Diplomarbeit, 2017
104 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit befasst sich mit der Rezeption des Lukasevangeliums bei Walter Grundmann in zwei seiner Werke, der „Botschaft Gottes“ und dem Lukas-Kommentar. Ziel der Arbeit ist es, diese beiden Werke im Hinblick auf ihre Auswahl und Interpretation des lukanischen Textbestandes zu vergleichen. Dabei wird untersucht, wie Grundmanns Rezeption des Lukasevangeliums im Laufe seiner wissenschaftlichen Entwicklung und unter den jeweiligen historischen Kontextbedingungen beeinflusst wurde.
Kapitel 3 analysiert die beiden Werke „Botschaft Gottes“ und den Lukas-Kommentar hinsichtlich ihrer Entstehungszeit, ihres Kontextes und ihres methodischen Aufbaus. Kapitel 4 führt eine quantitative Analyse des lukanischen Textbestandes in der „Botschaft Gottes“ durch, wobei die Auswahl und Anordnung des lukanischen Sonderguts betrachtet werden. Kapitel 5 widmet sich der qualitativen Analyse des lukanischen Sonderguts in der „Botschaft Gottes“, indem es verschiedene Perikopen im Detail untersucht und die Gründe für deren Auswahl und Interpretation durch Grundmann beleuchtet.
Die Arbeit befasst sich mit dem Lukasevangelium, Walter Grundmann, der „Botschaft Gottes“, dem Lukas-Kommentar, der Rezeption von Texten, der Interpretation von Texten, dem lukanischen Sondergut, der theologischen Entwicklung von Walter Grundmann, dem historischen Kontext, der vergleichenden Analyse, der Methodologie und der Exegese.
Grundmann (1906-1976) war ein einflussreicher Theologe, der während der NS-Zeit führend im "Entjudungsinstitut" tätig war und auch nach dem Krieg weiter publizierte.
Die Arbeit vergleicht die Rezeption des Lukasevangeliums in Grundmanns Werken "Die Botschaft Gottes" (1940) und seinem Lukas-Kommentar von 1961.
Die Arbeit untersucht genau diese Frage: Ob und wie sich die antisemitischen Tendenzen seiner NS-Publikationen in seinen späteren wissenschaftlichen Arbeiten fortgesetzt haben.
Es bezeichnet Texte, die nur im Lukasevangelium vorkommen. Grundmann wählte diese Perikopen gezielt aus oder ließ sie weg, um seine theologischen Thesen zu stützen.
Da seine Kommentare lange Zeit Standardwerke für Studenten und Pfarrer waren, ist eine kritische Aufarbeitung seiner ideologischen Verirrungen essenziell.
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