Bachelorarbeit, 2016
96 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Vorstellung Hansmann GmbH & Co. KG
3. Grundlagen
3.1 Überblick relevanter Managementsysteme
3.2 Definition Qualität und Qualitätsmanagement
3.3 Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001
3.3.1 Gründe für Unternehmen
3.3.2 Normenreihe ISO 9000 ff.
3.3.3 Grundsätze des Qualitätsmanagements
3.3.4 Prozessorientierter Ansatz
3.3.4.1 Bedeutung und Verbreitung
3.3.4.2 Prozess und Prozesslandkarte
3.3.4.2 Top-down-Ansatz
3.3.5 PDCA-Zyklus
4. Vorgehensweise zur Einführung eines Qualitätsmanagementsystems
4.1 Projektphasen
4.2 Gap-Analyse
4.3 Reifegradmodell
5. Umsetzungsmöglichkeiten der ISO 9001 bei der Hansmann GmbH & Co. KG
5.1 Vorbemerkung und Vorgehensweise
5.2 High-Level-Structure
5.3 Kontext der Organisation
5.3.1 Verstehen der Organisation und ihres Kontextes
5.3.2 Verstehen der Erwartungen interessierter Parteien
5.3.3 Festlegen des Anwendungsbereiches des QMS
5.3.4 Qualitätsmanagementsystem und seine Prozesse
5.4 Führung
5.4.1 Führung und Verpflichtung
5.4.2 Politik
5.4.3 Rollen, Verantwortlichkeiten, Befugnisse in der Organisation
5.5 Planung
5.5.1 Maßnahmen zum Umgang mit Risiken und Chancen
5.5.2 Qualitätsziele und Planung zu deren Erreichung
5.5.3 Planung von Änderungen
5.6 Unterstützung
5.6.1 Ressourcen
5.6.2 Kompetenz
5.6.3 Bewusstsein
5.6.4 Kommunikation
5.6.5 Dokumentierte Information
5.7 Betrieb
5.7.1 Betriebliche Planung und Steuerung
5.7.2 Anforderungen an betriebliche Leistungen
5.7.3 Entwicklung von betrieblichen Leistungen
5.7.4 Steuerung extern bereitgestellter Prozesse und Leistungen
5.7.5 Leistungserbringung
5.7.6 Freigabe von Leistungen
5.7.7 Steuerung nichtkonformer Ergebnisse
5.8 Bewertung der Leistung
5.8.1 Überwachung, Messung, Analyse und Bewertung
5.8.2 Interne Audits
5.8.3 Managementbewertung
5.9 Verbesserung
5.9.1 Nichtkonformitäten und Korrekturmaßnahmen
5.9.2 Fortlaufende Verbesserungen
5.10 Kritische Betrachtung der ISO 9001
5.11 Zusammenfassung der Aufgaben und Erstellung einer Roadmap
6. Schlussbetrachtung
Die Arbeit verfolgt das Ziel, eine strukturierte Roadmap zur Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems (QMS) nach DIN EN ISO 9001:2015 bei der Hansmann GmbH & Co. KG (HWS) zu erstellen, um die Wettbewerbsfähigkeit durch effiziente Prozesse zu sichern und die Zertifizierungsreife zu erreichen.
3.3.4.2 Top-down-Ansatz
Für eine nutzenorientierte Erhebung der relevanten Prozesse ist eine methodische Vorgehensweise nach dem Top-down-Ansatz zu empfehlen. Bei diesem Ansatz wird eine strukturierte Erfassung und Dokumentation mit Hilfe von drei Ebenen realisiert.
Auf Ebene eins werden die übergeordneten Prozesse identifiziert, welche zum Erreichen der Unternehmenspolitik und der strategischen Ziele notwendig sind. Diese sind nach ihrer zeitlichen Abfolge in einer Prozesslandkarte darzustellen. Nach dieser Identifikation sind die Verantwortlichen für die einzelnen Prozesse zu benennen.
Aus der Prozesslandkarte abgeleitet, werden auf zweiter Ebene die Einzelprozesse erhoben und in einer Prozessübersicht zusammengefasst.
