Bachelorarbeit, 2019
49 Seiten, Note: 1,0
Politik - Allgemeines und Theorien zur Internationalen Politik
Die Bachelorarbeit befasst sich mit den Auswirkungen von subjektiver Deprivation auf autoritäre und xenophobe Einstellungen im Kontext Österreichs. Der Fokus liegt darauf, den Einfluss von Deprivationserfahrungen auf die Ausbildung dieser Einstellungen anhand quantitativer Daten zu analysieren.
Die Einleitung führt in die Thematik von Rechtspopulismus und -extremismus ein und beschreibt die aktuelle Relevanz des Forschungsfelds. Es wird auf die Bedeutung der subjektiven Deprivation als möglicher Faktor für die Ausbildung autoritärer und xenophober Einstellungen hingewiesen.
Das zweite Kapitel beleuchtet den theoretischen Rahmen der Arbeit. Es erfolgt eine Begriffsabgrenzung von Rechtspopulismus, -extremismus und -radikalismus. Im weiteren Verlauf werden Deprivationstheorien und die Entwicklung der Modernisierungsverlierertheorie näher beleuchtet. Die Desintegrationstheorie und ihr Verhältnis zur Deprivationstheorie werden ebenfalls diskutiert. Schließlich werden die Indikatoren für Deprivation definiert und die Forschungsfragen der Arbeit abgeleitet.
Kapitel drei beschäftigt sich mit dem Untersuchungsdesign und dem methodischen Vorgehen. Die Datenbasis und die Fallauswahl werden detailliert beschrieben. Die Methoden der deskriptiven Statistik, Regressionsanalyse und Faktorenanalyse werden vorgestellt.
Im vierten Kapitel erfolgt die empirische Analyse. Die Operationalisierung der subjektiven Deprivationsindikatoren und der autoritären und xenophoben Einstellungen wird erläutert. Schließlich erfolgt die Hypothesentestung.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Rechtspopulismus, -extremismus, -radikalismus, autoritäre Einstellungen, xenophobe Einstellungen, Deprivation, Modernisierungsverlierertheorie, European Social Survey, Österreich.
Diese Theorie besagt, dass Menschen, die sich durch gesellschaftliche Veränderungen (Globalisierung, technischer Fortschritt) ökonomisch oder sozial abgehängt fühlen, eher zu autoritären und xenophoben Einstellungen neigen.
Subjektive Einkommensarmut, Sorge um die zukünftige finanzielle Lage und die Angst vor Arbeitslosigkeit können dazu führen, dass Individuen rechtspopulistische oder extremistische Ideologien als Lösung für ihre Unsicherheit wahrnehmen.
Rechtspopulismus wird oft als ideologisch mildere Form charakterisiert, zielt aber dennoch auf die Untergrabung rechtsstaatlicher Strukturen ab. Rechtsextremismus lehnt die demokratische Grundordnung meist fundamentaler ab.
Soziale Exklusion verstärkt das Gefühl der Desintegration. Wenn Menschen das Gefühl haben, nicht mehr Teil der Gesellschaft zu sein, steigt die Anfälligkeit für autoritäre Denkmuster und die Ablehnung von „Fremden“.
Die Arbeit nutzt die Daten von 2016, um statistisch zu belegen, welche Indikatoren der Deprivation in Österreich tatsächlich einen signifikanten Einfluss auf die Ausbildung fremdenfeindlicher Einstellungen haben.
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