Diplomarbeit, 2018
49 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Marktüberblick
2.1 Das Mikroapartment (Begriffsbestimmung)
2.1.1 Definition und Eigenschaften
2.1.2 Abgrenzung und Alternativen
2.1.3 Historische und internationale Beispiele
2.1.4 Kritische Ansatzpunkte
2.1.5 Nachnutzung
2.2 Ausgangslage
2.3 Anbieteranalyse
2.3.1 Firmenportrait des größten Mikroapartmentanbieters
2.3.2 Anbietervergleich
2.3.3 Beispielobjekt
2.4 Nachfragedeterminanten von Mikroapartments
2.5 Zielgruppen
2.6 Perspektiven
2.7 Renditebeeinflussende Faktoren von Mikroapartments
2.7.1 Allgemeine Marktbedingungen
2.7.2 Makro- und Mikrolage
2.7.3 Rechtliche und steuerliche Vertragsausgestaltung
3. Metropole Hamburg im Überblick
3.1 Investmentfähigkeit von Mikroapartments am Standort Hamburg
3.2 Objektanalyse des Neubauprojektes „Urban Living Hamburg“
3.2.1 (Betreiber-) Vertragsanalyse
3.2.2 Rentabilitätsanalyse
4. Zusammenfassung und Ausblick
Diese Abschlussarbeit untersucht die Bedeutung und Investmentfähigkeit von Mikroapartments auf dem deutschen Immobilienmarkt mit einem speziellen Fokus auf den Standort Hamburg. Ziel ist es, privaten Investoren eine fundierte Entscheidungshilfe zur Bewertung dieser alternativen Assetklasse zu bieten, indem Marktgegebenheiten, Nachfragedeterminanten und Wirtschaftlichkeit analysiert werden.
2.1.1 Definition und Eigenschaften
Mit Hinblick auf den gegenwärtigen Zustand am deutschen Immobilienmarkt, ist mit dem Mikroapartment eine neue Immobilienform entstanden. Ein sogenanntes Nischenprodukt, welches neben dem minimalistischen Wohnen auch ein Lifestyle-Gefühl verwirklichen soll. „Moderne, innovative Lifestyle-Apartments, die für eine moderne Architektur und Wohnkomfort, mit funktionellen Raumkonzepten bei kleinen Wohnungsgrößen stehen“, so die i-Live Sales GmbH. Aufgrund der fehlenden fachliterarischen Thematisierung, lässt dieser neue Begriff keine eindeutige Definition zu. Daher ist es unerlässlich eine eigene Begriffsbestimmung aufzustellen. So verstehen wir zum Status quo unter Mikroapartments; kleine, moderne, hochwertige, zielgruppenzugeschnittene, flächenoptimierte, möblierte Apartments, mit einer durchschnittlichen Größe von 20 bis 40 qm.
Mikroapartments werden grundsätzlich in Objektanlagen mit einer signifikanten Anzahl an Wohneinheiten errichtet und befinden sich in bester Innenstadtlage oder an 1A-Standorten mit hervorragender Infrastruktur. Die in der heutigen Zeit nachhaltig geplanten Mikroapartmentanlagen limitieren sich nicht nur auf den minimalistischen Wohnkubus, sondern verkörpern darüber hinaus ein Lifestyle-Immobilienprodukt. Dieser Mehrwehrt definiert sich u.a. durch die mit zu nutzenden Gemeinschaftsflächen: Sportanlagen (Tenniscourts, Fußballplätze), Bibliotheken, Gesellschaftsräume, Dachterrassen, Fitnessräume, Kinos und Eventküchen. Weiterer Mehrwert in Form von Events, Carsharing, Reinigungs- und Wäschedienste oder Schaffung eines sozialen Bewohnernetzwerkes über eine digitale App, um den Anschluss für Neuzugezogene zu erleichtern, finden sich in dem Konzept einer Mikroapartmentanlage wieder. Die Nutzungsform der Mikroapartments ist auf temporäres Wohnen und für Einpersonenhaushalte ausgelegt. Grundlage einer jeden Mikroapartmentanlage sind eine bedarfsgerechte und zielgruppenoptimierte Ausrichtung des jeweiligen Konzeptes.
