Diplomarbeit, 2019
120 Seiten, Note: 2
1 Einleitung
2 Problemdarstellung und Fragestellung
3 Aufbau der Masterarbeit und methodisches Vorgehen
4 Ist Stand der Ausbildung im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst
4.1 Gesetzliche Vorgaben
4.2 Landesfeuerwehrschulen
4.3 Zugangsvoraussetzungen
4.4 Ausbildungsdauer
4.5 Ausbildungsinhalte
5 Pädagogik, Didaktik, Methodik und der Aufbau von gutem, qualifiziertem Unterricht bis hin zur Handlungsorientierung als theoretischer Begründungsansatz
5.1 Die Ebenen des Unterrichts
5.2 Qualifizierter Unterricht
5.3 Zehn Merkmale guten Unterrichts von Hilbert Meyer
5.4 Methodenvielfalt
5.5 Was ist eine Handlung?
5.6 Handlungsorientierter Unterricht
5.7 Vorgaben der Kultusminister zur Handlungsorientierung
5.8 Lernfeldorientierung – Vom Handlungsfeld zur Lernsituation
6 Experteninterviews
6.1 Leitfaden und Fragebogen
6.2 Zusammenfassung und Ergebnisse der Experteninterviews
6.2.1 Interview mit Herrn Dr. D.
6.2.2 Interview mit Herrn E.
6.2.3 Interview mit Herrn L
6.2.4 Interview mit Herrn P.
6.2.5 Interview mit Herrn S.
7 Erarbeitung eines Ausbildungsentwurfes einer einheitlichen, bundesweiten, ganzheitlichen, handlungsorientierten, feuerwehrtechnischen Ausbildung im mittleren Dienst
7.1 Definitionen und Vorgaben für die Ausbildung im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst
7.2 Qualifikationsanforderungen an Lehrkräfte
7.3 Entwicklung eines Rahmenlehrplans
7.3.1 Teil I – Vorbemerkung
7.3.2 Teil II – Bildungsauftrag der Landesfeuerwehrschulen
7.3.3 Teil III – Didaktische Grundsätze
7.3.4 Teil IV – Berufsbezogene Vorbemerkung
7.3.5 Inhalte und Gliederung der feuerwehrtechnischen Ausbildung
7.4 Handlungs- und Lernfelderstellung der mittleren feuerwehrtechnischen Ausbildung
7.4.1 Handlungsfelder
7.4.2 Lernfelder
8 Ergebnisse / Erkenntnisse
9 Diskussion
10 Fazit
11 Anlagen
12 Literaturverzeichnis
Das primäre Ziel der Arbeit ist die Entwicklung eines Konzepts für eine einheitliche, bundesweite, ganzheitliche und handlungsorientierte Ausbildung im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst, um die aktuell heterogenen Ausbildungsstandards zu harmonisieren und die Ausbildung an moderne pädagogische Standards anzupassen.
5.5 Was ist eine Handlung?
Um handlungsorientierten Unterricht durchführen zu können muss erst einmal definiert werden, was eine Handlung ist. Jeder von uns handelt. „Handlungen lassen sich jedoch aus dem Strom des Lebens dadurch ausgliedern, dass wir sie zunächst einmal als Verhaltensweisen definieren, die Maßnahmen und Sachen bewusst einsetzen, um ein Ergebnis zu erreichen.“ (Aebli, 1994, p. 184; Gudjons, 2014, p. 46) Zwar ist eine genaue Abgrenzung von Verhalten, Tätigkeit und Handlung schwierig (Bachmann, 1988, p. 68ff; Gudjons, 2014, p. 46; Schurer, 1984, p. 21; Stexkes, 1991, p. 105), aber man kann Tätigkeiten als additive zielbezogene Verknüpfungen von Handlungen auffassen.
Verhalten hingegen ist der weiteste Begriff, weil es „bewusste und unbewusste, willkürliche und unwillkürliche, absichtliche und zufällige Verhaltensweisen umfasst.“ (Gudjons, 2014, p. 46; Schurer, 1984, p. 23) „Handlungen sind auch mehr als bloße Fertigkeiten, es sind zielgerichtete, in ihrem inneren Aufbau verstandene Vollzüge.“ (Aebli, 1994, p. 58f.)
