Bachelorarbeit, 2019
82 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Begriffsbestimmung
2.1 Private Immobilienfinanzierung
2.2 Digitalisierung
3 Marktsituation und Marktteilnehmer
4 Geschäftsmodelle der privaten Immobilienfinanzierung
4.1 Klassisches Modell
4.2 Hybride Modelle
4.2.1 Omnikanalmodell
4.2.2 Vermittler
4.2.3 Plattformen
4.2.4 Gegenüberstellung von Vermittler und Plattform
4.3 Digitalisiertes Modell
5 Beurteilung der Modelle
5.1 Klassisches Modell
5.2 Hybride Modelle
5.2.1 Omnikanalmodell
5.2.2 Vermittler
5.2.3 Plattformen
5.3 Digitalisiertes Modell
5.6 Überblick
6 Empirische Untersuchung des Nachfrageverhaltens
6.1 Spezifische Bearbeitungsschritte
6.2 Erarbeitung des Fragebogens
6.3 Vorstellung des Fragebogens
6.4 Ergebnisse der Untersuchung
6.5 Auswertungsmethodik
7. Überprüfung der spezifischen Untersuchungsziele
7.1 Marktattraktivität
7.1.1 Klassisches Modell
7.1.3 Vermittler
7.1.4 Plattformen
7.1.5 Digitalisiertes Modell
7.2 Identifizieren von soziographischen Zusammenhängen
7.2.1 Klassisches Modell
7.2.2 Omnikanalmodell
7.2.3 Vermittler
7.2.4 Plattformen
7.2.5. Digitalisiertes Modell
7.2.5. Zwischenfazit
7.3. Identifizieren von weiteren auswahlrelevanten Faktoren
7.3.1 Klassisches Modell
7.3.2 Omnikanalmodell
7.3.3 Vermittler
7.3.4 Plattformen
7.3.5 Digitalisiertes Modell
7.3.6. Zwischenfazit
7.4. Verknüpfung der Erkenntnisse
8. Idealisiertes Modell
9. Fazit
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Geschäftsmodell der privaten Immobilienfinanzierung zu analysieren und eine strategische Ausrichtung für Filialbanken zu erarbeiten, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Forschungsfrage untersucht, wie sich die Marktteilnehmer, Prozessstrukturen und Kundenbedürfnisse verändert haben und welches Potenzial in verschiedenen digitalen und hybriden Modellen liegt.
4.1 Klassisches Modell
In der ersten Phase erfolgt die Kontaktaufnahme zwischen dem Finanzierungsnachfrager und dem Anbieter. Dabei geht die Initiative i. d. R. vom Kreditnehmer aus, der aufgrund eines Neubauvorhabens, Immobilienkaufes oder einer Renovierung ein Finanzierungsbedürfnis hat oder eine Verlängerung seiner bestehenden Finanzierung anstrebt. Nachdem der erste Kontakt erfolgt ist, findet eine Beratung durch den Finanzierungsberater in den Geschäftsräumen der Bank statt. Dem Darlehensnehmer werden erste Informationen über Konditionen sowie den Ablauf der Finanzierung gegeben. Der Interessent erhält ein erstes unverbindliches Angebot. Der Kunde fragt i. d. R. Angebote bei verschiedenen ortsansässigen Banken an. Dies erfolgt entweder durch den persönlichen Besuch bei Banken oder medial via Brief, Telefon, Mail oder Fax.
Nach der Informationsphase stellt der Kunde in der zweiten Phase einen Darlehensantrag. Dieser wird dem Anfragenden vom Finanzierungsberater der jeweiligen Bank postalisch zugesandt oder persönlich übergeben. Der Kunde füllt den Darlehensantrag aus und retourniert diesen zusammen mit allen relevanten Unterlagen und Nachweisen, die seitens der Bank gefordert werden. Der Kunde muss folglich sämtliche Dokumente eigenständig kopieren und papierhaft bei der Bank einreichen.
1 Einleitung: Beschreibt die Herausforderungen für Banken durch das aktuelle Zinsumfeld, regulatorische Anforderungen und veränderte Kundenbedürfnisse im digitalen Zeitalter.
