Diplomarbeit, 2005
81 Seiten, Note: sehr gut
1. Das Musikvideo
1.1. Begriffsdefinition
1.2. Geschichtliches
1.2.1. Zeitleiste
1.3. Arten der Musikvideos
1.3.1. Das narrative Video
1.3.2. Das Performance-Video
1.3.3. Das abstrakte Video
2. Betrachtung dreier Musikvideos
2.1. Auswahl der Musikvideos
2.2. Thriller – Michael Jackson, 1983
2.2.1. John Landis
2.2.2. Der Song und das Video
2.2.3. Erfolgsgeschichte
2.2.4. Plot
2.2.5. Analyse
2.2.6. Abschließendes
2.2.7. Beurteilung
2.3. Nirvana – Smells Like Teen Spirit, 1991
2.3.1. Samuel Bayer
2.3.2. Der Song und das Video
2.3.3. Erfolgsgeschichte
2.3.4. Plot
2.3.5. Analyse
2.3.6. Abschließendes
2.3.7. Beurteilung
2.4. Fatboy Slim – Weapon of Choice, 2001
2.4.1. Spike Jonze
2.4.2. Der Song und das Video
2.4.3. Erfolgsgeschichte
2.4.4. Plot
2.4.5. Analyse
2.4.6. Abschließendes
2.4.7. Beurteilung
2.5. Fazit
3. Werksdokumentation
3.1. Vorproduktion – Preproduction
3.1.1. Band, Songwahl (MK)
3.1.2. Ideenfindung (SW)
3.1.3. Konzept (SW)
3.1.4. Treatment (SW)
3.1.5. Storyboard (SW)
3.1.6. Moodboards (MK)
3.1.7. Location Scouting (MK)
3.1.8. Requisiten (MK)
3.1.9. Casting (MK)
3.1.10. Budget (MK)
3.1.11. Equipment (SW)
3.1.12. Dreherlaubnis, Infrastruktur (SW)
3.2. Dreharbeiten
3.2.1. Drehtag 1 (MK)
3.2.2. Drehtag 2 (MK)
3.2.3. Drehtag 3 (SW)
3.2.4. Drehtag 4 (SW)
3.3. Postproduktion – post-production
3.3.1. Schnitt (MK)
3.3.2. visuelle Effekte – visual effects (vfx) (SW)
3.3.3. Farbkorrektur – color correction (cc) (SW)
3.3.4. Sound (sfx) (MK)
3.3.5. DVD/Buch Produktion (MK/SW)
Die Diplomarbeit untersucht das Medium Musikvideo als technisches und gestalterisches Instrument zur Vermarktung von Künstlern. Dabei wird analysiert, wie sich das Genre von reinen Werbemaßnahmen hin zu einer eigenständigen Kunstform entwickelt hat und welche Faktoren – wie Storytelling, technische Umsetzung und Bildgestaltung – den Erfolg eines Musikvideos maßgeblich beeinflussen.
2.4.5. Analyse
Die Eröffnungseinstellung / Establishing-Shot zeigt gleich die zwei Hauptelemente des Musikvideos: Das Szenario ist eine leere, leblose Hotel-Lobby und der Akteur – ein etwas älterer Mann im Geschäftsanzug. Die Inspiration, in einer Hotellobby zu filmen, hatte Spike Jonze durch seinen Vater: „I always thought of my dad, the crazy business travelling style. I wrote that treatment thinking about when I’d visit my dad at a hotel…, those generic sort of Marriott hotels….he’d be in a different city every night, in another one of those hotels…The hotel looks familiar but you don’t know what city you are in. You’re tired....So I sort of wrote it around my dad, thinking about him. Some form of escape for him.”
In der ersten Einstellung, in der noch keine Musik, sondern lediglich Umgebungsgeräusche zu hören sind, ist die Kamera noch relativ weit weg vom Protagonisten und zeigt dafür einen großen Teil des Settings. Interessant ist dabei auch die Gestaltung des Bildauschnitts, der an eine Theaterbühne erinnert. Ein großer, die ganze horizontale Bildfläche ausfüllender Vorhang umrahmt alle wichtigen Elemente – den Geschäftsmann sowie die restliche Bühne und die Requisiten.
In harten Schnitten nähert sich die Kamera dem Darsteller, bis in der dritten Einstellung ca. ¾ der gesamten Person das Bild ausfüllen. In der zweiten Einstellung nach etwa sieben Sekunden beginnt die Musik einzublenden, und erst in der dritten Einstellung wird dem Geschäftsmann die Musik bewusst – er blickt auf, Richtung Reinigungstrolly auf dem ein kleiner Radio steht, von dem offensichtlich die Musik kommt. Nachdem er die Musik bemerkt hat, die nicht nur durch die Lautstärke, sondern auch durch ihre Komposition/Arrangement an sich immer mehr präsent wird, beginnt er seinen Kopf dezent zur Musik mitzubewegen und steht schließlich aus seinem Stuhl auf.
1. Das Musikvideo: Dieses Kapitel definiert den Begriff Musikvideo und beleuchtet dessen historische Entwicklung von ersten Auftritten im Fernsehen bis hin zur Etablierung als eigenständiges visuelles Medium.
2. Betrachtung dreier Musikvideos: In diesem Abschnitt werden drei maßgebliche Musikvideos – von Michael Jackson, Nirvana und Fatboy Slim – detailliert analysiert, um ihre Bedeutung für das Genre zu bewerten.
3. Werksdokumentation: Dieses Kapitel beschreibt den praktischen Entstehungsprozess eines eigenen Musikvideos, unterteilt in die Phasen der Vorproduktion, der Dreharbeiten und der abschließenden Postproduktion.
Musikvideo, Musikvideoproduktion, MTV, Performance-Video, narratives Video, abstraktes Video, Regie, Schnitt, Farbkorrektur, visuelle Effekte, Pre-Produktion, Post-Produktion, Storyboard, Bildgestaltung, Vermarktung
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Musikvideoproduktion, ihren technischen Entwicklungen und den Hintergründen, die das Medium zu einem wichtigen Instrument der Musikvermarktung gemacht haben.
Die Schwerpunkte liegen auf der Geschichte des Musikvideos, einer theoretischen Kategorisierung der Videoformen sowie der detaillierten Analyse bekannter Musikvideos.
Das Ziel ist es, ein Verständnis für die Produktion und Wirkung von Musikvideos zu entwickeln und anhand einer eigenen praktischen Produktion die theoretischen Erkenntnisse zu reflektieren.
Die Autoren nutzen eine Kombination aus Literaturanalyse zur Theoriebildung und einer methodischen Filmanalyse für die gewählten Praxisbeispiele, ergänzt durch eine Werk-Dokumentation.
Im Hauptteil werden nach einer Definition drei wegweisende Musikvideos analysiert und anschließend ein ausführlicher Dokumentationsbericht zur eigenen Videoproduktion dargelegt.
Die wichtigsten Schlagworte sind Musikvideoproduktion, Genre-Analyse, visuelle Gestaltung, Schnittdynamik und die praktische Pre- sowie Post-Produktion von Videoclips.
Es zeichnet sich durch einen reduzierten, eleganten Stil und den bewussten Verzicht auf übermäßige Effekte aus, wobei der Tanz von Christopher Walken als zentrales Element fungiert.
Die Wahl fiel auf eine bekannte Band der Autoren, um den Produktionsprozess – von der Ideenforschung bis zur Postproduktion – direkt und authentisch steuern zu können.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