Die Tätigkeit eines Feuerwehrmanns umfasst Handlungen, wie Feuer löschen (Brandbekämpfung), mit technischen Geräten in Einsatzsituationen umzugehen und vieles mehr. Diese Tätigkeit muss zielbezogen sein und lässt meistens keine Fehlertoleranz zu. Diese verstandenen Vollzüge müssen bei einem Feuerwehrmann besonders ausgeprägt, trainiert und umgesetzt werden.
1 Einleitung: Beschreibt die Definition des mittleren Dienstes und die gesetzlichen Grundlagen sowie Aufgaben der Feuerwehr in Deutschland.
2 Problemdarstellung und Fragestellung: Analysiert die mangelnde bundesweite Einheitlichkeit der Ausbildung und die daraus resultierenden Probleme für die Feuerwehr.
3 Aufbau der Masterarbeit und methodisches Vorgehen: Erläutert die Vorgehensweise zur Ist-Stand-Analyse, die Durchführung der Experteninterviews und die Literaturrecherche.
4 Ist Stand der Ausbildung im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst: Vergleicht die länderspezifischen Unterschiede in Gesetzen, Inhalten und Zugangsvoraussetzungen.
5 Pädagogik, Didaktik, Methodik und der Aufbau von gutem, qualifiziertem Unterricht bis hin zur Handlungsorientierung als theoretischer Begründungsansatz: Vermittelt theoretische Grundlagen für eine reformierte, handlungsorientierte Ausbildung.
6 Experteninterviews: Präsentiert die Ergebnisse der Befragungen von Führungskräften zur Notwendigkeit einer Ausbildungsreform.
7 Erarbeitung eines Ausbildungsentwurfes einer einheitlichen, bundesweiten, ganzheitlichen, handlungsorientierten, feuerwehrtechnischen Ausbildung im mittleren Dienst: Stellt das "Drei-Säulen-Modell" sowie den neuen Rahmenlehrplan und konkrete Lernfelder vor.
8 Ergebnisse / Erkenntnisse: Fasst die zentralen Forderungen der Experten und die notwendigen Schritte für die Umgestaltung zusammen.
9 Diskussion: Reflektiert die traditionellen Strukturen der Feuerwehr und die Notwendigkeit des Wertewandels für nachfolgende Generationen.
10 Fazit: Bündelt die Ergebnisse und unterstreicht die Notwendigkeit einer bundeseinheitlichen Ausbildungs- und Prüfungsverordnung.
Feuerwehrausbildung, mittlerer feuerwehrtechnischer Dienst, Handlungsorientierung, Ausbildungsreform, Berufsfeuerwehr, didaktische Konzepte, Lernfelder, Praxisanleiter, Rahmenlehrplan, Fachlehrer, Personalrekrutierung, berufliche Handlungsfähigkeit, bundesweite Standards.
Die Arbeit untersucht die Reformierung der fachorientierten Ausbildung im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst mit dem Ziel, ein einheitliches, bundesweites und handlungsorientiertes Konzept zu etablieren.
Zentrale Felder sind die Analyse des Status quo der feuerwehrtechnischen Ausbildung, pädagogische und didaktische Begründungen für Handlungsorientierung sowie die Erstellung eines neuen Rahmenlehrplans.
Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines praxisnahen Ausbildungskonzepts, das die aktuelle fachorientierte Ausbildung durch eine ganzheitliche, handlungsorientierte Struktur ersetzt.
Die Arbeit nutzt eine Literaturrecherche zu rechtlichen und pädagogischen Rahmenbedingungen sowie Experteninterviews, die nach der SPSS-Methode nach Helfferich ausgewertet wurden.
Der Hauptteil befasst sich mit der pädagogischen Fundierung, der Auswertung der Experteninterviews und der detaillierten Ausarbeitung der neuen Handlungs- und Lernfelder für die Feuerwehrausbildung.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Handlungsorientierung, Feuerwehrausbildung, Lernfelder, bundesweite Standards und die Qualifikation der Lehrkräfte.
Das Modell integriert handwerklich-technische Ausbildungen, notfallmedizinische Kenntnisse und spezifische feuerwehrtechnische Fertigkeiten, um ein stabiles Wissensfundament für angehende Feuerwehrmänner zu schaffen.
Die Experteninterviews lieferten praxisnahes Meinungsbild von Schulleitern und Führungskräften, die den Paradigmenwechsel hin zur handlungsorientierten Ausbildung bestätigten und die Notwendigkeit für pädagogisch qualifizierte Lehrkräfte betonten.
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