Bachelorarbeit, 2019
67 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
1.1 Relevanz der Thematik
1.2 Zielsetzung, Forschungsfrage und Hypothese
1.3 Methodik
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Begriffserläuterungen
2.1 Unternehmensnachfolge
2.2 Familienunternehmen
2.3 Klein- und mittelständische Unternehmen
3 Allgemeine Aspekte der Nachfolge
3.1 Voraussetzungen der Nachfolge
3.2 Zeitpunkt der Nachfolge
3.3 Suche des Nachfolgers
3.4 Generation Y als Chance für die Nachfolge
4 Nachfolgevarianten
4.1 Familieninterne Unternehmensnachfolge
4.1.1 Unentgeltliche Übertragung
4.1.2 Entgeltliche Übertragung
4.2 Familienexterne Unternehmensnachfolge
4.2.1 Management-Buy-Out
4.2.2 Management-Buy-In
4.2.3 Verkauf an Dritte
4.2.4 Stiftung
4.3 Gemischte Geschäftsführung
5 Anforderungen an den Nachfolger
5.1 Besondere Anforderungen an familieninterne Nachfolger
5.2 Besondere Anforderungen an familienexterne Nachfolger
5.3 Instrumente zur Überprüfung der Eignung
5.4 Potential- und Know-how-Detektor
6 Emotionale Aspekte der Nachfolge
6.1 Besonderheiten bei familieninterner Nachfolge
6.2 Besonderheiten bei familienexterner Nachfolge
7 Chancen und Risiken der Nachfolgevarianten
7.1 Chancen und Risiken bezüglich familieninterner Nachfolge
7.1.1 Besonderheiten der unentgeltlichen Übertragung
7.1.2 Besonderheiten der entgeltlichen Übertragung
7.2 Chancen und Risiken bezüglich familienexterner Nachfolge
7.2.1 Besonderheiten des Management-Buy-Out
7.2.2 Besonderheiten des Management-Buy-In
7.2.3 Besonderheiten des Verkaufs an Dritte
7.2.4 Besonderheiten der Stiftung
7.3 Chancen und Risiken bezüglich gemischter Geschäftsführung
8 Wichtigste Ergebnisse des Hauptteils
9 Fazit
9.1 Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse
9.2 Wissenschaftliche Ableitungen
9.3 Handlungsempfehlung und Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit dient Unternehmern in kleinen und mittelständischen Familienunternehmen als Entscheidungshilfe, um ihre Nachfolgeprozesse vorzeitig und strukturiert zu planen. Dabei wird analysiert, welche Chancen und Risiken mit verschiedenen familieninternen und familienexternen Nachfolgemodellen verbunden sind, um das Fortbestehen des Lebenswerks und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern.
1.1 Relevanz der Thematik
„Der Vater erstellt´s, der Sohn erhält´s, dem Enkel zerfällt´s.“
Das Zitat von Literaturnobelpreisträger Thomas Mann aus dem Jahre 1901 weist darauf hin, dass selbst vor über 100 Jahren über das Thema der Unternehmensnachfolge in Familienunternehmen nachgedacht wurde. Doch sogar versierte Experten aus dem Bereich der Unternehmensnachfolge, konnten innerhalb eines Jahrhunderts kein Patentrezept für den erfolgreichen Betriebsübergang entwickeln. Dies verdeutlicht wie komplex und sensibel das Thema der Unternehmensnachfolge ist. Bei großen Unternehmen oder sogar Konzernen sind personelle Veränderungen in der Führungsetage nahezu an der Tagesordnung. Für diese Unternehmen ist der Führungswechsel ein Teil der strategischen Ausrichtung, um nicht dauerhaft in alten Strukturen zu verweilen. Diese Unternehmen und Konzerne sind die Situation der Nachfolge sozusagen gewohnt. Für deutsche klein- und mittelständische Unternehmen ist diese Situation jedoch im Regelfall sehr außergewöhnlich. Da der Unternehmer eng mit dem Unternehmen verbunden ist, ist er häufig bestrebt dieses so lange wie möglich weiterzuführen. So kommt die Frage der Nachfolge oft erst mit hohem Alter des Unternehmers auf. Die erforderliche Zeitspanne für die Planung einer erfolgreichen Unternehmensnachfolge wird dabei oft unterschätzt. Da jede Unternehmensnachfolge einen individuellen Lösungsansatz verlangt und speziell auf die einzigartigen Anforderungen angepasst sein muss, ist bei jeder Nachfolge das Potential für ein Scheitern groß. Die Relevanz der korrekt geplanten Unternehmensnachfolge entsteht durch die überaus große Zahl an Unternehmen, welche derzeit oder in naher Zukunft eine Nachfolge durchführen müssen. So zeigt eine Studie des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn, dass für den Zeitraum 2018 bis Ende 2022 schätzungsweise 150.000 Unternehmen zur Übergabe anstehen. Der Anteil von Familienunternehmen an allen Unternehmen deutschlandweit beträgt 93,6% (Prozent) und stellt somit einen Großteil der gesamten Wirtschaft dar.
