Bachelorarbeit, 2016
80 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Theorie
2.1 Liebesstile
2.2 Bedeutung der Theorie der Liebesstile
2.3 Messinstrumente zur Erfassung der Liebesstile
2.4 Liebesstile und Beziehungsqualität – Überblick und Hypothesen
2.4.1 Zusammenhänge der Sekundärstile mit den Primärstilen.
2.4.2 Liebesstile und demographische Variablen.
3 Methode
3.1 Versuchspersonen
3.2 Variablen
3.2.1 MEIL-Kurzskala.
3.2.2 Variablen zur Messung der Beziehungsqualität.
4 Ergebnisse
4.1 Faktorenanalyse MEIL
4.1.1 Anzahl der zu extrahierenden Faktoren.
4.1.2 Faktorenextraktion.
4.2 Faktorenanalyse Beziehungsqualitätsskalen
4.2.1 Anzahl der zu extrahierenden Faktoren.
4.2.2 Faktorenextraktion.
4.3 Liebesstile und Beziehungsqualität - Ergebnisse
4.3.1 Korrelationen.
4.3.2 Multiple Regressionen.
4.3.3 Geschlecht als Moderator.
4.3.4 Zusammenhänge der Sekundärstile mit den Primärstilen.
4.3.1 Liebesstile und demographische Variablen.
4.3.2 Geschlechts- und Altersunterschiede in den Liebesstilen.
4.4 Clusteranalyse
5 Gesamtdiskussion
5.1 Bewertung der Untersuchung
5.2 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht durch eine quantitative Reanalyse bestehender Daten die Zusammenhänge zwischen den sechs Liebesstilen nach Lee und verschiedenen Dimensionen der Beziehungsqualität, unter Berücksichtigung demografischer Einflüsse und geschlechtsspezifischer Moderatoren.
Spielerische Liebe (Ludus)
Die eigene Person wird als Verführer mit großem Erfolg beim anderen Geschlecht gesehen (Lee, 1977). Sexuelle Freiheit und Abenteuer sind kennzeichnend. Hierbei scheint es weniger um Qualität in der Liebe zu gehen, sondern mehr um die Quantität. Wechselnde Partnerschaften sowie parallel zu unterhaltende Liaisonen sind die Folge. Promiskuität entsteht mit wechselnden, zahlreichen, kurzlebigen Beziehungen, die Versteckspiele und Täuschungen verlangen. Der Ludus-Liebende verfolgt die spielerische Liebe mit dem Ziel, seine sexuellen Wünsche möglichst schnell zu befriedigen. Er kann in seinen Partnern durchaus romantische Gefühle wecken. Sein Stil ist aber eher der Vermeidende (Bierhoff & Rohmann, 2005).
Die Bereitschaft für eine durch Stabilität und Langfristigkeit geprägte Partnerschaft besteht nicht, und Zukunftspläne sind unwillkommen. Sexualität findet zum ausschließlichen Vergnügen statt und dient nicht der tiefgehenden gefühlsmäßigen Bindung. Es wird keine Nähe zugelassen (Lasswell & Lasswell, 1976). Vom Partner wird nicht erwartet, dass er sich öffnet. Gleiches wird von der ludisch liebenden Person auch nicht erfüllt. Dies geht einher mit nicht vorhandener Eifersucht oder Rivalitäten. Vom Partner wird allerdings auch genau diese Haltung erwartet. Die physische Attraktivität des Partners steht nicht im Vordergrund, sondern Selbstgenügsamkeit und nicht klammerndes Verhalten (Lee, 1977).
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung der Liebesforschung ein, stellt die Typologie von Lee vor und erläutert die Zielsetzung der Reanalyse empirischer Daten.
2 Theorie: Dieses Kapitel erläutert die sechs Liebesstile nach Lee, deren theoretische Herleitung sowie wissenschaftliche Messinstrumente und Hypothesen zur Beziehungsqualität.
3 Methode: Hier wird die Datenbasis, das Vorgehen bei der Datenbereinigung und die Beschreibung der verwendeten psychometrischen Skalen für Liebesstile und Beziehungsqualität detailliert dargestellt.
4 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der Faktorenanalysen, Korrelationen, Regressionsmodelle zur Hypothesenprüfung sowie Cluster- und Gruppenvergleiche.
5 Gesamtdiskussion: Hier werden die Ergebnisse kritisch interpretiert, in den Kontext der Forschung eingeordnet sowie Implikationen und Ausblicke für die zukünftige Forschung formuliert.
Liebesstile, Beziehungsqualität, Reanalyse, MEIL, Eros, Ludus, Storge, Pragma, Mania, Agape, Faktorenanalyse, Regression, Partnerschaft, Vertrauen, Stabilität
Die Arbeit befasst sich mit einer empirischen Reanalyse von Daten zum Thema Liebesstile nach John Alan Lee und deren Einfluss auf die Qualität von Paarbeziehungen.
Im Zentrum stehen die sechs Liebesstile (Eros, Ludus, Storge, Pragma, Mania, Agape) und deren Korrelation mit den Dimensionen Beziehungsstabilität, Vertrauen und Zufriedenheit.
Ziel ist es, die theoretische Struktur des MEIL-Fragebogens zu validieren, Hypothesen über den Einfluss der Liebesstile auf die Beziehungsqualität zu prüfen und mögliche Moderationseffekte durch das Geschlecht zu identifizieren.
Es kommen explorative Faktorenanalysen, multiple und moderierte Regressionen, t-Tests sowie Clusteranalysen zum Einsatz, um die Daten statistisch auszuwerten.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Fundierung der Liebesstile, die Beschreibung der methodischen Vorgehensweise bei der Datenaufbereitung sowie die detaillierte Darstellung und Diskussion der quantitativen Ergebnisse.
Die Arbeit lässt sich am besten über Begriffe wie Liebesstile, Beziehungsqualität, psychometrische Evaluation, Faktorenanalyse und Regressionsanalyse charakterisieren.
Die Ergebnisse zeigen, dass hohe Ausprägungen im Ludus-Stil signifikant negativ mit der Stabilität einer Beziehung korrelieren und somit eher als instabil zu bewerten sind.
Eros wirkt als hochsignifikanter positiver Prädiktor für die Beziehungszufriedenheit, während Mania signifikant negativ mit der Zufriedenheit assoziiert ist.
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