Bachelorarbeit, 2016
41 Seiten, Note: 2.0
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit den Auswirkungen latenter Steuern auf die Konzernsteuerquote. Ziel der Arbeit ist es, die Auswirkungen latenter Steuern auf die Konzernsteuerquote zu untersuchen und die Relevanz der latenten Steuern für die Steuerplanung von Unternehmen aufzuzeigen. Die Arbeit basiert auf dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) und den damit einhergehenden Änderungen im deutschen Handelsgesetzbuch (HGB).
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, in der die Thematik der latenten Steuern im Kontext des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes eingeführt wird. Das zweite Kapitel befasst sich mit den Grundlagen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes und den damit verbundenen Zielen. Im dritten Kapitel werden die latenten Steuern im Detail betrachtet, wobei verschiedene Konzepte und Methoden der Abgrenzung sowie die Klassifizierung von Differenzen erläutert werden. Das vierte Kapitel widmet sich den Besonderheiten des Steuerrechts und behandelt dabei die Behandlung latenter Steuern auf Verlustvorträge und Zinsvorträge. Das fünfte Kapitel beleuchtet die latenten Steuern im Konzernabschluss nach HGB. Es werden verschiedene Konsolidierungsmaßnahmen und die Bedeutung latenter Steuern für die Konzernsteuerquote betrachtet. Das sechste Kapitel beleuchtet die Konzernsteuerquote als Funktion und ihre Bedeutung für Unternehmen. Es werden die Funktionen der Konzernsteuerquote, die steuerliche Überleitungsrechnung sowie die Einflussfaktoren auf die Konzernsteuerquote diskutiert.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen latente Steuern, Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz, Konzernsteuerquote, Steuerplanung, Konsolidierung, Inside basis differences, Steuerrecht, HGB.
Latente Steuern sind Differenzen zwischen dem handelsrechtlichen Ergebnis und dem steuerrechtlichen Ergebnis. Sie bilden künftige Steuerbelastungen oder -entlastungen ab, die aus zeitlichen Unterschieden in der Bilanzierung resultieren.
Die Konzernsteuerquote setzt sich aus tatsächlichen und latenten Steuern zusammen. Latente Steuern können die Quote glätten oder verzerren, weshalb sie ein zentrales Element der steuerlichen Überleitungsrechnung sind.
Mit dem BilMoG wurde das Temporary-Konzept eingeführt, das die Bilanzorientierung stärkt. Zudem wurde die Abgrenzung latenter Steuern komplexer und gewann an Bedeutung für die nationale Rechnungslegung.
Das Timing-Konzept konzentriert sich auf Differenzen in der Gewinn- und Verlustrechnung, während das Temporary-Konzept alle Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanzwerten betrachtet.
Nein, im deutschen Handelsrecht (HGB) besteht ein explizites Diskontierungsverbot für latente Steuern, sie müssen also mit ihrem Nennwert angesetzt werden.
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