Doktorarbeit / Dissertation, 2015
292 Seiten
Die Dissertation untersucht die künstlerische Auseinandersetzung der franco-algerischen Schriftstellerin Leila Sebbar mit der orientalischen Malerei und der kolonialen Fotografie. Im Mittelpunkt steht die Analyse ihrer Strategien zur Dekonstruktion des orientalischen Blicks und der Rekonstruktion einer "authentischen" Darstellung der Frau im Orient.
Die Arbeit untersucht die künstlerische Auseinandersetzung der franco-algerischen Schriftstellerin Leila Sebbar mit der orientalischen Malerei und der kolonialen Fotografie. Sie analysiert die Strategien, die Sebbar verwendet, um den orientalischen Blick zu dekonstruieren und eine "authentische" Darstellung der Frau im Orient zu rekonstruieren. Darüber hinaus werden die narrativen und diskursiven Strategien Sebbars untersucht, die sie in ihren Werken verwendet, um Geschichte und Identität zu vermitteln.
Die Arbeit behandelt zentrale Themen wie orientalische Malerei, koloniale Fotografie, Dekonstruktion, Rekonstruktion, Darstellung der Frau im Orient, Literatur und Dekolonisierung. Wichtige Konzepte sind der orientalische Blick, Voyeurismus, Subversion und die Konstruktion von Identität.
Die Trilogie handelt von einer jungen Frau maghrebinischer Herkunft in Paris, die versucht, sich vom orientalistischen Blick der westlichen Gesellschaft zu befreien und ihre eigene Identität zu finden.
Sebbar konfrontiert ihre Protagonisten mit klassischen Werken (z.B. Odalisken). Durch die kritische Auseinandersetzung der Figuren mit diesen Bildern wird die voyeuristische Sichtweise des Westens entlarvt.
Die koloniale Fotografie wird als Instrument der Unterwerfung analysiert. Die Protagonistin Sherazade nutzt diese Bilder jedoch paradoxerweise auch, um die Geschichte ihres Herkunftslandes Algerien zu entdecken.
Der Name verweist auf die Erzählerin aus "Tausendundeine Nacht". Bei Sebbar befreit sich die moderne Sherazade jedoch nicht nur durch das Erzählen, sondern durch die aktive Verweigerung von Klischees.
Ziel ist es, die "authentische" Darstellung der orientalischen Frau wiederherzustellen, indem die von Männern und Kolonialmächten geschaffenen Zerrbilder dekonstruiert werden.
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