Bachelorarbeit, 2018
55 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Methodik
1.4 Aufbau und Struktur
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Grundlegende Begriffe
2.1.1 Integriertes Management
2.1.2 Qualitätsmanagement
2.1.3 Umweltmanagement
2.1.4 FSC-Management
2.1.5 Arbeitsschutz und -sicherheitsmanagement
2.1.6 Energiemanagement
2.2 Darstellung eines integrierten Managementsystems
2.3 Implementierung eines integrierten Managementansatzes
2.3.1 Umsetzungsschritte
2.3.2 Implementierung in der Aufbauorganisation
2.3.3 Implementierung in der Ablauforganisation
2.3.4 Digitalisierung eines integrierten Prozessmanagements
2.3.5 Begleitendes IT-Projektmanagement
2.3.6 Begleitendes Change-Management
3 Empirische Darstellung anhand der Hamburger Containerboard GmbH
3.1 Unternehmensdarstellung
3.2 Statuserhebung Managementsysteme in der HCB
3.3 Statuserhebung Berichtswesen und Softwaresysteme in der HCB
3.3.1 HDMS
3.3.2 Doc Navigator
3.3.3 Orgavision
3.4 SWOT-Analyse am Beispiel der HCB
3.4.1 Stärken und Schwächen der HCB
3.4.2 Chancen und Risiken der HCB
3.4.3 Zusammenfassende Darstellung
3.5 Handlungsempfehlungen für die HCB
4 Conclusio
Das Hauptziel dieser Bachelorarbeit besteht darin, eine Entscheidungsgrundlage für die Entwicklung einer konzernweiten Strategie zur Organisation eines integrierten Managementsystems bei der Hamburger Containerboard GmbH zu schaffen. Dabei soll insbesondere die Forschungsfrage beantwortet werden, was bei der Umsetzung eines solchen konzernweiten, integrierten Managementsystems zu beachten ist.
2.3.1 Umsetzungsschritte
Die Implementierung eines IMS basiert auf einer umfassenden Bestandsaufnahme, welche die gesamte Organisation des Unternehmens durchleuchtet. Bestandsaufnahmen können über die Prüfung relevanter Dokumente, Betriebsbegehungen, Untersuchungen am Arbeitsplatz sowie über diverse Befragungen von Verantwortlichen und Mitarbeitern eingeholt werden. Der erste Schritt zielt darauf ab, existierende Schwachstellen zu analysieren und den erforderlichen Handlungsbedarf abzuschätzen, sodass ein Konzept mit einem Maßnahmenkatalog erstellt werden kann. Die Einführung eines IMS ist vielfach mit Schwierigkeiten verbunden, da häufig daran geknüpfte Ziele nicht erreicht werden.
Als Grund für derart unbefriedigende Umsetzungsergebnisse kann ein Mangel an folgenden Perspektiven gesehen werden, die zu den vier wesentlichen konzeptionellen Anforderungen an ein IMS gehören:
Zielorientierung: im Hinblick auf die Berücksichtigung der mit den einzelnen zu integrierenden Managementsystemen verbundenen Zielsetzungen, aber auch im Hinblick auf die sich aus einem integrierten System ergebenden Gesamtziele;
Prozessorientierung: es geht insoweit um die effiziente Integration ganz verschiedener Managementsysteme, wobei ein wesentlicher Vorteil ist, dass sie auf dem PDCA-Zyklus beruhen, dennoch bedarf es eines neuen unternehmensindividuellen Prozessmodells;
Innovationsorientierung: es ist wichtig, mit dem IMS auch die Innovationskraft des Unternehmens durch eine dynamische Betrachtung zu vergrößern, die den Konflikt zwischen Stabilität und Innovation aufzulösen vermag;
Kooperationsorientierung: es bedarf eines sorgfältigen Schnittstellenmanagements entlang der Wertschöpfungskette, sowie auch nach außen zu den externen Stakeholdern des Unternehmens.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der digitalen Transformation und der Notwendigkeit integrierter Managementsysteme ein, umreißt die Problemstellung am Beispiel der Hamburger Containerboard GmbH und definiert die Zielsetzung sowie methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden grundlegende Managementkonzepte, wie Qualitäts-, Umwelt-, Arbeitsschutz- und Energiemanagement, erläutert und die theoretischen Anforderungen sowie Umsetzungsschritte für ein integriertes Managementsystem inklusive IT- und Change-Management-Aspekten dargelegt.
3 Empirische Darstellung anhand der Hamburger Containerboard GmbH: Dieses Kapitel präsentiert die Ist-Analyse der Standorte, wertet die bestehenden Systeme und Softwarelösungen aus und führt eine SWOT-Analyse durch, um daraus konkrete Handlungsempfehlungen für die konzernweite Implementierung abzuleiten.
4 Conclusio: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Beantwortung der Forschungsfragen, betont die strategische Relevanz einer sorgfältigen Planung und hebt die Bedeutung des Projekt- und Change-Managements für den Erfolg der Implementierung hervor.
Managementsysteme, Integriertes Management, Hamburger Containerboard GmbH, Digitalisierung, Prozessmanagement, Qualitätsmanagement, Umweltmanagement, Arbeitsschutzmanagement, Energiemanagement, SWOT-Analyse, IT-Projektmanagement, Change-Management, Implementierung, ISO-Normen, Verbesserungsprozess
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Lösungsansätzen für eine konzernweite Strategie zur Organisation eines integrierten Managementsystems, angewandt auf die Hamburger Containerboard GmbH.
Die zentralen Themen umfassen integrierte Managementansätze, Digitalisierung im Prozessmanagement, IT-Projektmanagement und begleitendes Change-Management im Unternehmenskontext.
Das primäre Ziel ist es, dem Management der Hamburger Containerboard GmbH eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die strategische Organisation ihrer Managementsysteme über verschiedene Standorte hinweg zu bieten.
Der theoretische Teil basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche, während der empirische Teil durch eine Ist-Analyse mittels firmeninterner Unterlagen sowie eine SWOT-Analyse durchgeführt wurde.
Im Hauptteil werden zunächst theoretische Grundlagen (ISO-Normen, PDCA-Zyklus) erarbeitet und anschließend auf die spezifische Situation der Hamburger Containerboard GmbH angewendet, inklusive der Erhebung der Softwaresysteme und der Ableitung von Handlungsempfehlungen.
Die wichtigsten Schlüsselwörter sind Integriertes Managementsystem, Digitalisierung, Prozessmanagement, Hamburger Containerboard GmbH, SWOT-Analyse und Change-Management.
Aktuell existieren an den sieben Standorten der Hamburger Containerboard GmbH teilweise unterschiedliche, standortbezogene Managementsysteme ohne eine konzernweite Zusammenführung.
Softwarelösungen fungieren als digitales Nervensystem der Organisation, wobei sie durch Schnittstellenmanagement, Dokumentenverwaltung und Prozesssteuerung für Transparenz und Effizienz sorgen sollen.
Da die Einführung eines integrierten Managementsystems tiefgreifende organisatorische Veränderungen bedeutet, ist Change-Management entscheidend, um Widerstände abzubauen, Akzeptanz bei den Mitarbeitern zu schaffen und einen nachhaltigen Projekterfolg sicherzustellen.
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