Bachelorarbeit, 2017
45 Seiten
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Vorgehen
2. Stromnetz
2.1 Entwicklung des Stromnetzes
2.2 Aktueller Netzplan
2.3 Einspeisung durch regenerative Energiequellen
3. Intelligentes Stromnetz
3.1 Smart Grid
3.1.1 Definition der DKE
3.1.2 Definition der Bundesnetzagentur
3.1.3 Zusammenfassung der Definitionen
3.2 Vehicle2Grid
3.3 Mobility2Grid
3.4 Auf dem Weg zum Smart Grid, die Digitalisierung des Stromnetzes
3.5 Dezentrale Energiespeicherung
4. Elektromobilität im Smart Grid
4.1 Definition Elektrofahrzeuge und deren Abgrenzung
4.2 Ladung der BEV
4.2.1 Laderate
4.2.2 Ladung von Elektrofahrzeugen
5. Praktische Umsetzungen und Szenarien des Smart Grid
5.1 Szenario des Tang, Universität Hong Kong
5.2 Technologie Salon 2014
5.3 Forschungsprojekt „INEES“
5.3.1 Projektaufbau „INEES“ und Ziel
5.3.2 Projektteilnehmer
5.3.3 Technische Umsetzung, Aspekte und Herausforderungen
5.3.4 Einflussfaktor Nutzer
5.3.5 Begleitstudie Batterieabnutzung
5.3.6 Schlussbetrachtung der Studie „INEES“
5.4 Hochrechnung BEV als Zwischenspeicher
6. Fazit
Die Arbeit untersucht das Potenzial von Batteriekapazitäten in elektrisch angetriebenen Personenkraftwagen, um als dezentrale Zwischenspeicher in einem durch erneuerbare Energien gespeisten intelligenten Stromnetz zur Stabilisierung beizutragen.
5.3.6 Schlussbetrachtung der Studie „INEES“
Anhand des „INEES“-Projektes sollte die Erbringung von Sekundärregelleistung in einem intelligenten Stromnetz mit einem Pool aus 20 Elektrofahrzeugen (Typ VW e-up!) untersucht werden. Bevor ein solches Projekt durchgeführt werden kann, müssen die zu verwendenden Technologien mit den Übertragungsnetzbetreibern abgestimmt werden. Die entwickelten Technologien haben gezeigt, dass eine technische Umsetzung der Pufferung elektrischer Energie durch BEV grundsätzlich möglich ist. Durch das Konzept SchwarmDirigent® der Firma LichtBlick konnten die BEV durch kurze Reaktionszeiten und eine sichere Versorgungsleistung ihre Leistungsreserven für ein Stromnetz zur Verfügung stellen.
Die Projektteilnehmer haben Kapazitäten ihrer Fahrzeugbatterien zur Unterstützung des Stromnetzes ohne spürbare Mobilitätseinschränkungen freigegeben. Zwar führten zeitweise technische Kommunikationsprobleme zwischen Komponenten der Fahrzeuge und Ladestationen zu beträchtlichen Ladeproblemen, dennoch konnten daraus entscheidende Erkenntnisse für spätere Serienproduktionen erlangt werden. So zeigte sich erneut, dass die Notwendigkeit der Standardisierung und Normierung einen Grundbaustein für eine erfolgreiche Umsetzung bildet.
Rückblickend wurde ein grundlegend funktionierendes Konzept ausgearbeitet. „Die Komponenten des Fahrzeugs funktionierten grundsätzlich stabil und waren von den „INEES“-Teilnehmern gut bedienbar. Dennoch kann ein zukünftiges Seriensystem in fünf Bereichen noch nutzerfreundlicher und effizienter gestaltet werden: „[…]
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Notwendigkeit einer Energiewende aufgrund fossiler Endlichkeit und Umwelteinflüssen und hinterfragt die Rolle der Elektromobilität zur Netzstabilisierung.
2. Stromnetz: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung, den aktuellen Aufbau des deutschen Stromnetzes sowie die Herausforderungen durch fluktuierende regenerative Energiequellen.
3. Intelligentes Stromnetz: Es werden Definitionen und Konzepte des Smart Grids sowie technologische Ansätze wie Vehicle2Grid und die Bedeutung dezentraler Speicher untersucht.
4. Elektromobilität im Smart Grid: Die Integration von Elektrofahrzeugen in das Stromnetz wird analysiert, wobei Fahrzeugtypen, Lademethoden (konduktiv/induktiv) und die Rolle der Batterie im Fokus stehen.
5. Praktische Umsetzungen und Szenarien des Smart Grid: Anhand verschiedener Szenarien und des Forschungsprojekts „INEES“ werden die technische Machbarkeit, Nutzeranforderungen sowie Herausforderungen der Batterieabnutzung evaluiert.
6. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass BEV als kurzfristige Zwischenspeicher dienen können, jedoch Standardisierung und wirtschaftliche Anreize für eine breite Umsetzung essenziell sind.
Energiewende, Intelligentes Stromnetz, Smart Grid, Elektromobilität, BEV, Vehicle2Grid, V2G, Zwischenspeicher, Regelleistung, INEES, Netzstabilisierung, Batteriekapazität, Ladetechnologie, Energieversorgung, Dezentrale Speicherung
Die Arbeit untersucht, ob und wie Elektrofahrzeuge (BEV) als dezentrale Zwischenspeicher in einem intelligenten Stromnetz fungieren können, um Netzschwankungen, die durch erneuerbare Energien entstehen, auszugleichen.
Die Arbeit verknüpft die Bereiche Energiewirtschaft, Stromnetztechnik und Elektromobilität miteinander und analysiert die Synergien zwischen einem Smart Grid und den Speicherkapazitäten von Elektrofahrzeugen.
Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, inwiefern Batteriekapazitäten von Elektrofahrzeugen ein durch erneuerbare Energien gespeistes Stromnetz effektiv stabilisieren können.
Der Autor führt eine Literaturanalyse durch und evaluiert empirische Ergebnisse aus der Fachliteratur sowie spezifische Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt „INEES“.
Der Hauptteil analysiert die Grundlagen des Stromnetzes, definiert Smart-Grid-Konzepte, untersucht Ladetechnologien für Elektrofahrzeuge und bewertet praktische Feldstudien hinsichtlich technischer und ökonomischer Aspekte.
Kernbegriffe sind Energiewende, Smart Grid, Vehicle2Grid (V2G), Elektrofahrzeuge (BEV), Netzstabilisierung, Regelleistung und dezentrale Energiespeicherung.
Das Projekt untersuchte im Rahmen eines Feldversuchs mit 20 VW e-up! Fahrzeugen, wie ein Pool an Elektrofahrzeugen zur Erbringung von Sekundärregelleistung eingesetzt werden kann.
Der Nutzer ist ein entscheidender Faktor; das System muss seine Mobilitätsbedürfnisse wahren, weshalb der Nutzer über eine App Einstellungen vornehmen kann, um z. B. Restkapazitäten für spontane Fahrten zu reservieren.
Wesentliche Barrieren sind fehlende Standardisierung der Ladeinfrastruktur, unterschiedliche Batterietechnologien und die zurzeit noch hohen Kosten für bidirektionale Ladetechnik.
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