Bachelorarbeit, 2018
98 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Gang der Untersuchung
2 Bilanzierung von Leasingverhältnissen nach IAS 17 und IFRS 16
2.1 Bilanzierung von Leasingverhältnissen nach IAS 17
2.1.1 Grundlegendes
2.1.2 Ansatz
2.1.2.1 Zurechnung des Leasingobjektes
2.1.2.2 Leasinggeber
2.1.2.3 Leasingnehmer
2.1.3 Bewertung
2.1.3.1 Zugangsbewertung
2.1.3.1.1 Leasinggeber
2.1.3.1.2 Leasingnehmer
2.1.3.2 Folgebewertung
2.1.3.2.1 Leasinggeber
2.1.3.2.2 Leasingnehmer
2.1.4 Ausweis
2.1.4.1 Leasinggeber
2.1.4.2 Leasingnehmer
2.2 Bilanzierung von Leasingverhältnissen nach IFRS 16
2.2.1 Grundlegendes
2.2.2 Ansatz
2.2.2.1 Zurechnung des Leasingobjektes
2.2.2.2 Leasinggeber
2.2.2.3 Leasingnehmer
2.2.3 Bewertung
2.2.3.1 Zugangsbewertung
2.2.3.1.1 Leasinggeber
2.2.3.1.2 Leasingnehmer
2.2.3.2 Folgebewertung
2.2.3.2.1 Leasinggeber
2.2.3.2.2 Leasingnehmer
2.2.4 Ausweis
2.2.4.1 Leasinggeber
2.2.4.2 Leasingnehmer
2.3 Synopse
2.4 Zwischenfazit
3 Studien zu potentiellen Auswirkungen des IFRS 16 im Branchenvergleich
3.1 Überblick
3.2 Ergebnisse bisheriger Studien
3.3 Zwischenfazit
4 Empirische Untersuchung zu den potentiellen branchenspezifischen Auswirkungen des IFRS 16 bei den Unternehmen des DAX, MDAX, SDAX und TecDAX
4.1 Zielsetzung und Datengrundlage
4.2 Methodische Vorgehensweise
4.3 Variablen
4.4 Hypothese
4.5 Untersuchungsergebnisse
4.6 Diskussion der Untersuchungsergebnisse und Limitationen
5 Schlussbetrachtung
5.1 Zusammenfassung
5.2 Ausblick
Ziel der Arbeit ist es, die konzeptionellen Änderungen durch die Reform der Leasingbilanzierung (IFRS 16) zu analysieren und deren Auswirkungen auf die Finanzkennzahlen kapitalmarktorientierter Unternehmen in Deutschland empirisch zu untersuchen.
2.2.1 Grundlegendes
Im Gegensatz zu dem im IAS 17 verankerten all-or-nothing-approach wird sich mit der Einführung des IFRS 16 und dem damit verbundenen right-of-use-approach nicht mehr das Leasingobjekt fokussiert, sondern die mit dem Leasingvertrag einhergehenden Rechte und Pflichten. Demnach hat der right-of-use-approach die Folge, dass nun aus Sicht des Leasingnehmers grundsätzlich alle Leasingverhältnisse durch den Ansatz eines Nutzungsrechts und einer Leasingverbindlichkeit bilanziell berücksichtigt werden.
Dies ist nicht nur eine Reaktion auf die erhebliche Kritik an den vorigen Regelungen zur Leasingbilanzierung nach IAS 17, sondern auch einhergehend mit der Definition eines Vermögenswertes laut dem aktuellen Rahmenkonzept der IFRS. Demnach ist der Leasinggegenstand eine Ressource, die während der Vertragslaufzeit in der Verfügungsmacht des Leasingnehmers steht und von der der Leasingnehmer einen künftigen Nutzenzufluss erwarten kann. Die korrespondierende Leasingverbindlichkeit entspricht ebenfalls der im Rahmenkonzept verankerten Definition einer Schuld, da der Leasingnehmer durch die aus der Nutzungsüberlassung resultierenden Leasingzahlungen an den Leasinggeber eine Verpflichtung hat, die mit einem zukünftigen Abfluss von Ressourcen verbunden ist.