Los gelöst davon, dass gem. § 181 Abs. 9 S. 4 Bewertungsgesetz eine Wohnung als mit mindestens 23 qm bezeichnet ist, werden Mikroapartments (auch unterhalb der 23 qm) aus steuerrechtlicher Sicht als privatwirtschaftliche Vermietungsobjekte bewertet und subsumieren unter Wohnungseigentum (§ 1 Abs. 2 S. 1 WEG) und Teileigentum (§ 1 Abs. 3 S. 1 WEG).
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Wohnungsmangels in Metropolen ein und stellt das Mikroapartment als potenzielle, renditestarke Lösung für Investoren vor.
2. Marktüberblick: Dieses Kapitel definiert Mikroapartments, grenzt sie von anderen Wohnformen ab und analysiert die Hintergründe, Zielgruppen sowie wirtschaftliche Einflussfaktoren für Investoren.
3. Metropole Hamburg im Überblick: Hier werden die spezifischen Rahmenbedingungen des Standorts Hamburg für Mikroapartment-Investments untersucht und ein konkretes Neubauprojekt benchmarkartig analysiert.
4. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit bestätigt Mikroapartments als prosperierende, wenn auch junge Assetklasse, deren Erfolg maßgeblich von standortspezifischen Faktoren und der Betreiberqualität abhängt.
Mikroapartments, Immobilienmarkt, Investmentfähigkeit, Hamburg, Rendite, Einpersonenhaushalte, temporäres Wohnen, Nutzungsform, Nachfragedeterminanten, All-in-Miete, Mietpool, Immobilienprojekt, Standortfaktoren, Assetklasse, Immobilienökonomie.
Die Arbeit untersucht die Marktfähigkeit und das Potenzial von Mikroapartments als alternative Assetklasse für private Investoren, speziell unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen in Hamburg.
Zentrale Themen sind die Definition von Mikroapartments, die Analyse von Nachfragedeterminanten wie dem demographischen Wandel, die Zielgruppenanalyse sowie die betriebswirtschaftliche Bewertung von Investitionsmodellen.
Das primäre Ziel ist es, Investoren eine Unterstützung im Entscheidungsprozess für Mikroapartments als alternative Wohnimmobilien-Assetklasse durch eine fundierte Standort- und Rentabilitätsanalyse zu bieten.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Auswertung von Marktdaten, einer Standortanalyse in Hamburg sowie einer Benchmark- und Rentabilitätsberechnung eines konkreten Immobilienprojekts.
Der Hauptteil gliedert sich in einen allgemeinen Marktüberblick, eine Anbieteranalyse, die Untersuchung von Nachfragedeterminanten, eine spezifische Analyse des Standorts Hamburg und die Berechnung der Rentabilität anhand des Projekts "Urban Living Hamburg".
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Mikroapartments, Investmentfähigkeit, Rendite, Standort Hamburg, Mietpool und Zielgruppenoptimierung geprägt.
Im Vergleich zu oft restriktiven Studentenwohnheimen bieten Mikroapartments eine höhere Ausstattungsqualität, mehr Privatsphäre und sind für einen breiteren, nicht nur studentischen, Nutzerkreis konzipiert.
Der Mietpool dient als Risikoschutz, um gleichmäßige Mieteinnahmen für alle Eigentümer zu sichern, wobei er jedoch die freie Verfügung über die eigene Immobilie einschränkt und Verwaltungskosten verursacht.
Sie ermöglichen dem Anleger eine Prognose über die langfristige Performance, indem sie den Cashflow und die Eigenkapitalrendite unter Berücksichtigung von Finanzierungsparametern wie dem Leverage-Effekt abbilden.
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