2 Begriffsbestimmung: Definiert die Grundlagen der privaten Immobilienfinanzierung und den gesellschaftlichen sowie bankbetrieblichen Aspekt der Digitalisierung.
3 Marktsituation und Marktteilnehmer: Analysiert den Wettbewerb, die Bedeutung von Festzinsbindungen und das veränderte Kundenverhalten zugunsten neuer Wettbewerber.
4 Geschäftsmodelle der privaten Immobilienfinanzierung: Beschreibt die Prozessstufen vom klassischen Modell bis hin zu digitalen Ansätzen unter Verwendung eines Sechs-Phasen-Modells.
5 Beurteilung der Modelle: Bewertet die verschiedenen Geschäftsmodelle anhand von Kriterien wie Kosten, Marktpotenzial, Zeit, Beratungsqualität und Regulatorik.
6 Empirische Untersuchung des Nachfrageverhaltens: Erläutert das methodische Vorgehen bei der Befragung zur Ermittlung der Kundenpräferenzen und Nutzungsabsichten.
7. Überprüfung der spezifischen Untersuchungsziele: Präsentiert die Ergebnisse der Umfrage bezüglich der Marktattraktivität, soziodemographischer Zusammenhänge und weiterer Faktoren.
8. Idealisiertes Modell: Entwirft einen zukunftsfähigen Prozess, der die Vorteile digitaler Infrastrukturen mit den Bedürfnissen nach persönlicher Beratung kombiniert.
9. Fazit: Fasst die Erkenntnisse zusammen und liefert eine strategische Handlungsempfehlung für Kreditinstitute zur Sicherung ihrer Wettbewerbsposition.
Immobilienfinanzierung, Digitalisierung, Bankgeschäft, Filialbank, Omnikanalmodell, Finanzvermittler, Onlineplattform, Kreditprozess, Kundennachfrage, Wettbewerbsfähigkeit, Prozessoptimierung, Bankvertrieb, Rentabilität, Kundenzufriedenheit, Beratungsqualität.
Die Arbeit analysiert die Veränderungen im Geschäftsfeld der privaten Immobilienfinanzierung unter dem Einfluss der Digitalisierung und untersucht, wie Filialbanken ihre Geschäftsmodelle anpassen müssen.
Zentrale Schwerpunkte sind die Wettbewerbssituation durch neue Anbieter, der Vergleich klassischer und digitaler Prozesse sowie die empirische Analyse des Nachfrageverhaltens potenzieller Immobilienfinanzierungskunden.
Ziel ist es, eine strategische Handlungsempfehlung zu entwickeln, wie ein idealer, zukunftsorientierter Immobilienfinanzierungsprozess gestaltet sein sollte, der sowohl die Ertragsansprüche der Bank als auch die Bedürfnisse der Kunden erfüllt.
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Analyse der verschiedenen Geschäftsmodelle mit einer eigenen empirischen Online-Umfrage zur Erhebung von Kundenpräferenzen und Verhaltensabsichten.
Im Hauptteil werden das klassische Modell sowie hybride (Omnikanal, Vermittler, Plattformen) und rein digitalisierte Modelle detailliert beschrieben und anhand von Kriterien wie Kosten, Zeit und Beratungsqualität kritisch bewertet.
Die Arbeit wird wesentlich durch Begriffe wie Immobilienfinanzierung, Digitalisierung, Omnikanalmodell, Wettbewerbsdruck und Prozessoptimierung geprägt.
Das klassische Modell weist aufgrund papierbasierter Prozesse lange Durchlaufzeiten auf, verursacht hohe Fixkosten für das Filialnetz und kann den Erwartungen moderner, internetaffiner Kunden an Schnelligkeit und Flexibilität oft nicht mehr gerecht werden.
Während ein Vermittler als persönlicher Intermediär agiert und eine direkte Beratungsfunktion übernimmt, fungieren digitale Plattformen eher als automatisierte Schnittstellen, die dem Kunden den selbstständigen Vergleich und die Auswahl aus einer Vielzahl von Angeboten ermöglichen, oft bei geringerer persönlicher Beratungsintensität.
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