Es ist zu erwarten, dass durch die Reform der Leasingbilanzierung Leasingverhältnisse, die bisher als Operating-Leasingverhältnisse klassifiziert wurden, bei der Umstellung auf den IFRS 16 nun beim Leasingnehmer als ein aktiviertes Nutzungsrecht und als eine passivierte Zahlungsverpflichtung bilanziell Beachtung finden.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Entwicklung und die Problematik des Leasinggeschäfts ein und erläutert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.
2 Bilanzierung von Leasingverhältnissen nach IAS 17 und IFRS 16: Dieses Kapitel stellt die theoretischen Grundlagen der Leasingbilanzierung nach altem (IAS 17) und neuem Standard (IFRS 16) einander gegenüber.
3 Studien zu potentiellen Auswirkungen des IFRS 16 im Branchenvergleich: Hier wird ein Überblick über bestehende empirische Untersuchungen gegeben, die die Auswirkungen des IFRS 16 auf verschiedene Branchen analysiert haben.
4 Empirische Untersuchung zu den potentiellen branchenspezifischen Auswirkungen des IFRS 16 bei den Unternehmen des DAX, MDAX, SDAX und TecDAX: In diesem Hauptteil erfolgt die eigene empirische Untersuchung mittels Inhaltsanalyse der Geschäftsberichte und statistischer Testverfahren.
5 Schlussbetrachtung: Das Abschlusskapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Leasingbilanzierung.
IFRS 16, Leasingbilanzierung, IAS 17, right-of-use-approach, all-or-nothing-approach, Bilanzverlängerung, Nutzungsrecht, Leasingverbindlichkeit, Branchenvergleich, Geschäftsberichte, GA-Score, Kapitalmarktorientierte Unternehmen, off-balance-sheet, on-balance-sheet, Finanzkennzahlen.
Die Arbeit befasst sich mit der Umstellung der Leasingbilanzierung von IAS 17 auf IFRS 16 und analysiert die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Bilanz sowie die Finanzkennzahlen deutscher Unternehmen.
Zentral sind die Abkehr vom "all-or-nothing-approach" hin zum "right-of-use-approach", die Bilanzierung von Nutzungsrechten und Verbindlichkeiten sowie der empirische Vergleich, wie stark verschiedene Branchen durch diese Neuregelung beeinflusst werden.
Das Ziel ist es, die Neuerungen durch den IFRS 16 theoretisch darzulegen und empirisch aufzuzeigen, ob signifikante branchenspezifische Auswirkungen auf Unternehmen der großen deutschen Indizes (DAX, MDAX, SDAX, TecDAX) feststellbar sind.
Der Autor nutzt eine qualitative Inhaltsanalyse der Geschäftsberichte zur Bestimmung eines "GA-Score" sowie interferenzstatistische Verfahren (insbesondere den Mann-Whitney-U-Test), um Unterschiede zwischen Branchen zu überprüfen.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Vergleich der Standards (Kapitel 2), eine Aufarbeitung bisheriger Studien (Kapitel 3) und die Durchführung der eigenen empirischen Untersuchung (Kapitel 4).
Wichtige Begriffe sind IFRS 16, Leasingbilanzierung, right-of-use-approach, Bilanzverlängerung, Nutzungsrecht und Branchenanalyse.
Während nach IAS 17 Operating-Leasingverhältnisse als "off-balance" behandelt wurden, müssen nach IFRS 16 fast alle Leasingverhältnisse aktiviert werden, was zu einer Bilanzverlängerung führt.
Nein, die Hypothese, dass die Auswirkungen in der Branche Verbrauchsgüter stärker seien als in der Technologiebranche, konnte auf Basis der gewählten statistischen Tests nicht verifiziert werden.
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