Bachelorarbeit, 2018
32 Seiten, Note: 2,9
Diese Arbeit untersucht den Einfluss von Wahrnehmungsverzerrungen auf Verkaufsentscheidungen. Sie vergleicht die beiden wissenschaftlichen Modelle des „homo oeconomicus“ und der „prospect theory“ und leitet daraus Konsequenzen für Verkaufsgespräche ab. Die Arbeit befasst sich mit der Problematik, dass getroffene Entscheidungen von rationalen Erwartungen abweichen können und die Fachliteratur hierzu wenig Hilfestellung bietet.
Die Einleitung führt in die Thematik ein und stellt die Fragestellung der Arbeit vor. Das zweite Kapitel befasst sich mit der Entscheidungsfindung von Marktteilnehmern in Theorie und Praxis. Es werden die Modelle „homo oeconomicus“ und „prospect theory“ erläutert und miteinander verglichen. Das dritte Kapitel befasst sich mit der Käuferentscheidung und Verkaufsansätzen aus Sicht von Experten. Die Meinungen von Wissenschaftlern, Lehrenden und Praktikern werden analysiert und zusammengefasst. Im vierten Kapitel wird der bisherige Forschungsstand zu Verkaufsgesprächsstrategien unter Berücksichtigung von Wahrnehmungsverzerrungen analysiert. Das fünfte Kapitel befasst sich mit den bekanntesten Wahrnehmungsverzerrungen und gibt Handlungsempfehlungen für den Umgang mit ihnen im Verkaufsgespräch.
Verhaltensökonomie, Verkaufsgespräch, Wahrnehmungsverzerrungen, „homo oeconomicus“, „prospect theory“, Heuristik, Entscheidungsverhalten, Verkaufsstrategien, „Behavioral Selling“
Wahrnehmungsverzerrungen (Heuristiken) führen dazu, dass Käufer Entscheidungen oft irrational und emotional treffen, statt rein logisch den Nutzen zu maximieren.
Der Homo Oeconomicus handelt rein rational. Die Prospect Theory besagt hingegen, dass Menschen Verluste stärker gewichten als Gewinne und unter Unsicherheit irrational entscheiden.
Anchoring (Ankereffekt) bedeutet, dass eine zuerst genannte Zahl (z. B. ein hoher Preis) als Bezugspunkt für alle weiteren Verhandlungen dient und die Wahrnehmung beeinflusst.
Menschen schreiben Dingen, die sie bereits besitzen (oder das Gefühl haben, sie zu besitzen), einen höheren Wert zu als Dingen, die ihnen nicht gehören.
Durch Framing wird die Präsentation von Informationen so gestaltet, dass sie eine bestimmte Entscheidung begünstigen (z. B. "90% fettfrei" statt "10% Fett").
Es ist ein Verkaufsmodell, das gezielt psychologische Erkenntnisse über menschliches Entscheidungsverhalten nutzt, um erfolgreicher abzuschließen.
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