Bachelorarbeit, 2019
51 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1. Gesundheit
2.1.1. Gesundheitsbezogene Lebensqualität
2.1.2. Feststellung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität
2.2. Stress
2.2.1. Transaktionspotentialmodell
2.3. Definition und Einteilung der Personengruppe „Musiker“
2.3.1. Anforderungen an Musiker
2.4. Musizieren als Ressource
2.5. Musizieren fordert und fördert den Geist
2.6. Musizieren als Belastung
3. Hypothesen
4. Methodik
4.1. Forschungsdesign
4.2. Stichprobe
4.3. Messinstrument – Soziodemografische Fragen
4.4. Messinstrument – Fragen zur musikalischen Tätigkeit
4.5. Messinstrument – Short Form-36 Health Survey Questionnaire (SF-36)
4.6. Statistische Analyse
5. Ergebnisse
5.1. Deskriptive Statistik
5.2. Ergebnisse in Bezug auf die Hypothesen
6. Diskussion
7. Kritik
8. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Forschungsfrage, ob Musiker durch den Einfluss ihrer musikalischen Tätigkeit gesünder sind als Nichtmusiker. Dabei wird der Zusammenhang zwischen Musik, Gesundheit und Lebensqualität unter Berücksichtigung sozialer und psychischer Faktoren analysiert.
2.3.1. Anforderungen an Musiker
Generell ist Musizieren eine sehr vielfältige Tätigkeit. Diese Tätigkeit kann in sechs verschiedene Dimensionen eingeteilt werden, die in wechselseitiger Abhängigkeit zueinanderstehen. (siehe Abbildung 2) Aufgrund der Vielfältigkeit des Musizierens sind die verschiedenen Dimensionen des Musizierens bei Musikern auch unterschiedlich ausgeprägt. Je nach dem Bereich (z.B. Popularmusik oder Klassik etc.) in denen die Musiker tätig sind, werden unterschiedliche Anforderungen bzw. Ausprägungen dieser verlangt. Weiter sind die Anforderungen an die Ansprüche der Musik, die gespielt werden soll, geknüpft. So sind moderne Popsongs zumeist leichter zu spielen, als klassische Arrangements. Natürlich kann hier nicht pauschalisiert werden. Es ist hier lediglich als Tendenz zu verstehen. Neben der Stilrichtung, die ein Musiker spielt, sind die Ansprüche des Musikers selbst entscheidend für die erforderlichen Anforderungen. Hier ist die Einteilung aus dem Kapitel 5.2.1 zu bemühen. So variieren die Anforderungen zwischen Hobbymusikern, semiprofessionellen Musikern und Berufsmusikern. Da der Hobbymusiker in der Regel keine kommerziellen Absichten verfolgt, sind die Anforderungen an sich selbst auch niedriger als bei Berufsmusikern. Gleiches gilt für die Anforderungen, die die Gesellschaft von außen auf die Musiker erwartet. Generell kann jedoch keine pauschale Antwort gegeben werden, wie stark die verschiedenen Anforderungsdimensionen jeweils ausgeprägt sein „müssen“. Allerdings kann angenommen werden, dass mit steigender Ausprägung der sechs Dimensionen auch die Wahrscheinlichkeit für Erfolg bzw. Anerkennung des Musizierens steigt.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwärtigkeit von Musik und führt die zentrale Forschungsfrage ein, ob aktives Musizieren einen positiven Einfluss auf die Gesundheit hat.
2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Gesundheit und Stress und erläutert die Anforderungen an Musiker sowie die Rolle des Musizierens als Ressource oder Belastung.
3. Hypothesen: Hier werden vier spezifische Hypothesen formuliert, die den Zusammenhang zwischen Musikerstatus, Auftrittshäufigkeit, Übungsdauer und Gesundheitszustand untersuchen.
4. Methodik: Das Kapitel beschreibt das Forschungsdesign einer Online-Befragung sowie die eingesetzten Instrumente, insbesondere den SF-36 Fragebogen zur Messung der Lebensqualität.
5. Ergebnisse: Die Ergebnisse präsentieren die deskriptive Statistik der Stichprobe und prüfen die Hypothesen mittels statistischer Analysen auf Signifikanz.
6. Diskussion: Die Diskussion interpretiert die Ergebnisse kritisch und ordnet sie in den theoretischen Kontext ein, wobei auch methodische Einschränkungen betrachtet werden.
7. Kritik: Die Kritik beleuchtet methodische Grenzen wie die Stichprobenauswahl und den Verlust einzelner Items im Erhebungsinstrument.
8. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass kein signifikanter Gesundheitsvorteil von Musikern nachweisbar ist, aber ein Zusammenhang zwischen musikalischer Intensität und Belastungsempfinden besteht.
Gesundheit, Lebensqualität, Musiker, SF-36, Stress, Transaktionspotentialmodell, Musiktherapie, Gesundheitspsychologie, Mentale Belastung, Sozialpsychologie, Musizieren, Ressource, Expertise, Berufsmusiker, Leistungsfähigkeit.
Die Arbeit untersucht, ob Musiker im Vergleich zu Nichtmusikern eine bessere gesundheitsbezogene Lebensqualität aufweisen und welche Rolle das Musizieren als Ressource oder Belastungsfaktor spielt.
Zu den Kernbereichen zählen die Definition von Gesundheit, Stressbewältigung, die Kategorisierung von Musikern, die verschiedenen Anforderungen an das Musizieren sowie deren Einfluss auf die psychische und physische Verfassung.
Die zentrale Forschungsfrage ist, ob Musiker durch ihre musikalische Tätigkeit gesünder sind als Menschen, die keine Musik ausüben, und wie sich dies messen lässt.
Der Autor führt eine quantitative Online-Befragung durch, wobei für die Erhebung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität der standardisierte SF-36 Health Survey Questionnaire verwendet wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung der Begriffe Stress und Musizieren sowie in den empirischen Teil, der die erhobenen Daten von 140 Probanden statistisch auswertet.
Die wichtigsten Begriffe sind Gesundheit, Lebensqualität, Musiker, SF-36, Stress, mentale Belastung und musikalische Anforderungen.
Die statistische Auswertung ergab keine signifikanten Unterschiede, was der Autor unter anderem auf eine zu kleine Stichprobe und das vergleichsweise junge Alter der befragten Teilnehmer zurückführt.
Die Studie konnte eine signifikante hohe Korrelation nachweisen: Mit steigenden monatlichen Auftrittszahlen nimmt die subjektiv wahrgenommene mentale Belastung bei den befragten Musikern zu.
Der Autor weist darauf hin, dass die gesundheitsbezogene Lebensqualität maßgeblich durch den sozioökonomischen Status beeinflusst wird, was bei der Interpretation der Ergebnisse, insbesondere bei den gut verdienenden Berufsmusikern, berücksichtigt werden muss.
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