Bachelorarbeit, 2016
51 Seiten, Note: 2,0
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit dem Phänomen „Sozialkaufhaus“ im Kontext der „neuen Armut“ und analysiert seine Rolle in der karitativen Armutsbekämpfung. Die Arbeit untersucht die Entstehung und Entwicklung von Sozialkaufhäusern, insbesondere am Beispiel von Rostock, und betrachtet ihre Funktionsweise und Zielgruppe. Darüber hinaus werden alternative Konzepte zur Überwindung von Armut aus theologischer und philosophischer Perspektive beleuchtet.
Die Einleitung stellt das Phänomen „Sozialkaufhaus“ im Spannungsfeld der „neuen Armut“ vor und erläutert die angewandten Methoden sowie die zentralen Themenschwerpunkte der Arbeit. Anschließend wird der Begriff der Armut definiert und die Ursachen und Folgen von Armut im Allgemeinen sowie die Armutssituation in Mecklenburg-Vorpommern und speziell in Rostock beleuchtet. Das dritte Kapitel untersucht das Sozialkaufhaus als ein Mittel zur Überwindung von Armut und bezieht dabei Einschätzungen von Politikern der Rostocker Bürgerschaftsfraktionen sowie eine kritische Betrachtung des Sozialkaufhauses als Bestandteil der Almosenökonomie mit ein.
Das vierte Kapitel vertieft die Betrachtung des Sozialkaufhauses durch eine Darstellung seiner historischen Entwicklung, seiner Arbeitsweise und des Klientels. Das fünfte Kapitel widmet sich alternativen Konzepten zur Überwindung von Armut, indem es den Umgang mit Armut im Neuen Testament und John Rawls Gesellschaftsentwurf beleuchtet. Schließlich werden im abschließendem Diskurs die Rolle des Sozialkaufhauses als Provisorium und als Ersatz für fehlende sozialpolitische Aktivität diskutiert.
Die Arbeit beschäftigt sich mit zentralen Themen wie Armut, neue Armut, Sozialkaufhaus, Almosenökonomie, karitative Armutsbekämpfung, Sozialpolitik, gesellschaftliche Integration, John Rawls, Neuen Testament, und empirische Forschung. Die Arbeit untersucht das Phänomen des Sozialkaufhauses als Instrument zur Überwindung von Armut und analysiert seine Wechselwirkung mit der „neuen Armut“. Die Arbeit beleuchtet die Entwicklung des Sozialkaufhauses, seine Funktionsweise und sein Klientel sowie alternative Konzepte zur Überwindung von Armut.
Ein Sozialkaufhaus sammelt Sachspenden wie gebrauchte Kleidung oder Möbel und verkauft diese kostengünstig an Bedürftige, um materielle Not zu lindern.
Er beschreibt Armut in wohlhabenden Gesellschaften, die oft durch Arbeitslosigkeit, prekäre Beschäftigung oder familiäre Brüche entsteht und über rein finanzielle Not hinausgeht.
Kritiker bemängeln, dass solche Einrichtungen lediglich Symptome lindern und als Ersatz für fehlende oder unzureichende staatliche Sozialpolitik dienen könnten.
Die Arbeit analysiert spezifische Armutsverhältnisse in Rostock und Mecklenburg-Vorpommern, um den lokalen Bedarf an karitativen Angeboten zu begründen.
Sachspenden sind das Herzstück; sie müssen bestimmte Qualitätsanforderungen erfüllen, bevor sie in das Sortiment aufgenommen und an das Klientel weitergegeben werden.
Die Arbeit beleuchtet theologische Ansätze aus dem Neuen Testament sowie philosophische Entwürfe wie John Rawls' Theorie der Gerechtigkeit.
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