Bachelorarbeit, 2019
72 Seiten, Note: 2,7
1. Einleitung
1.1 Geschichtlicher Hintergrund
1.2 Vorwort Bauen
2. Definition des Begriffes: „Spezialimmobilie Hotel“
3. Grundlagen der Hotelentwicklung: Begriffserklärung
3.1 Die Standortgebundenheit
3.2 Angebot und Nachfrage
3.3 Angebot und Nachfrage auf dem Hotelmarkt
3.4 Angebot und Nachfrage im Baugewerbe
4. Wichtige Faktoren für die Baukosten
4.1 Standortgebundenheit, Mikro- und Makrostandort
4.1.1 Bedeutung des Makrostandorts
4.1.2 Bedeutung des Makrostandortes
4.2 Folgen für die Preisbildung
4.3 Hotelmarkt
4.4 Exkurs: Hotelketten
4.4.1 Definition
4.4.2 Wie entstehen Hotelketten?
4.4.3 Vorteile und Nachteile großer Hotelketten
4.5 Der Markt des Baugewerbes
5. Maßnahmen zur Vermeidung von Baukosten
5.1 Die Feasibility Study
5.2 Projektbezogene Einflussfaktoren auf die Baukosten
5.3 Weitere Möglichkeiten der projektbezogenen Kosteneinsparungen
6. Neue Hoteltrends vor dem Hintergrund von Baukostenerhöhungen
6.1 Aktuelle Neubauprojeke in Deutschland
6.2 Transaktionsumfeld
6.3 Vorstellung aktueller Hotelprojekte
6.3.1 Das Hotel Eco-Inn als umweltfreundlichstes Hotel Europas
6.3.2 Die Cloud Number 7 in Stuttgart
6.3.3 Der SLT 107
6.3.4 Bewertung der vorgestellten Projekte
6.3.5 Das Erfolgskonzept der A&O Hotels und Hostels
6.3.6 Bewertung aktueller Konzepte aus Sicht des Hoteliers O.S
6.3.7 Das Hotel „Zur Eisenbahn“ in Renningen als Beispiel eines Familienunternehmens
6.3.8 Das Kinder- und Familienhotel
6.3.9 Das Oliven & Genuss Hotel Hierzer
6.4 Zwischenfazit Hoteltrends
6.5 Zwischenfazit Experteninterviews
7. Eigene Bewertung
7.1 Bewertung der Baukostenfaktoren
7.2 Bewertung Hotelketten
7.3 Bewertung der projektbezogenen Einflussfaktoren
7.4 Bewertung der Hoteltrends
7.4.1 Hotels als Bestandteil eines Hochhauskomplexes
7.4.2 Kinder- und Familienhotels in Deutschland
7.4.3 Bewertung der Individualhotels
7.5 Bewertung der Experteninterviews
8. Resümee
Die Arbeit dient als Leitfaden zur Vermeidung erhöhter Baukosten bei Spezialimmobilien, insbesondere im Hotelbereich. Ziel ist es, Strategien aufzuzeigen, wie durch eine fundierte Konzeption, Standortanalyse und den Einsatz innovativer Geschäftsmodelle die Wirtschaftlichkeit von Hotelprojekten sichergestellt und Baukosten nachhaltig reduziert werden können.
1.1 Geschichtlicher Hintergrund
Schon in den zehn Büchern über römische Architektur von Marcus Vitruvius Pollo, der im 1. Jahrhundert v. Chr. eine umfassende Darstellung der Baukunst lieferte, beschäftigte sich die Literatur mit der Kostenplanung von Bauwerken. Schon in dieser frühen Zeit wurde der Planung dieser Aufwendungen für Gebäude eine hohe Bedeutung zugesprochen.
In den Werken steht geschrieben: „Denn dort ist ein Architekt, sobald er ein öffentliches Gebäude zur Ausführung übernimmt, im Voraus verpflichtet, die Summe des voraussichtlichen Kostenaufwandes desselben zu bestimmen, und verbleiben nach Übergabe des Kostenanschlages, aestimatio1, an den Magistrat, seine Güter so lange der städtischen Behörde als Pfand, bis er die Bauschöpfung zu Ende geführt hat. Stimmt nach ihrer Vollendung der Kostenbetrag, impensa2, mit der abgerechneten Summe, überein, so wird der Baukünstler belohnt.“3
1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Arbeit als Leitfaden zur Vermeidung von Baukosten im Hotelbau vor und erläutert die methodische Herangehensweise durch Experteninterviews und Konzeptionsvergleiche.
