Studienarbeit, 2019
32 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Grundlegendes
2.1 Polyethylenterephthalat
2.2 PET-Verwendung in der Flasche
2.3 Unterschiede zwischen Ein- und Mehrwegflaschen
2.4 Die Entwicklung des Pfandsystems
2.4.1 Europaweites Pfandsystem
2.4.2 Pfandpflicht in Deutschland
3 Produktlebenszyklen im Vergleich
3.1 Der konventionelle Produktlebenszyklus
3.2 Produktlebenszyklus von PET
3.2.1 Herstellung einer PET-Flasche
3.2.2 PLZ einer Mehrwegflasche
3.2.3 PLZ einer Einwegflasche
4 Ökobilanzieller Vergleich
4.1 Ökobilanz der PET-Flasche
4.2 Rezyklatanteil in Einwegflaschen
5 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Ursachen für den aktuell geringen Rezyklatanteil bei der Produktion von PET-Einwegflaschen in Deutschland. Ziel ist es, die ökologischen und ökonomischen Hintergründe zu beleuchten, aktuelle Produktlebenszyklen gegenüberzustellen und Strategien zur Steigerung der Nachhaltigkeit zu identifizieren.
3.2.1 Herstellung einer PET-Flasche
Durch das einstufige ISBM-Verfahren werden die PET-Flakes getrocknet, erhitzt und anschließend in eine sog. Preform (zu Deutsch: Vorform) eingespritzt. Dabei wird direkt das Design des Flaschenhalses sowie das Endgewicht der späteren Flasche festgelegt (s. Abb. 8 links). Anschließend wird der jetzt vorhandene „Rohling“ erwärmt, bis er die nötige Temperatur aufweist, um in seine Endform gebracht zu werden. Mithilfe eines Dorns wird der Rohling nun auf seine endgültige Länge gestreckt und im Anschluss durch Streckblasen bzw. Spritzstreckblasen mithilfe von Druckluft in die Form einer PET-Flasche gedrückt. Es entsteht eine neue PET-Flasche (s. Abb. 8 rechts) mit besten Eigenschaften. Durch ihre Transparenz ist sie so klar wie eine Glasflasche und in der Regel sogar 10-mal leichter. Durch die nahezu Unzerbrechlichkeit bietet sie in einigen Umgebungen, wie z.B. einem Krankenhaus oder einer Profiküche, einen ausgezeichneten Nutzenfaktor.
1 Einleitung: Vorstellung der Relevanz von PET-Flaschen im Alltag und Definition der Forschungsfrage bezüglich des geringen Rezyklatanteils.
2 Grundlegendes: Darstellung der chemischen Zusammensetzung von PET sowie Erläuterung der Unterschiede zwischen Ein- und Mehrwegsystemen und der Historie des Pfands.
3 Produktlebenszyklen im Vergleich: Gegenüberstellung des konventionellen Produktlebenszyklus mit den spezifischen Kreisläufen von Einweg- und Mehrwegflaschen.
4 Ökobilanzieller Vergleich: Analyse der ökologischen Auswirkungen beider Flaschentypen auf Basis wissenschaftlicher Daten und Diskussion der Rolle von Rezyklat.
5 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Zukunftsperspektiven für PET-Einwegflaschen unter Berücksichtigung von technologischem Fortschritt und politischer Rahmenbedingungen.
PET, Einwegflasche, Mehrwegflasche, Produktlebenszyklus, Rezyklat, rPET, Pfandsystem, Ökobilanz, Nachhaltigkeit, Kunststoffrecycling, Kreislaufwirtschaft, PET-Flasche
Die Arbeit analysiert den Lebenszyklus von PET-Flaschen mit einem besonderen Fokus auf die Gründe für den aktuell noch geringen Rezyklatanteil in Einwegflaschen.
Zentrale Themen sind die Materialeigenschaften von PET, der Vergleich von Ein- und Mehrwegsystemen sowie die ökonomischen und ökologischen Herausforderungen beim Recycling.
Das Ziel ist es, die Hindernisse für eine höhere Nutzung von recyceltem PET (rPET) in der Produktion zu identifizieren und Lösungsansätze zu diskutieren.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Auswertung ökobilanzieller Daten sowie Expertenkontakten aus der Branche.
Der Hauptteil deckt die chemischen Grundlagen, die Historie des Pfands, den Vergleich der Lebenszyklen sowie eine detaillierte ökobilanzielle Bewertung ab.
Die wichtigsten Begriffe sind PET, rPET, Pfandsystem, Produktlebenszyklus, Kreislaufwirtschaft und Ökobilanz.
Es ist ein entscheidendes Verfahren, um aus gebrauchten Flaschen wieder neue Lebensmittelverpackungen herzustellen und damit den Einsatz von neuem Rohöl zu reduzieren.
Der Autor kritisiert die politische Fokussierung auf die Mehrwegquote als teils fragwürdig, da sie auf veralteten Ökobilanzdaten basiere und die Fortschritte der Einweg-Kreislaufwirtschaft vernachlässige.
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