Bachelorarbeit, 2019
82 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1. Einleitung in die Thematik
1.2. Kurzvorstellung der Xyz GmbH & Co. KG
1.3. Zielsetzung der Arbeit
1.4. Aufbau und Vorgehensweise der Arbeit
2. Begriffliche Einordnungen und theoretische Grundlagen
2.1. Digitalisierung
2.2. Nachhaltigkeit
2.3. Vorstellung des Rahmenwerks für Digitalisierung und Nachhaltigkeit
2.3.1. Transformationspfade
2.3.2. Stand der Technik
2.3.3. Das Rahmenwerk Digitalisierung und Nachhaltigkeit
2.3.4. Die Partialmodelle und Transformationsfelder
2.3.5. Vorgehensmodell
2.3.5.1. Umfeldanalyse
2.3.5.2. Geschäftsmodellanalyse
2.3.5.3. Transformationskonzept
2.3.5.4. Umsetzung
3. Die Geschäftsmodelltransformation
3.1. Vorbereitung
3.2. Umfeldanalyse
3.2.1. Gesellschaft
3.2.2. Staat
3.2.3. Umwelt
3.2.4. Wirtschaft
3.2.5. Technologie
3.3. Geschäftsmodellanalyse
3.3.1. Kundensegmente
3.3.2. Wertangebot
3.3.3. Vertriebs- und Kommunikationskanäle
3.3.4. Kundenbeziehungen
3.3.5. Schlüsselressourcen
3.3.6. Schlüsselaktivitäten
3.3.7. Schlüsselpartner
3.3.8. Einnahmen
3.3.9. Kosten
3.3.10. Business Modell Canvas der Xyz GmbH & Co. KG
3.4. Transformationskonzept
3.4.1. Transformationsmuster TM1 – TM9
3.5. Umsetzung und Handlungsempfehlungen
3.5.1. TM1 = „Füllstandssensoren“
3.5.2. TM2 = „Sortierroboter“
3.5.3. TM3 = „Autonomes Fahren“
3.5.4. TM4 = „Papierloses Büro“
3.5.5. TM5 = „Digitale Kommunikationsplattform“
3.5.6. TM6 = „Digitales Kundenportal“
3.5.7. TM7 = „Apps“
3.5.8. TM8 = „Onlineshop“
3.5.9. TM9 = „Digitale Palttformen“
4. Diskussion und Fazit
4.1. Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse
4.2. Fazit
Die Bachelorarbeit zielt darauf ab, für die Xyz GmbH & Co. KG ein digitales und nachhaltiges Geschäftsmodellkonzept zu entwickeln, das eine hohe Resilienz aufweist. Basierend auf dem theoretischen Rahmenwerk für Digitalisierung und Nachhaltigkeit (RaDiNa) soll eine Transformationsstrategie erarbeitet werden, die es dem mittelständischen Entsorgungsunternehmen ermöglicht, den digitalen Wandel aktiv zu gestalten und wettbewerbsfähig zu bleiben.
1.1 Einleitung in die Thematik
Die Digitalisierung ist in unserer Gesellschaft nicht mehr aufzuhalten und schreitet rasant voran. Immer wieder tritt auch der Begriff Industrie 4.0 in Verbindung mit der Digitalisierung auf, der mit der vierten industriellen Revolution zu verbinden ist. Diese wird vollzogen durch Änderungen in der Informations- und Kommunikationstechnologie sowie neuartigen Ansätzen wie das Internet der Dinge und cyber-physischen Systemen. Es ist die Ära der Sensorik und Robotik und der weltweiten Vernetzung. Durch die Verschmelzung von virtueller und realer Welt entstehen gigantische Datenmengen, auch Big Data genannt, die durch intelligente Algorithmen analysiert werden können und wichtige Erkenntnisse liefern.
Der digitale Wandel findet in allen gesellschaftlichen Strukturen und ökonomischen Prozessen entlang der gesamten Wertschöpfungskette eines Unternehmens statt. Diese Entwicklung von innovativen Technologien, hat Einfluss auf viele Aspekte des Lebens und auf nahezu jede Branche. Die Digitalisierung der Geschäftsprozesse kann als Treiber für eine immer weiter globalisierte und vernetzte Wertschöpfung angesehen werden und führt zu digitalisierten Arbeitskonzepten und -prozessen.