2. Definition des Begriffes: „Spezialimmobilie Hotel“: Dieses Kapitel grenzt Hotelimmobilien als Sonderimmobilien ab und beleuchtet die spezifischen Anforderungen an Planung und Betrieb sowie die damit verbundenen finanziellen Risiken.
3. Grundlagen der Hotelentwicklung: Begriffserklärung: Hier werden die wesentlichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Standortgebundenheit sowie das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage im Hotelmarkt und Baugewerbe definiert.
4. Wichtige Faktoren für die Baukosten: Dieses Kapitel analysiert detailliert die verschiedenen Einflussfaktoren auf die Baukosten, von Standortentscheidungen über Hotelketten-Strukturen bis hin zur Marktsituation im Baugewerbe.
5. Maßnahmen zur Vermeidung von Baukosten: Fokus dieses Abschnitts liegt auf praktischen Strategien wie der Feasibility Study und projektbezogenen Optimierungen, um Fehlplanungen und Kostensteigerungen zu vermeiden.
6. Neue Hoteltrends vor dem Hintergrund von Baukostenerhöhungen: In diesem Kapitel werden aktuelle Markttrends, innovative Hotelprojekte und deren Konzeptionsansätze sowie Expertenmeinungen vorgestellt und bewertet.
7. Eigene Bewertung: Eine kritische Synthese und Bewertung der zuvor diskutierten Faktoren, Strategien und Experteninterviews hinsichtlich ihrer Effektivität bei der Kostenreduzierung im Hotelbau.
8. Resümee: Die abschließende Zusammenfassung betont die Notwendigkeit einer präzisen Planung und stellt dar, warum der Wandel hin zu flexibleren Nutzungsformen und Bestandsumbauten wirtschaftlich sinnvoll ist.
Baukosten, Hotelbau, Spezialimmobilie, Feasibility Study, Projektentwicklung, Immobilienökonomie, Standortanalyse, Hotelketten, Individualhotel, Kosteneinsparung, Nachhaltigkeit, Marktanalyse, Investitionsrisiko, Projektmanagement, Wirtschaftlichkeit.
Die Arbeit fungiert als Leitfaden für Investoren und Projektentwickler, um im Bau von Spezialimmobilien, speziell Hotels, hohe Baukosten zu vermeiden und die wirtschaftliche Rentabilität zu sichern.
Die Arbeit beleuchtet die Faktoren der Baukostenentstehung, vergleicht Hotelkonzepte wie Ketten und Individualhotels und analysiert moderne Trends in Bezug auf Finanzierung und Bauweise.
Das Hauptziel besteht darin, praxisnahe Handlungsempfehlungen zu formulieren, wie durch frühzeitige Analyse und strategische Planung Baukosten minimiert werden können.
Neben einer umfassenden Literaturanalyse wurden Experteninterviews mit Branchenakteuren (Bauleiter, Hotelmanager) durchgeführt, um reale Praxiserfahrungen in die Bewertung einfließen zu lassen.
Der Hauptteil analysiert Standortfaktoren, Marktverhältnisse im Baugewerbe, Möglichkeiten der Kostenreduzierung mittels Machbarkeitsstudien sowie verschiedene Fallbeispiele aktueller Hotelkonzepte.
Zentrale Begriffe sind Baukosten, Hotelbau, Wirtschaftlichkeit, Feasibility Study, Spezialimmobilien und Projektentwicklung.
Obwohl sie hohe Anfangsinvestitionen erfordern können, bieten sie durch staatliche Förderungen und langfristig niedrigere Betriebskosten sowie ein positives Branding attraktive Zukunftsaspekte.
Die meisten befragten Experten äußern sich skeptisch gegenüber einem Alleingang bei Hotelneubauten in der aktuellen Marktlage und raten eher zur Kooperation, Pacht oder zum Umbau von Bestandsgebäuden.
Der Umbau bietet die Möglichkeit, die hohen Grundstückspreise in Innenstadtlagen zu umgehen und von bestehenden Infrastrukturen zu profitieren, was das wirtschaftliche Risiko im Vergleich zum kompletten Neubau senkt.
Ein klares, unverwechselbares Branding, das sich durch individuelle Konzepte vom standardisierten Ketten-Angebot abhebt, ist für Individualhotels essenziell, um sich in einem gesättigten Markt zu behaupten.
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