Diplomarbeit, 2019
111 Seiten, Note: 4.6 Schweiz
1 Einleitung
2 Theorieteil
2.1 Neuromarketing
2.2 Verkaufsgespräch
2.3 Emotionen
2.4 Emotionen und Entscheidungen
2.5 Positive Emotionen
2.6 Rational gegen emotional
2.7 Motive
2.8 Exkurs 1: Wahrnehmung und Verarbeitung
2.9 Facial action coding System - FACS
2.10 Persönlicher Verkauf und FACS
2.11 LimbicMap
2.12 Exkurs 2: Beeinflussung / Manipulation
2.13 Exkurs 3: Emotionale Verkaufsintelligenz
2.14 Exkurs 4: Emotion Selling und Neuropsychologische Verarbeitung
3 Auswertungsteil
3.1 Neuromarketing
3.2 Emotionen
3.3 Entscheidungen
3.4 Motvie
3.5 Facial action coding System
3.6 LimbicMap
3.7 Auswertung und Ergebnisse
4 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie das persönliche Verkaufsgespräch durch Erkenntnisse aus dem Neuromarketing, insbesondere durch Emotionsdeutung und Motivergründung, optimiert werden kann, um Verkaufschancen zu erhöhen und Kundenbedürfnisse präziser zu adressieren.
2.4 Emotionen und Entscheidungen
Nun wird das Zusammenspiel von Emotionen und Entscheidungen betrachtet. Es soll bewiesen werden, dass Emotionen die vorherrschende Rolle bei einer Entscheidung insbesondere bei einem Kaufabschluss spielen. Mit Hilfe von verschiedensten Zitaten und Autoren wird eine Belegung geschaffen, dass positive Emotionen entscheidend sind.
Häusel gibt in einem Interview (Puscher, 2016) auf die Frage „warum kaufen wir eigentlich“ die Antwort, es sei grundsätzlich unterschiedlich, aber es wären immer Emotionen im Spiel. Er deutet auf den Status hin, der durch den Kauf geschaffen wird und eben um die Befriedigung eines emotionalen Bedürfnisses.
95 Prozent aller Entscheidungen werden unterbewusst getroffen. Somit ist die Bauchentscheidung die Alltagsrealität. Gerade deswegen sind Emotionen essenziell wichtig für diese Entscheidungsart. Wenn es geschafft wird Emotionen zu wecken stellt dies eine überaus gute Grundvoraussetzung dar (Steinbrenner, unbekannt).
1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Volatilität von Verkaufsgesprächen und betont die zentrale Rolle emotionaler Kongruenz sowie der Ergründung von Handlungsmotiven für den Verkaufserfolg.
2 Theorieteil: Dieser Abschnitt erarbeitet die theoretischen Grundlagen des Neuromarketings, der Rolle von Emotionen, der Wirkungsweise von Motiven sowie der Anwendung spezifischer Analysewerkzeuge wie FACS und LimbicMap.
3 Auswertungsteil: Der Auswertungsteil synthetisiert die gesammelten Zitate und Erkenntnisse zu den Kategorien Körpersprache, Emotionen, FACS und Motive, um deren Relevanz für den Verkaufsprozess zu belegen.
4 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst zusammen, dass Emotionen und unbewusste Prozesse das Kaufverhalten massgeblich steuern und empfiehlt Unternehmen, Verkaufsmitarbeitende gezielt in der Deutung emotionaler Signale zu schulen.
Neuroselling, Neuromarketing, Emotionen, Verkauf, Kaufentscheidung, LimbicMap, Facial Action Coding System, FACS, Motive, Motivation, Kundenbindung, Körpersprache, Verkaufsgespräch, Neuropsychologie, Konsumentenverhalten
Die Arbeit untersucht den Einfluss von neurowissenschaftlichen Erkenntnissen und emotionsbasierten Ansätzen auf das persönliche Verkaufsgespräch.
Die zentralen Felder umfassen die neuropsychologischen Grundlagen des Kaufverhaltens, die Rolle von Emotionen, die Anwendung des FACS zur Mimikanalyse sowie die Nutzung der LimbicMap zur Motivbestimmung.
Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, ob und wie Verkäufer durch Emotionsdeutung und Motivergründung ihre Verkaufschancen optimieren können.
Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die existierende wissenschaftliche Studien, Fachliteratur und Zitate zu den genannten Themenbereichen deduktiv auswertet.
Im Hauptteil werden theoretische Konzepte wie die Bedeutung des Unterbewusstseins bei Entscheidungen, die Funktionsweise von Basisemotionen, Methoden zur Emotionsmessung sowie verschiedene Motivationsmodelle detailliert analysiert.
Die wichtigsten Schlagworte sind Neuroselling, Neuromarketing, Emotionen, FACS, LimbicMap und Motivationsanalyse.
Weil FACS ein objektiv nachvollziehbares System bietet, um kurzfristige, unbewusste Gesichtsausdrücke zu deuten und so die emotionale Grundstimmung des Kunden besser zu erfassen.
Motive fungieren als tieferliegende Beweggründe für ein Bedürfnis; ihre Kenntnis erlaubt es Verkäufern, individuell und passgenau zu argumentieren, anstatt auf einer rein oberflächlichen Ebene zu agieren.
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