Fachbuch, 2020
65 Seiten
1 Einführung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau
1.3 Methodisches Vorgehen
1.4 Abgrenzung
2 Grundlagen der Personalbeschaffung
2.1 Begriff der Personalbeschaffung
2.2 Personalmarketing und Employer Branding
2.3 Instrumente der traditionellen Personalbeschaffung
2.3.2 Externe Personalbeschaffung
2.4 Kritische Betrachtung der traditionellen Personalbeschaffung
2.4.1 Interne Personalbeschaffung
2.4.2 Externe Personalbeschaffung
3 Grundlagen des E-Recruiting
3.1 Begriff und Akzeptanz des E-Recruiting
3.2 Aktuelles zum Thema E-Recruiting
3.3 Begriff des Web 2.0
3.4 Generationen und Zielgruppen auf dem Arbeitsmarkt
4 Dimensionen des E-Recruiting
4.1 Kandidatenansprache
4.2 Kandidatenselektion
4.3 Anwendung des E-Recruiting
5 Kritische Betrachtung des E-Recruiting
5.1 Chancen
5.2 Risiken
6 Schlussbetrachtung
6.1 Analyse der Forschungsfragen
6.2 Handlungsempfehlungen und Ausblick
Das Ziel der Arbeit ist es, eine aktuelle Übersicht über das E-Recruiting und seine Kanäle zu geben, diese kritisch zu beleuchten und auf Basis der Analyse Handlungsoptionen sowie Prognosen für Unternehmen und Bewerber abzuleiten.
Praxisbeispiel für die Anwendung von Social Media
Ein Best Practice-Beispiel für das Social Media Recruiting ist der Mix aus Corporate Blog, welcher eine Art Unternehmenstagebuch darstellt, unter Ergänzung von Facebook und Twitter vom Unternehmen Daimler, einem der größten Anbieter von Premium-PKW und der größte weltweit aufgestellte Nutzfahrzeug-Hersteller.75 Im Karriere-Blog des Stuttgarter Unternehmens schreiben die Mitarbeiter selbst über ihren Arbeitsalltag in den unterschiedlichen Abteilungen und über Themen wie dem Karriereeinstieg, Technologien und den Automobilen als Produkt. Ziel des Ganzen ist es, potenziellen Interessenten an einer Karriere bei Daimler Einblicke in die Unternehmenskultur und in die Mitarbeiterphilosophie zu geben. Noch greifbarere Einblicke erlaubt die Daimler-Karriereseite auf Facebook. Die ca. 190.000 Personen, die der Seite folgen, bekommen Posts und Bilder zu Gesicht, die den Ablauf von Veranstaltungen wie dem Daimler Hackathon, den Werkbesuch von HR-Praktikanten oder den Daimler Students Day zeigen sollen. Die Twitter-Seite hat eine ähnliche Struktur und ermöglicht ein schnelles Teilen von Stellenangeboten und Karriere-Events.76 Der Daimler-Konzern zeigt sich dadurch nicht nur als beliebte Arbeitgebermarke, sondern schafft vor allem eine hohe Transparenz für Interessenten.
1 Einführung: Einleitung in die Thematik der Personalbeschaffung im Wandel, Definition der Forschungsfragen und Zielsetzung der Arbeit.
2 Grundlagen der Personalbeschaffung: Darstellung theoretischer Grundlagen, Begriffsdefinitionen und Erläuterung traditioneller Instrumente der Personalbeschaffung.
3 Grundlagen des E-Recruiting: Erläuterung des Fachbegriffs, Analyse der Akzeptanz sowie Einordnung des Web 2.0 und generationsspezifischer Zielgruppen.
4 Dimensionen des E-Recruiting: Detaillierte Betrachtung der Instrumente zur Kandidatenansprache und -selektion sowie ein Praxisbeispiel zur Social-Media-Strategie.
5 Kritische Betrachtung des E-Recruiting: Analyse der Vor- und Nachteile sowie der Risiken des E-Recruitings aus der Perspektive von Arbeitgebern und Bewerbern.
6 Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfragen, Ableitung von Handlungsempfehlungen und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung.
E-Recruiting, Personalbeschaffung, Personalmarketing, Employer Branding, Social Media, Active Sourcing, Kandidatenansprache, Kandidatenselektion, E-Assessment, Recruiting Games, Robot Recruiting, Mobile Recruiting, Digitalisierung, Generationenmanagement, War for Talents
Die Arbeit untersucht die modernen Methoden des E-Recruiting und bewertet deren Potenziale sowie Risiken für Arbeitgeber und Arbeitnehmer im aktuellen Arbeitsmarktumfeld.
Zentrale Themen sind die Transformation von der klassischen Personalbeschaffung hin zum internetbasierten Recruiting, die strategische Nutzung von Social Media und die Anwendung moderner Technologien wie KI im Rekrutierungsprozess.
Ziel ist es, eine aktuelle Übersicht über E-Recruiting-Kanäle zu geben, diese kritisch zu bewerten und konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis zu entwickeln.
Die Arbeit basiert auf einer Sekundärforschung, bei der aktuelle Fachliteratur, Studien und Expertenmeinungen ausgewertet wurden, um einen aktuellen Wissensstand zu präsentieren.
Im Hauptteil werden sowohl die Dimensionen des E-Recruiting, wie Kandidatenansprache und -selektion, als auch eine kritische Auseinandersetzung mit Chancen und Risiken der Methode detailliert dargestellt.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Personalmarketing, Employer Branding, Active Sourcing, Mobile Recruiting und Generationenmanagement präzise beschreiben.
Da verschiedene Generationen, insbesondere Y und Z, unterschiedliche Mediennutzungsgewohnheiten und Erwartungen an den Arbeitgeber haben, ist eine differenzierte Ansprache entscheidend für den Recruiting-Erfolg.
Das Beispiel der Daimler AG dient als Best-Practice-Studie, um den erfolgreichen Einsatz eines Social-Media-Mix aus Corporate Blog, Facebook und Twitter zur Schaffung von Transparenz und Einblicken in die Unternehmenskultur zu veranschaulichen.
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