Die Digitalisierung bietet ganz neue Möglichkeiten für die Gestaltung von Arbeit, vor allem was die Zusammenarbeit auch unabhängig von Raum und Zeit angeht. Arbeitszeiten können flexibel gestaltet werden, da von überall aus auf Datenbanken und Postfächer zugegriffen werden kann. Die Arbeitswelt individualisiert sich durch eine Vielfalt an Beschäftigungsformen, hervorgerufen durch die digitalen Möglichkeiten.
Unternehmen müssen sich dieser Digitalisierung der Gesellschaft bewusstwerden und entsprechende Strategien entwickeln. Geschieht dies nicht, besteht die Gefahr, von digitalen und disruptiven Geschäftsmodellen vom Markt verdrängt zu werden. Diese sogenannten disruptiven Effekte können durch neue Technologien und Innovationen oder durch neue Geschäsmodelle entstehen. Disruptive Technologien und Innovationen können die Erfolgsserie einer bestehenden Technologie, eines Produkts oder einer bestehenden Dienstleistung ersetzen. Diese disruptiven Technologien zu erkennen, zu bewerten sowie daraus passende Reaktionsstrategien abzuleiten, ist für Unternehmen oft eine große Herausforderung und kann ein großes Risiko darstellen, wenn sie nicht zeitnah wahrgenommen werden.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der Digitalisierung und Nachhaltigkeit für die Entsorgungswirtschaft und definiert die Forschungsfrage der Arbeit.
2. Begriffliche Einordnungen und theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel liefert die theoretische Basis durch Definitionen von Digitalisierung und Nachhaltigkeit sowie die Vorstellung des Rahmenwerks für Digitalisierung und Nachhaltigkeit (RaDiNa).
3. Die Geschäftsmodelltransformation: Der Hauptteil umfasst die Umfeld- und Geschäftsmodellanalyse der Xyz GmbH & Co. KG sowie die Ableitung und Umsetzung von neun Transformationsmustern.
4. Diskussion und Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, reflektiert den Transformationsprozess und zieht ein Fazit zur Erreichung der Forschungsziele.
Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Entsorgungswirtschaft, Geschäftsmodelltransformation, RaDiNa, Business Model Canvas, Digital Natives, Ressourceneffizienz, Automatisierung, Transformation, Kreislaufwirtschaft, Resilienz, Handlungsempfehlungen, Industrie 4.0, Abfallmanagement
Die Arbeit untersucht, wie ein mittelständisches Unternehmen der Entsorgungsbranche durch gezielte Digitalisierungsmaßnahmen und unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten sein Geschäftsmodell zukunftsfähig transformieren kann.
Zentrale Felder sind die Digitalisierung der Geschäftsprozesse, die ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit im Entsorgungssektor sowie die Anwendung von Transformationsmustern zur strategischen Neuausrichtung.
Das Ziel ist die Erarbeitung eines digitalen und nachhaltigen Geschäftsmodellkonzepts für die Firma Xyz GmbH & Co. KG, das eine hohe Resilienz gegenüber Marktveränderungen aufweist.
Die Arbeit nutzt das Rahmenwerk für Digitalisierung und Nachhaltigkeit (RaDiNa) und wendet ein strukturiertes Vier-Phasen-Vorgehensmodell an, gestützt durch Interviews und das Business Model Canvas.
Im Hauptteil erfolgen eine Umfeld- und eine detaillierte Geschäftsmodellanalyse, aus denen mittels einer SWOT-Analyse Schwachstellen abgeleitet und neun spezifische Transformationsmuster zur Optimierung entwickelt werden.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Geschäftsmodelltransformation, Ressourceneffizienz und Resilienz.
Die Digital Natives werden als Schlüsselfaktor identifiziert; ihre Integration als Mitarbeiter und ihr verändertes Konsumverhalten erfordern eine Anpassung der digitalen Kommunikationswege und Serviceangebote.
Obwohl technisch möglich, sind die Investitionskosten derzeit zu hoch und nicht tragbar für ein kleines mittelständisches Unternehmen, zudem ist die Effizienz bei dem spezifischen anfallenden Restmüll fraglich.
Es schafft einen digitalen Mehrwert, entlastet die Mitarbeiter von repetitiven Aufgaben wie Anfragen und verbessert die Wettbewerbsfähigkeit durch eine direkte Einbindung des Kunden in den Abwicklungsprozess.
Neben der Verbesserung der Nachhaltigkeit durch reduzierten Papierverbrauch ergeben sich signifikante Kosteneinsparungen bei Druck, Versand und Bearbeitung von Rechnungen.
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