Fachbuch, 2020
66 Seiten
1 Einleitung
2 Der demografische Wandel
2.1 Determinanten des demografischen Wandels
2.2 Der Pflegebedürftigkeitsbegriff
2.3 Der demografische Wandel in der ambulanten Krankenpflege
3 Digitalisierung und Technisierung im Gesundheitswesen
3.1 Der Digitalisierungsgrad des Gesundheitswesens im Branchenvergleich
3.2 Digitalisierung in der (ambulanten) Pflege
4 Die Technologien der Digitalisierung
4.1 Elektronische Pflegedokumentation
4.2 Telecare
4.3 Robotik
4.4 Technische Assistenzsysteme
5 Technische Assistenzsysteme in der Anwendung
5.1 Zielgruppen technischer Assistenzsysteme: Charakteristika und Bedürfnisse
5.2 Konkrete Anwendungsbeispiele technischer Assistenzsysteme
6 Potentiale der Implementierung technischer Assistenzsysteme
6.1 Potentiale technischer Assistenzsysteme auf der individuellen Ebene
6.2 Potentiale technischer Assistenzsysteme auf der systemischen Ebene
7 Herausforderungen der Implementierung technischer Assistenzsysteme
7.1 Verhältnis von Technik und Pflege
7.2 Herausforderungen durch die Anforderungen der NutzerInnen
7.3 Herausforderungen durch das Gesundheitssystem
8 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit technische Assistenzsysteme dazu beitragen können, die durch den demografischen Wandel bedingten Herausforderungen in der ambulanten Krankenpflege zu bewältigen und dabei die Lebensqualität der Pflegebedürftigen sowie die Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals zu verbessern.
Die Herausforderungen durch die Anforderungen der NutzerInnen
Im Folgenden soll herausgestellt werden, warum der Akzeptanzfaktor von zentraler Bedeutung bei der Technikentwicklung ist und warum die Umsetzung dieses Faktors eine so große Herausforderung darstellt. Hierbei ist es wichtig, sich sowohl die Akzeptanz der primären als auch der sekundären NutzerInnen anzuschauen. Mit Akzeptanz ist „die positive Annahmeentscheidung einer Innovation durch die Anwender“ (Simon 2001: 89) gemeint. Man unterscheidet generell zwischen der Einstellungs- und Verhaltensakzeptanz, welche zusammen die Gesamtakzeptanz bilden.
Mit der Gewährleistung der NutzerInnenakzeptanz gelingt die Einführung technischer Assistenzsysteme in den Markt, wodurch die Grundlage für eine flächendeckende Anwendung in der Praxis gelegt wird. Die Akzeptanz einer assistiven Technologie ist zum einen vom individuell wahrgenommenen Unterstützungsbedürfnis, als auch von der Verfügbarkeit der Technologie am Markt und ihren Beschaffungskosten, sowie zusätzlich von den konkreten Produkteigenschaften abhängig (McCready & Tinker 2005: 100).
1 Einleitung: Einführung in die Problematik des demografischen Wandels und Zielsetzung der Arbeit zur Untersuchung technischer Assistenzsysteme.
2 Der demografische Wandel: Darstellung der Determinanten der Bevölkerungsentwicklung und der Auswirkungen auf die Pflegebedürftigkeit sowie das Gesundheitssystem.
3 Digitalisierung und Technisierung im Gesundheitswesen: Analyse des vergleichsweise geringen Digitalisierungsgrades im Gesundheitssektor und historische Einordnung des technologischen Wandels.
4 Die Technologien der Digitalisierung: Überblick über Techniktrends wie elektronische Pflegedokumentation, Telecare, Robotik und technische Assistenzsysteme.
5 Technische Assistenzsysteme in der Anwendung: Vorstellung von Zielgruppen sowie konkreten Anwendungsbeispielen wie SensFloor und Quartiersvernetzung.
6 Potentiale der Implementierung technischer Assistenzsysteme: Untersuchung der Verbesserungsmöglichkeiten auf individueller und systemischer Ebene, inklusive Arbeitsentlastung und Fachkräftesicherung.
7 Herausforderungen der Implementierung technischer Assistenzsysteme: Kritische Diskussion von Barrieren wie mangelnde Akzeptanz, Datenschutzbedenken und unklare Finanzierungsstrukturen.
8 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Einordnung der Bedeutung von Technik für die zukünftige Versorgung einer alternden Gesellschaft.
Ambulante Pflege, Demografischer Wandel, Technische Assistenzsysteme, Digitalisierung, Pflege 4.0, AAL, Telecare, Robotik, Nutzerakzeptanz, Datenschutz, Pflegenotstand, Lebensqualität, Technikimplementierung, Gesundheitsversorgung, Quartiersvernetzung.
Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie technische Assistenzsysteme als Lösung für die strukturellen Probleme der ambulanten Pflege im Kontext einer alternden Gesellschaft eingesetzt werden können.
Zentral sind der demografische Wandel, der aktuelle Stand der Digitalisierung im Gesundheitswesen, verschiedene Technologien wie Telecare und Robotik sowie die Potentiale und Implementierungshürden dieser Systeme.
Das Ziel ist zu analysieren, wie Potentiale technischer Assistenzsysteme genutzt werden können, um die Herausforderungen einer alternden Gesellschaft in der ambulanten Krankenpflege zu bewältigen.
Die Beantwortung der Fragestellung erfolgt anhand einer fundierten Übersicht und Bewertung aktueller Fachliteratur und Forschungsberichte.
Der Hauptteil gliedert sich in die technologische Klassifizierung, Anwendungsbeispiele sowie eine tiefergehende Analyse der Potentiale und der Herausforderungen hinsichtlich Akzeptanz und Finanzierung.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Ambulante Pflege, Demografischer Wandel, Technische Assistenzsysteme, Digitalisierung, Nutzerakzeptanz und Pflegenotstand.
Der Datenschutz stellt eine zentrale Herausforderung dar, da bei vielen Assistenzsystemen sensible Gesundheitsdaten gesammelt werden, was ein ethisches Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Privatsphäre erzeugt.
Eine fehlende Einbindung führt oft zu Akzeptanzproblemen und mangelnder Benutzerfreundlichkeit, wodurch viele technologische Innovationen ihr Potenzial in der Praxis nicht voll entfalten können.
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