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz der Unternehmensnachfolge, definiert die Zielsetzung sowie Forschungsfrage und gibt einen Überblick über Methodik und Aufbau.
2 Begriffserläuterungen: Hier werden zentrale Begriffe wie Unternehmensnachfolge, Familienunternehmen sowie KMU definiert, um ein einheitliches Verständnis für die Arbeit zu schaffen.
3 Allgemeine Aspekte der Nachfolge: Es werden grundlegende Voraussetzungen, der ideale Zeitpunkt, die Suche nach dem Nachfolger sowie die Rolle der Generation Y behandelt.
4 Nachfolgevarianten: Eine detaillierte Einordnung familieninterner, familienexterner und gemischter Nachfolgelösungen.
5 Anforderungen an den Nachfolger: Untersuchung der spezifischen Qualifikationsbedarfe und Vorstellung von Instrumenten zur Eignungsprüfung.
6 Emotionale Aspekte der Nachfolge: Analyse der "weichen Faktoren" und deren Einfluss auf den Erfolg oder Misserfolg des Übergabeprozesses.
7 Chancen und Risiken der Nachfolgevarianten: Eine fundierte Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile der verschiedenen Lösungsansätze.
8 Wichtigste Ergebnisse des Hauptteils: Zusammenfassende tabellarische Übersicht der Chancen und Risiken aller untersuchten Nachfolgevarianten.
9 Fazit: Synthese der Ergebnisse, wissenschaftliche Ableitungen zur Hypothese und konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmer.
Unternehmensnachfolge, Familienunternehmen, KMU, Nachfolgevarianten, Generationswechsel, Management-Buy-Out, Management-Buy-In, Stiftung, Unternehmensführung, Eignungsprüfung, emotionale Aspekte, Nachfolgeplanung, Unternehmenserfolg, Generation Y, Familieninterne Nachfolge.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der komplexen Thematik der Unternehmensnachfolge in kleinen und mittelständischen Familienunternehmen und fungiert als Entscheidungshilfe für Unternehmer.
Zentrale Themen sind die verschiedenen Nachfolgevarianten, Anforderungen an Nachfolger, emotionale Herausforderungen sowie die systematische Analyse von Chancen und Risiken.
Das Ziel ist es, Unternehmern eine strukturierte Orientierung zu bieten, um den Nachfolgeprozess professionell zu planen und das Lebenswerk sowie die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu sichern.
Es wurde eine systematische Recherche deutschsprachiger und englischer Fachliteratur durchgeführt, ergänzt durch Daten von Fachdatenbanken und verifizierten Internetquellen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, allgemeine Nachfolgeaspekte, die detaillierte Darstellung der Nachfolgevarianten, Eignungsanforderungen an Nachfolger und die Analyse emotionaler Faktoren.
Unternehmensnachfolge, Familienunternehmen, Nachfolgevarianten, Management-Buy-Out, Management-Buy-In, Eignungsprüfung und Generation Y sind zentrale Begriffe.
Die Generation Y bringt neue Impulse, hohe Flexibilität und Leistungsorientierung in den Nachfolgeprozess ein, was als Chance für Innovation und Modernisierung im Unternehmen gesehen wird.
Das Loslassen ist oft schwierig, da der Unternehmer sein Lebenswerk abgibt. Das Fehlen einer neuen Aufgabe oder die Angst vor Machtverlust kann zur Verschleppung der Nachfolge führen, was ein hohes Risiko für das Unternehmen darstellt.
Interne Nachfolger werden häufig durch langjährige Mitarbeit geprüft, während bei externen Nachfolgern vermehrt auf Zeugnisse, Referenzen oder professionelle Auswahlverfahren wie Assessment Center zurückgegriffen wird.
Eine Stiftung dient der langfristigen Sicherung des Unternehmens, entzieht das Unternehmen jedoch dem direkten Einfluss der Familie, was Konflikte vermeiden kann, aber die Flexibilität des Unternehmens einschränken könnte.
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