Bachelorarbeit, 2019
43 Seiten, Note: 2,58
1 Einleitung
2 Begriffsdefinition und Grundlagen
2.1 Begriffsdefinition und technologische Einordnung
2.2 Historische und technologische Entwicklung
2.3 Grundlagen und Herausforderungen
3 Darstellung der Blockchain-Technologie
3.1 Bestandteile
3.1.1 Netzwerk
3.1.2 Verschlüsselung
3.1.3 Konsensfindung und Blockstruktur
3.2 Transaktionsablauf und Eigenschaften
3.3 Anwendungskategorien und Varianten
3.4 Grundsätzliche Anwendungsfelder
4 Kritische Analyse der Anwendungspotenziale der Blockchain-Technologie im Finanzsektor
4.1 Ausgewählter Anwendungsfelder – Möglichkeiten
4.1.1 Informationssicherheit
4.1.2 Konformitätsprüfung
4.1.3 Zahlungsverkehr
4.1.4 Börsen- und Handelsplattform
4.2 Grenzen der Blockchain-Technologie
4.3 Bewertung
4.4 Handlungs- und Gestaltungsempfehlungen
5 Zusammenfassung
Die vorliegende Bachelor-Thesis analysiert die Potenziale und Limitierungen der Blockchain-Technologie mit einem spezifischen Fokus auf den Finanzsektor. Dabei soll untersucht werden, in welchen Anwendungsfeldern die Technologie bestehende Prozesse optimieren kann und welche regulatorischen sowie technischen Hürden einer breiten Implementierung aktuell noch entgegenstehen, um daraus konkrete Handlungsempfehlungen für Akteure in der Finanzbranche abzuleiten.
3.1.2 Verschlüsselung
Die Möglichkeit der Interaktion der Teilnehmer innerhalb einer Blockchain bedarf zudem einer Verschlüsselung, um die Sicherheit der Daten zu gewährleisten. Kryptografie stellt einen Zweig der Mathematik dar, der besonders in dem Bereich „Computersicherheit“ eingesetzt wird. Kryptografie bedeutet auf Griechisch „geheim schreiben“, wobei es sich in diesem Kontext vielmehr um Verschlüsselung handelt. Grundsätzlich werden die Transaktionen innerhalb des Netzwerks nicht geheim gehalten, sondern so verschlüsselt, dass sie nur vom berechtigten Nutzer bzw. Empfänger eingesehen werden können. Zudem geht es auch darum, dass ein Geheimnis geprüft wird, ohne es zu kennen.
Um das zu bewerkstelligen, greift die Blockchain auf zwei fundamentale kryptografische Vorgehensweisen zurück: asymmetrische Kryptosystem und kryptografische Hashfunktionen.
Bei dem asymmetrischen Kryptosystem werden zwei Schlüssel verwendet bzw. generiert. Einmal der öffentliche Schlüssel und zum anderen der geheime Schlüssel. Sowie die Namen schon andeuten, darf der geheime Schlüssel nicht öffentlich werden, während der öffentliche Schlüssel bekannt gegeben wird. Durch eine besondere mathematische Funktion werden diese beiden zu einem Schlüsselpaar verbunden. Diese Funktion wird auch Einwegfunktion genannt. Bei einer Einwegfunktion wird die Tatsache genutzt, dass es zwar einfach ist, zwei Primzahlen zu multiplizieren, aber schwierig ist, sie wieder in ihre ursprünglichen Primfaktoren zu zerlegen. Je länger eine Zahl ist, desto schwieriger wird es, auf die ursprünglichen Primfaktoren zu kommen. Vereinfacht stellt somit der geheime Schlüssel die zwei Primzahlen dar, während der öffentliche Schlüssel das Ergebnis der Multiplikation darstellt. Daraus ergibt sich, dass es jederzeit möglich ist, von dem geheimen Schlüssel zu dem dazugehörigen öffentlichen Schlüssel zu gelangen, während es umgekehrt sehr schwierig ist. Diese Methode wird bei der Verschlüsselung und Entschlüsselung von Nachrichten bzw. in diesem Fall von Transaktionen genutzt.
1 Einleitung: Einführung in die Relevanz der Blockchain-Technologie im Finanzsektor und Definition der Forschungsziele.
2 Begriffsdefinition und Grundlagen: Theoretische Einordnung der Begriffe Blockchain und Finanzsektor sowie historische Entwicklung der Technologie.
3 Darstellung der Blockchain-Technologie: Detaillierte Beschreibung der Funktionsweise, Bestandteile wie P2P-Netzwerke, Kryptografie und Konsensmechanismen.
4 Kritische Analyse der Anwendungspotenziale der Blockchain-Technologie im Finanzsektor: Untersuchung spezifischer Einsatzgebiete wie Zahlungsverkehr und Compliance sowie Diskussion von Grenzen und Herausforderungen.
5 Zusammenfassung: Synthese der gewonnenen Erkenntnisse und Fazit zur technologischen Relevanz für Banken.
Blockchain, Finanzsektor, Kryptografie, Bitcoin, Smart Contracts, Zahlungsverkehr, Compliance, Distributed Ledger Technologie, IT-Sicherheit, Skalierbarkeit, Banken, Anwendungsfelder, Konsensmechanismus, Digitalisierung, Transaktionsabwicklung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und Grenzen der Blockchain-Technologie, speziell mit ihrer Anwendung und strategischen Bedeutung innerhalb des Finanzsektors.
Die zentralen Themen umfassen die technischen Grundlagen der Blockchain, deren Anwendungspotenziale in Bankprozessen sowie die kritische Auseinandersetzung mit Herausforderungen wie Datenschutz und Skalierbarkeit.
Ziel ist es, den Nutzen der Technologie für Finanzdienstleister zu analysieren und daraus konkrete Gestaltungsempfehlungen für die Praxis zu entwickeln.
Es handelt sich um eine literaturbasierte Analyse, die aktuelle Studien, Fachliteratur und Expertenmeinungen zur technologischen Entwicklung heranzieht.
Der Hauptteil gliedert sich in die technische Darstellung der Blockchain, eine Analyse ihrer Einsatzmöglichkeiten im Finanzsektor (z.B. Audit, Compliance, Zahlungsverkehr) und eine kritische Bewertung bestehender Limitierungen.
Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Blockchain, Finanzsektor, Smart Contracts, Distributed Ledger Technologie und Prozessoptimierung charakterisieren.
Der Zahlungsverkehr ist ein primäres Einsatzfeld, da die Blockchain durch die Eliminierung von Intermediären die Transaktionskosten senken und die Abwicklungsgeschwindigkeit signifikant steigern kann.
Die IT-Sicherheit wird als kritischer Erfolgsfaktor betrachtet, wobei einerseits die Vorteile kryptografischer Verfahren hervorgehoben und andererseits die Risiken bei Schlüsselverlust oder durch Quantencomputer kritisch hinterfragt werden.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Banken sich intensiv mit der Technologie auseinandersetzen müssen, da diese theoretisch das Potenzial besitzt, traditionelle Intermediäre zu ersetzen.
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