Bachelorarbeit, 2019
42 Seiten, Note: 1,00
Diese Arbeit untersucht den Einfluss der arbeitsbezogenen erweiterten Erreichbarkeit auf die psychische Beanspruchung von ArbeitnehmerInnen. Die Arbeit befasst sich mit dem Konzept der Irritation als Folge der Erreichbarkeit außerhalb der regulären Arbeitszeit, wobei sowohl die kognitive als auch die emotionale Irritation betrachtet werden.
Die Einleitung beleuchtet den Anstieg psychischer Erkrankungen im Kontext der Arbeitswelt und die zunehmende Bedeutung der arbeitsbezogenen erweiterten Erreichbarkeit durch neue Arbeitsformen und Technologien. Der theoretische Hintergrund definiert wichtige Konzepte wie Work-Life-Balance, das Belastungs- und Beanspruchungskonzept, die arbeitsbezogene erweiterte Erreichbarkeit und den psychologischen Vertrag. Die Methodik beschreibt die Stichprobe, die Datenerhebung, die eingesetzten Erhebungsinstrumente und die verwendeten Auswertungsverfahren. Die Ergebnisse präsentieren die Reliabilität der Skalen, die Kontrollvariablen und die Überprüfung der Hypothesen. Die Diskussion interpretiert die Ergebnisse, beleuchtet Limitationen der Studie und gibt Schlussfolgerungen und Empfehlungen für zukünftige Untersuchungen.
Arbeitsbezogene erweiterte Erreichbarkeit, psychische Beanspruchung, Irritation, Persönlichkeit, psychologischer Vertrag, Work-Life-Balance, Belastungs- und Beanspruchungskonzept, Moderationsanalyse, Korrelationsanalyse.
Es bezeichnet die Kontaktierung von Arbeitnehmern durch den Arbeitgeber außerhalb der regulären Arbeitszeiten, oft über digitale Medien.
Sie kann zu psychischer Beanspruchung führen, die sich in kognitiver Irritation (Nicht-Abschalten-Können) und emotionaler Irritation (Gereiztheit) äußert.
Personen mit hohen Werten in Neurotizismus zeigen eine signifikant höhere emotionale Irritation bei häufiger Kontaktierung nach Feierabend.
Er umfasst ungeschriebene Erwartungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer; eine Verletzung scheint laut Studie jedoch weniger Einfluss auf die Beanspruchung zu haben als die Persönlichkeit.
Die Ergebnisse legen nahe, dass neue betriebliche Maßnahmen gesetzt werden sollten, um die Abgrenzung zwischen Arbeit und Privatleben zu schützen.
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