Bachelorarbeit, 2018
54 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Definitionen und Erklärungen
2.1. Addition und Subtraktion
2.2. Rechengesetze
2.3. Aspekte des Zahlbegriffs
2.4. Teile-Ganzes-Konzept
2.5. Zahlenblick
2.5.1. Was ist der Zahlenblick?
2.5.2. Zahlenblickschulung
3. Zählendes Rechnen und Zählstrategien
3.1. Addition
3.2. Subtraktion
3.3. Mögliche Schwierigkeiten / Fehler des zählenden Rechnens
4. Ablösung vom zählenden Rechnen
5. Rechenmethoden
5.1. Gewichtung der Rechenmethoden
5.2. Kopfrechnen
5.3. Verankerung im Bildungsplan
6. Operative Rechenstrategien
6.1. Bedeutung und Voraussetzungen von Rechenstrategien
6.2. Zerlegen und (neu) zusammensetzen
6.2.1. Kraft der Fünf
6.2.2. Ergänzen zur Zehn
6.2.3. Bilden anderer Bündelungen
6.3. Hilfsaufgaben nutzen
6.3.1. Nachbaraufgabe
6.3.2. Analogien nutzen
6.3.3. Aufgaben verändern
6.3.4. Umkehraufgaben
6.4. Flexibles Rechnen
7. Automatisierung
8. Material oder Möglichkeiten zur Förderung der Rechenstrategien
8.1. Aktivitäten mit Anschauungsmittel
8.2. Aktivitäten auf formaler Ebene
Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung und Förderung von Rechenstrategien bei Grundschulkindern im Zahlenraum bis 20, mit dem primären Ziel, den Übergang vom zählenden Rechnen hin zu operativen Lösungsstrategien und der Automatisierung von Fakten zu unterstützen.
2.5.1. Was ist der Zahlenblick?
„Rechnen lernen bedeutet sehen lernen!“ (Rathgeb-Schnierer 2005, S.18). So definiert Rathgeb-Schnierer den Zahlenblick, anders ausgedrückt, als besonderen Blick für Zahlen (vgl. Rathgeb-Schnierer 2008, S.10). Schütte (2004, S.143) versteht unter dem Zahlenblick die Fähigkeit „Beziehungen augenblicklich“ (ebd. 2004, S.143) zu erkennen, zu nutzen, sowie damit verbundene Zahlen geschickt zu zerlegen und neu zusammenzusetzen. Operationsverständnis, Strategiewissen, als auch eine differenzierte Wahrnehmung von Aufgaben- und Zahlbeziehungen werden zusammengefasst als „Zahlenblick“ (vgl. Rathgeb-Schnierer 2005, S.18). Dabei beruft sich Rathgeb-Schnierer auf Schütte (2002, S.3). Der „Zahlenblick“ wird nicht automatisch entwickelt, sondern er bedarf einer gezielten Förderung und Anregung (vgl. ebd. 2005, S.18). Die Grundlage für den Zahlenblick ist ein umfassender Zahlbegriff und damit auch die Entwicklung von Zahl-, Term- und Aufgabenbeziehungen. Deshalb ist es wichtig, die Aufmerksamkeit gezielt darauf zu lenken. Dies sollte bereits von Beginn an geschehen, um später diese Kompetenzen auf größere Zahlenräume übertragen zu können (vgl. Rechtsteiner-Merz 2013, S.95).
1. Einleitung: Beschreibt die Ausgangssituation von Schulanfängern und die Notwendigkeit, Kinder vom zählenden Rechnen hin zu flexiblen, operativen Rechenstrategien zu führen.
2. Definitionen und Erklärungen: Definiert grundlegende Begriffe wie Addition, Subtraktion, Rechengesetze, Aspekte des Zahlbegriffs sowie das Konzept des Zahlenblicks.
3. Zählendes Rechnen und Zählstrategien: Beleuchtet die natürliche Entwicklung des Zählens, erläutert verschiedene Zählstrategien und benennt die damit verbundenen Lernschwierigkeiten.
4. Ablösung vom zählenden Rechnen: Diskutiert die notwendige Entwicklung strategischer Werkzeuge und die Bedeutung eines umfassenden Zahlbegriffs für die Ablösung vom Zählen.
5. Rechenmethoden: Untersucht verschiedene Rechenmethoden, deren Gewichtung im Unterricht und die Verankerung der Thematik im Bildungsplan.
6. Operative Rechenstrategien: Das Hauptkapitel stellt operative Lösungsstrategien vor, insbesondere das Zerlegen und Zusammensetzen von Zahlen sowie das Nutzen von Hilfsaufgaben.
7. Automatisierung: Erklärt das Ziel der Automatisierung von Basisfakten (Einspluseins) als wichtige Voraussetzung für komplexere Rechenoperationen.
8. Material oder Möglichkeiten zur Förderung der Rechenstrategien: Präsentiert methodische Ansätze und Arbeitsmittel zur gezielten Förderung von Rechenstrategien auf enaktiver und formaler Ebene.
9. Fazit: Fasst die Bedeutung operativer Rechenstrategien für den mathematischen Lernerfolg zusammen und betont die Notwendigkeit der Entwicklung mentaler Vorstellungsbilder.
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Die Arbeit befasst sich mit dem mathematischen Anfangsunterricht in der ersten Klasse und untersucht, wie Kinder von ineffizienten Zählstrategien zu flexiblen, operativen Rechenstrategien gelangen.
Die zentralen Themen umfassen die Entwicklung des Zahlverständnisses, die Bedeutung des Zahlenblicks, die Ablösung vom zählenden Rechnen, die Rolle von Rechenstrategien sowie den Einsatz von didaktischem Material.
Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Kinder durch gezielte Förderung und den Einsatz von Materialien befähigt werden können, Rechenaufgaben im Zahlenraum bis 20 strukturiert, operativ und schließlich automatisiert zu lösen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender fachdidaktischer Konzepte und empirischer Untersuchungen zum Mathematiklernen in der Grundschule.
Der Hauptteil konzentriert sich detailliert auf operative Rechenstrategien (wie das Zerlegen und die Nutzung von Hilfsaufgaben) sowie auf Möglichkeiten der praktischen Umsetzung durch geeignete Arbeitsmittel.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Rechenstrategien, Zahlenblick, operatives Prinzip, Flexibles Rechnen und Automatisierung geprägt.
Es bildet die Grundlage für das Verständnis von Zahlbeziehungen und ermöglicht es Kindern, Zahlen in verschiedene Teilmengen zu zerlegen und diese flexibel für Rechenoperationen zu nutzen.
Sie dienen als strukturierte Übersicht, um operative Zusammenhänge zwischen Aufgaben zu erkennen und aus Kernaufgaben heraus weitere Ergebnisse abzuleiten, statt jede Aufgabe einzeln abzuzählen.
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