Examensarbeit, 2019
35 Seiten, Note: 16 Punkte
Die vorliegende Seminararbeit untersucht die Auswirkungen von Filter Bubbles auf die Demokratie und die Frage, ob der Staat zum Handeln verpflichtet ist. Sie analysiert, wie Filter Bubbles die Meinungsbildung und die öffentliche Diskussion beeinflussen und welche Gefahren für die Demokratie durch diese Phänomene entstehen können. Darüber hinaus werden mögliche staatliche Handlungsoptionen diskutiert.
Die Seminararbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Filter Bubbles auf die Demokratie und die Frage, ob der Staat zum Handeln verpflichtet ist. Sie analysiert zunächst die Funktionsweise von Filter Bubbles und ihre Auswirkungen auf die Meinungsbildung. In diesem Zusammenhang werden auch die Gefahren für die Demokratie diskutiert, die durch Filter Bubbles entstehen können.
Im weiteren Verlauf werden verschiedene staatliche Handlungsoptionen zur Bekämpfung von Filter Bubbles beleuchtet.
Schließlich wird die rechtliche Rahmenbedingungen für die staatliche Intervention im Bereich der digitalen Medien diskutiert.
Filter Bubbles, Demokratie, Meinungsfreiheit, Medienrecht, Datenschutz, Algorithmen, Soziale Medien, Information, Digitalisierung, Meinungsbildung, Gesellschaft.
Eine Filter Bubble bezeichnet ein Phänomen, bei dem Webnutzer aufgrund von Algorithmen hauptsächlich mit Inhalten konfrontiert werden, die ihrer eigenen Weltanschauung entsprechen. Dies führt zu einer einseitigen Informationsaufnahme und verstärkt bestehende Ansichten.
Algorithmen sortieren Informationen für den Nutzer vor und filtern diese nach dessen Interessen. Anstatt journalistischer Gatekeeper übernehmen nun mathematische Modelle die Auswahl, was zu einer personalisierten, aber oft einseitigen Informationsumgebung führt.
Die größte Gefahr besteht in der Fragmentierung der Öffentlichkeit. Wenn Bürger keine gemeinsame Informationsbasis mehr haben und nur noch in ihren eigenen "Blasen" kommunizieren, wird der demokratische Diskurs und die politische Partizipation erschwert.
Die Arbeit untersucht aus rechtswissenschaftlicher Sicht, ob der Staat aufgrund des Schutzes der Meinungsbildung und der Demokratie zum Handeln aufgefordert ist, um die Vielfalt der Informationen im digitalen Raum zu sichern.
Personalisierung ist der technische Vorgang (z. B. Empfehlungen in Shops), während die Filterblase das gesellschaftliche Resultat beschreibt, wenn diese Technik auf Nachrichten und politische Inhalte angewendet wird.
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