Diplomarbeit, 2005
80 Seiten, Note: 1,9
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Ziel der Untersuchung
1.2 Gang der Untersuchung
2 Akteure der unternehmerischen Wohnungswirtschaft
2.1 Wohnungsgenossenschaften
2.2 Kommunale Wohnungsunternehmen
2.3 Kirchliche Wohnungsunternehmen
2.4 Industrieverbundene Wohnungsunternehmen
2.5 „Freie“ Wohnungsunternehmen
3 Gesetzliche Rahmenbedingungen und Richtlinien
3.1 Gesetz zur Kontrolle und Transparenz (KonTraG)
3.1.1 Ziele
3.1.2 Regelungen
3.1.3 Auswirkungen
3.2 Basel II- Abkommen
3.2.1 Ziele
3.2.2 Regelungen
3.2.3 Auswirkungen
3.3 Deutscher Corporate Governance Kodex (DCGK) und TransPuG
4 Risikomanagement
4.1 Definition Risiko
4.2 Risikokategorien in der Immobilienwirtschaft
4.3 Immobilienspezifische Risikoarten
4.4 Risikomanagementprozess
4.5 Risikokultur
4.6 IT-Lösungen für das immobilienwirtschaftliche Risikomanagement
5 Empirische Untersuchung: Der Status quo in der Wohnungswirtschaft
5.1 Ergebnisse der empirischen Untersuchung
5.1.1 Überblick über die Anzahl der befragten Unternehmen
5.1.2 Rücklauf
5.2 Unternehmenseinordnung
5.2.1 Eigener Wohnungsbestand
5.2.2 Immobilienwirtschaftliche Tätigkeitsbereiche
5.2.3 Anfangszeitpunkt des Risikomanagements im Unternehmen
5.3 Gründe der Risikomanagementimplementierung im Unternehmen
5.4 Implementierung des Risikomanagements im Unternehmen
5.4.1 Standardisierter Risikomanagementprozess
5.4.2 Risikomanagement-Software
5.5 Der Risikomanagement-Prozess
5.5.1 Risikoidentifikation
5.5.2 Instrumente und Beurteilung deren Effizienz
5.5.3 Relevante Risikofelder und deren subjektive Beurteilung
5.5.4 Analysearten (externe/ interne Risiken)
5.5.5 Risikobewertung
5.5.6 Instrumente zur Risikosteuerung und deren subjektive Effizienz
5.5.7 Risikoberichtswesen
5.5.8 Zuständigkeitsaufteilung im Unternehmen
5.5.9 Inanspruchnahme externer Fachleute
5.5.10 Maßnahmen zur Manifestierung und Förderung des Risikomanagements
5.6 Interesse an der Diplomarbeit
5.7 Würdigung der Ergebnisse
6 Schlußbetrachtung
Diese Diplomarbeit untersucht den aktuellen Status quo des Risikomanagements in der unternehmerischen Wohnungswirtschaft. Das Hauptziel besteht darin, die Gründe und Ursachen der Implementierung zu analysieren und zu prüfen, ob die praktische Ausgestaltung des Risikomanagements die unternehmerischen Ziele unterstützt oder behindert.
4.5 Risikokultur
Nachdem jetzt die relevanten Risiken identifiziert, analysiert, bewertet und gesteuert werden und auch ein funktionierendes Berichtswesen installiert wurde, ist das Risikomanagement rein instrumentell betrachtet, implementiert. Ein auf diese Art realisiertes Risikomanagement gewährleistet jedoch noch lange nicht, dass die Vorteile eines Risikomanagements auch umgesetzt und realisiert werden können. Ein lediglich implementiertes Risikomanagement „lebt“ nicht und kann vermutlich auch nicht dauerhaft „lebendig“ gehalten werden.
Die größte Herausforderung für ein Unternehmen ist es, Risikomanagement „zu leben“, das heißt, es zu einem „integralen Bestandteil des Denkens und Handelns [der Unternehmensführung und] aller Mitarbeiter des Unternehmens zu machen. Risikomanagement ist also in der Unternehmenskultur [als Risikokultur] zu verankern.“
1 Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Notwendigkeit professioneller Risikomanagementsysteme aufgrund zunehmender Komplexität und rechtlicher Anforderungen wie dem KonTraG im Immobiliensektor.
2 Akteure der unternehmerischen Wohnungswirtschaft: Es werden verschiedene Unternehmenstypen wie Genossenschaften und kommunale Wohnungsunternehmen vorgestellt, um das Spektrum der Akteure zu definieren.
3 Gesetzliche Rahmenbedingungen und Richtlinien: Dieses Kapitel erläutert den Einfluss von Regulierungen wie dem KonTraG, Basel II und dem Deutschen Corporate Governance Kodex auf die Notwendigkeit von Risikomanagement.
4 Risikomanagement: Die theoretischen Grundlagen, Risikoarten und Prozessphasen des Risikomanagements werden strukturiert dargestellt.
5 Empirische Untersuchung: Der Status quo in der Wohnungswirtschaft: Die Ergebnisse einer umfangreichen Befragung zur praktischen Anwendung und Effizienz von Risikomanagement-Instrumenten in der Wohnungswirtschaft werden ausgewertet.
6 Schlußbetrachtung: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die zukünftige Bedeutung einer gelebten Risikokultur sowie den Bedarf an IT-gestützten Lösungen.
Risikomanagement, Wohnungswirtschaft, KonTraG, Basel II, Immobilienmarkt, Risikoidentifikation, Risikobewertung, Risikokultur, Wohnungungsgenossenschaften, Unternehmensrisiken, Controlling, Risikosteuerung, Risikoberichtswesen, Immobilienmanagement, empirische Untersuchung
Die Arbeit befasst sich mit der Darstellung und der kritischen Analyse von Risikomanagementsystemen, die speziell in der unternehmerischen Wohnungswirtschaft eingesetzt werden.
Im Zentrum stehen die gesetzlichen Anforderungen (KonTraG, Basel II), die theoretischen Prozessschritte des Risikomanagements sowie die praktische Umsetzung in Wohnungsunternehmen.
Das Ziel ist es, mittels einer empirischen Erhebung festzustellen, wie Unternehmen in der Wohnungswirtschaft Risiken verwalten und ob diese Prozesse zur Erreichung der unternehmerischen Ziele beitragen.
Die Autorin führte eine schriftliche Befragung mittels eines 8-seitigen Fragebogens bei Wohnungsunternehmen durch, um den Status quo praxisnah zu erfassen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine Erläuterung der gesetzlichen Rahmenbedingungen und eine detaillierte Auswertung der erhobenen Umfragedaten.
Wesentliche Begriffe sind Risikomanagement, Wohnungswirtschaft, KonTraG, Basel II, Risikoidentifikation und Risikokultur.
Die Risikokultur gilt als entscheidender Erfolgsfaktor; nur wenn Risikomanagement in den Köpfen aller Mitarbeiter als integraler Bestandteil verankert ist, kann es dauerhaft wirksam sein.
Die Untersuchung zeigt, dass der Einsatz spezieller Risikomanagement-Software in der Branche aktuell noch eine überraschend geringe Rolle spielt und viele Unternehmen eher auf Standard-Office-Lösungen setzen.
Die Befragten bewerten Markt- und Wettbewerbsrisiken sowie Finanzrisiken als besonders bedeutend und existenzrelevant.
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