In der dritten Ebene findet die detaillierte Beschreibung der einzelnen Prozesse statt. Verantwortlich für die Prozessdefinitionen sind die in Ebene zwei definierten Personen.
Kritikpunkte lassen sich aus der Tiefe der notwendigen Dokumentationsstufen ableiten. So sind zur Umsetzung einzelner Prozessbeschreibungen weitere mitgeltende Unterlagen von Bedeutung, welche hier nicht erwähnt werden. Hierzu könnte man eine vierte Ebene ableiten, die beispielsweise Checklisten, Arbeitsanweisungen oder Prüfpläne beinhaltet.
Zur Umsetzung des prozessorientierten Ansatzes spielt der PDCA-Zyklus eine wichtige Rolle. Dieser wird nun entsprechend vorgestellt.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit von Qualitätsmanagementsystemen für die Wettbewerbsfähigkeit und definiert das Ziel, eine Roadmap zur ISO 9001-Zertifizierung bei der HWS zu entwickeln.
2. Vorstellung Hansmann GmbH & Co. KG: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Unternehmensstruktur der Hansmann-Gruppe und konkretisiert den Anwendungsbereich des geplanten QMS auf den Geschäftsbereich Halbleiter.
3. Grundlagen: Es werden die theoretischen Grundlagen des Qualitätsmanagements, die Normenreihe ISO 9001, die Grundsätze des Qualitätsmanagements sowie der prozessorientierte Ansatz und der PDCA-Zyklus erörtert.
4. Vorgehensweise zur Einführung eines Qualitätsmanagementsystems: Das Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen zur Einführung eines QMS durch Projektphasen, GAP-Analyse und Reifegradbewertungen.
5. Umsetzungsmöglichkeiten der ISO 9001 bei der Hansmann GmbH & Co. KG: Dies ist der Hauptteil der Arbeit, in dem die normativen Anforderungen kapitelweise analysiert, mit der Ist-Situation bei der HWS abgeglichen und konkrete Umsetzungsvorschläge erarbeitet werden.
6. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, bewertet den Erfüllungsgrad der Norm bei der HWS und gibt einen Ausblick auf die notwendigen Realisierungsschritte der Roadmap.
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Die Bachelorarbeit befasst sich mit der systematischen Erstellung einer Roadmap zur Einführung eines normkonformen Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2015 bei der Hansmann GmbH & Co. KG (HWS).
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Qualitätsmanagements, die Anforderungen der ISO 9001, die methodische Ist-Analyse der HWS sowie die Ausarbeitung konkreter Implementierungsschritte.
Das primäre Ziel ist es, der Geschäftsführung der HWS einen strukturierten Fahrplan (Roadmap) an die Hand zu geben, um alle notwendigen Arbeitspakete für eine erfolgreiche Zertifizierung nach ISO 9001 zu realisieren.
Der Autor verwendet eine Kombination aus einer fundierten Normanalyse, Benchmarking bei anderen Unternehmen sowie die Instrumente der GAP-Analyse und Reifegradbewertung zur Bestimmung des Handlungsbedarfs.
Im Hauptteil (Kapitel 5) werden die Normanforderungen von Kapitel 4 bis 10 der ISO 9001 einzeln analysiert, die derzeitige Situation (Ist-Analyse) der HWS bewertet und gezielte Umsetzungsvorschläge, insbesondere unter Nutzung von SharePoint, formuliert.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Prozessorientierung, PDCA-Zyklus, Reifegradmodell, Dokumentierte Information und High-Level-Structure aus.
SharePoint dient als zentrale Kollaborationsplattform, um das Managementhandbuch digital mittels Wiki-Technologie abzubilden, Dokumente zu lenken und Prozessabläufe transparent sowie workflowgestützt zu verwalten.
Das Reifegradmodell ermöglicht es, die derzeitigen Fähigkeiten der HWS im Vergleich zu den Anforderungen der Norm präzise zu bewerten und Verbesserungspotenziale quantifizierbar zu machen.
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