creation und Personalisierung charakterisiert.
Da Konsumenten heute über soziale Medien und eigene Inhalte (User-Generated Content) maßgeblich zur Markenprägung beitragen, haben Unternehmen weniger direkte Kontrolle über das Markenimage als in klassischen Modellen.
Daten werden als "neues Öl" betrachtet, da sie Unternehmen ermöglichen, das Nutzungsverhalten zu analysieren, Kundenbeziehungen zu differenzieren und Angebote durch Personalisierung zielgerichteter zu gestalten.
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